Leute finden mit ähnlichen Kink

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

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ponos
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von ponos »

Ich sag mal so: Wenn du sowieso so wenig Zeit hast, weil du so beschäftigt bist... warum suchst du dann noch eine neue Beschäftigung? Beziehungen kosten eine Menge Zeit, die du ja scheinbar nicht hast. :roll:

AlbertCamus92
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von AlbertCamus92 »

Wieso sollte ich keine Zeit dafür haben? Es geht darum das ich angebe wann ich Zeit habe und wann nicht und das sich die Sub in dem Fall darum herum richten müsste. Wenn ich keine Zeit oder Lust habe in dem Moment ist eben doof galaufen. Das hat in meinen Spielbeziehungen bisher sehr gut funktioniert und ich sehe keinen Grund wieso das nicht wieder funktionieren soll. Das ist wirklich kein gutes Argument.

Kätzchen
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von Kätzchen »

Ehrlich, wenn ich das schon höre, würde ich jeder Sub von dir abraten.

Du klingst wie die Sorte Doms, die es sich in ihrer Rolle sehr bequem machen. Bei denen Sub bitte dann da zu sein hat, wenn der Herr Lust auf sie hat. Aber wehe, sie hat auch Bedürfnisse oder braucht gar seinen Beistand, weil sie nach einem Spiel abstürzt - in einem Moment, der nicht in seinen Zeitplan passt.

Das geht einfach gar nicht. Dom sein bedeutet eben auch Verantwortung und eine Menge Arbeit. Auch mal da sein, wenns unbequem wird.

Ne sub die keine Arbeit macht, die du nicht kennenlernen musst und die auch noch brav Hausbesuche macht, wenn es in deinen Zeitplan passt, die findest du vermutlich am ehesten, wenn du Geld in die Hand nimmst. Gibt einige Sexworker, die als sub ihr Geld verdienen.

Soll das nicht dein Weg sein, möchte ich dir echt dringend raten, dein Menschenbild zu überdenken. Du scheinst da sehr hart an der Grenze zu "faules Arschloch, dem die Bedürfnisse des Gegenübers egal sind" zu sein - und das mit "ich bin großer böser BDSM-Dom" zu rechtfertigen. :roll:

Peacemaker
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von Peacemaker »

AlbertCamus92 hat geschrieben:
26. Feb 2018 11:00
Wieso sollte ich keine Zeit dafür haben? Es geht darum das ich angebe wann ich Zeit habe und wann nicht und das sich die Sub in dem Fall darum herum richten müsste. Wenn ich keine Zeit oder Lust habe in dem Moment ist eben doof galaufen. Das hat in meinen Spielbeziehungen bisher sehr gut funktioniert und ich sehe keinen Grund wieso das nicht wieder funktionieren soll. Das ist wirklich kein gutes Argument.
Doch, das ist ein sehr gutes Argument. Eine Spielpartnerin/Sub bedeutet auch Verantwortung für ein denkendes, menschliches Wesen mit Bedürfnissen zu übernehmen. Deine Freizeit ist dir heilig, schön, und was ist, wenn es ihr drei Tage nach der letzten Session plötzlich schlecht geht und sie dich sehen will?
Gibst du ihr dann nen Termin?

Junge, Junge, so, wie du hier aktuell schreibst, stimme ich Kätzchen zu, ich möchte niemandem, den ich kenne, raten, sich auf dich einzulassen. Kann sein, dass ich mich irre, aber die Attitüde, die du hier an den Tag legst, hat für mich folgende Grundaussage:
"Ich suche eine Sub als Spielzeug, die sich nach meinen Zeitplänen zu richten hat und bei der ich bestimme, wann ich Bock auf sie hab und wann nicht."

So funktioniert Zwischenmenschlichkeit nicht.

Lg
Peacemaker
Sie sind unmöglich! - Nein, nicht unmöglich. Nur etwas... unwahrscheinlich. (Dr. Who)

AlbertCamus92
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von AlbertCamus92 »

Ich kann dich jetzt schon auf denn Tod nicht ausstehen Kätzchen. Du gehörst klar zu denn Leuten die ihre "pseudo BDSM" Regeln und Richtlinien überall aufdrücken wollen. Ich sage nicht das man keine Regeln braucht. Gerade bei gewissen Spielen ist es sehr wichtig das man alles in einem kontrollierten Rahmen macht. Aber mir ist sowieso vermehrt aufgefallen das man gerade in deutschsprachigen Raum oft diese "Regeln" und "Richtlinien" findet an die sich bloß jeder zu halten hat oder sonst ist bööööösssseee. Weil BDSM natürlich nur geht wenn alle die gleichen Regeln befolgen.
Erstmal kann JEDER Mensch tun und lassen was er will und wann er es will solange er seinem Umfeld kein Schaden zufügt. Wenn eine Sub es sich wünscht wie ein Fußabtreter benutzt zu werden ist dir vielleicht mal der Gedanke gekommen das diese Leute dies aus Selbstbestimmung tun? Es gibt viele Leute die eben genau solche Fantasien haben. Nicht jede Sub ist wie die nächste genau wie Doms. Was ist mit Leuten die wirklich 24/7 in einer Slave and Master Beziehung leben und sie wirklich komplett ihre Selbstbestimmung aufgegeben hat. Das existiert und es gibt viele Leute die in einem solchen Umfeld aufblühen.
Nur weil etwas gegen deine Wertvorstellungen geht ist es nicht falsch oder sollte nicht gemacht werden. Jeder kann das tun wozu er Lust und Laune hat solange die Dynamik mit dem Partner stimmt und sich beide wohl fühlen. Es gibt da keine Grenzen. Hell wenn die sub permanent geritzt werden möchte, oder auf tiefe Schnittwunden steht dann lass sie doch. Es ist persönlich nicht mein Fetisch und ich kann dem nichts abgewinnen aber es gibt sicher Leute die das genau so praktizieren. Nur traut sich niemand wirklich offen darüber zu reden weil Leute wie du kommen und direkt mit dem Finger auf sie zeigen.
Tl;DR jeder hat das Recht zu tun und zu lassen was er will da jeder das Recht auf Selbstbestimmung hat und du nicht das Recht hast Leute zu bevormunden nur weil es dir nicht in denn Kram passt. Wenn es dir nicht gefällt schau eben in eine andere Richtung. Keiner wil hören was andere Leute deiner Meinung nach falsch machen.

Takeo
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von Takeo »

Lieber Albert,

Ich glaube du verstehst das ganze nicht. Es geht nicht darum, was ist, wenn sich alle wohl fühlen. Aber was machst du wenn Sub sich nicht wohl fühlt? Du hast ja keine Zeit oder fühlst dich in dem Moment nicht wohl damit dir Zeit zu nehmen. Ich glaube wir kommen hier nicht weiter, da du auch immer nur selektiv reagierst und zumindest in meinen Augen garnicht auf den Inhalt des geschriebenen eingehst, sondern sehr schnell persönlich wirst und dich Missverstanden fühlst. Ich weiß, dass es in gewissen indizierten Foren Gruppen gibt die ähnlich wie du denken. Vllt suchst du dort mal. Aber hier findet alles bekennend im Rahmen von SCC staht und zumindest ich und ich glaube auch die große Mehrheit wird dich nicht bei der Suche nach etwas anderem unterstützen. Wenn du dich damit nicht wohl fühlst, können wir dir leider nicht helfen.

Hochachtungsvollst
Takeo
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Kätzchen
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von Kätzchen »

AlbertCamus92 hat geschrieben:
26. Feb 2018 12:30
Ich kann dich jetzt schon auf denn Tod nicht ausstehen Kätzchen. Du gehörst klar zu denn Leuten die ihre "pseudo BDSM" Regeln und Richtlinien überall aufdrücken wollen.

[...]

Weil BDSM natürlich nur geht wenn alle die gleichen Regeln befolgen.

[...]

Erstmal kann JEDER Mensch tun und lassen was er will und wann er es will solange er seinem Umfeld kein Schaden zufügt. Wenn eine Sub es sich wünscht wie ein Fußabtreter benutzt zu werden ist dir vielleicht mal der Gedanke gekommen das diese Leute dies aus Selbstbestimmung tun? Es gibt viele Leute die eben genau solche Fantasien haben. Nicht jede Sub ist wie die nächste genau wie Doms. Was ist mit Leuten die wirklich 24/7 in einer Slave and Master Beziehung leben und sie wirklich komplett ihre Selbstbestimmung aufgegeben hat. Das existiert und es gibt viele Leute die in einem solchen Umfeld aufblühen.
Nur kurz:
Du sprichst hier mit jemandem, der einige Jahre TPE als Sub gelebt hat. Und anders als das in deinen Vorstellungen ist: Sub hat Bedürfnisse. Und ja, im Kopf ist es bei TPE für Dom und Sub super geil sich vorzustellen, dass Sub keine Bedürfnisse hat und nur "Spielzeug" ist. Das ist aber nicht die Realität. Das geht eine Zeit lang gut. Und irgendwann bricht sub darunter zusammen, wenn absolut gar keine Rücksicht genommen wird. Habe ich nicht nur einmal in meinem Umfeld erlebt.

Und ja, BDSM hat eine Basis, die für alle gilt. Wir bezeichnen das oft als "SSC". Ja, es gibt auch andere Konzepte wie RACK oder DEBRIS usw. Sie alle haben aber eines gemeinsam: Es geht stets darum, dass sich die Partner umeinander kümmern und dafür sorgen, dass das Spiel möglichst wenig negative Auswirkungen hat. Das ist auch das Thema Aftercare und "da sein".
Geht es nur um Lustgewinn einer Person auf Kosten einer anderen, dann ist das nicht BDSM - wir nennen es landläufig "missbräuchliche Beziehung". Und ja, selbst wenn Sub etwas einfordert, ist Dom absolut dafür verantwortlich zu prüfen, ob er das ebenfalls verantwortungsvoll findet. Es gibt da eine beidseitige Verantwortung. Das ist die Basis von BDSM, die eben nicht verhandelbar ist. Egal ob jemand Petplayer ist, nur im Schlafzimmer so Spaß hat, ob jemand TPE lebt oder umstrittene Praktiken durchführt. All das kann problemlos unter BDSM laufen. Es wird diskutiert, keine Frage. Aber BDSM hat eben auch Grenzen. Und die sind manchmal leider fließend.

Wie gesagt, es gibt 24/7 Beziehungen, es gibt Beziehungen, wo sub extrem abgewertet wird, es gibt TPE Beziehungen, wo sehr krasse Dinge passieren. Aber auch da ist immer die Grundlage Respekt und das Kümmern um die Bedürfnisse von Sub. Das ist nur nicht so offensichtlich. Das ist nur nichts, worüber man in nem Forum ausführlich berichtet oder das, was auf ner Party zu beobachten ist. Trotzdem gibt es diesen Aspekt. Und der ist wichtig. Der produziert nämlich das "aufblühen", was du so wunderbar beschreibst. Klar gibts das in solchen Beziehungen. Klar ist das wertvoll. Aber du hast offenbar noch nicht verstanden, was hinter den Kulissen passieren muss, damit das möglich wird.

Ich habe über die Jahre viel gesehen. Und diese Einstellung von "Subs sind nur Spielzeug, deren Bedürfnisse sind mir auch außerhalb des Spiels total egal", das ist das, was dazu führt, dass Subs so große psychische Probleme bekommen, dass sie nach der Beziehung in Therapie landen. Das ist genau die Grenze zwischen BDSM (was beiden gut tut) und einer missbräuchlichen Beziehung, die auf Kosten einer Person passiert. Auch wenn diese Person das in dem Moment gar nicht so wahrnimmt und merkt, weil sie so sehr gefallen möchte. Gerade an der Stelle braucht man dann besonders eine/n Dom, der auf seine/n Sub gut achtet und sich kümmert, obwohl es nicht eingefordert wird.

Dafür darfst du mich gerne scheiße finden. Finden, dass ich versuche, dir meine Regeln aufzudrücken. Vielleicht ist das so. Für mich ist es ein Grundwert, dass jeder Mensch psychisch unversehrt aus einer Session bzw einer Beziehung geht. Und ich denke, dass das ein Wert ist, den die gesamte Szene teilt. Egal wie unterschiedlich wir alle auch spielen. Das ist unsere Basis. Und das stellst du eben nicht sicher.

Und dann bist du einfach nur ein egoistisches Arschloch, was Frauen ohne Rücksicht auf Verluste für eigene Zwecke missbraucht. Gibt es auch. Heißt dann halt nicht BDSM. Und du ziehst damit Menschen, die verantwortungsvoll TPE betreiben und die verantwortungsvoll Sub demütigen und abwerten ziemlich böse in den Dreck. Das geht nämlich durchaus.

Takeo
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von Takeo »

Kätzchen hat geschrieben:
26. Feb 2018 15:24
Nur kurz:
Du sprichst hier mit jemandem, der einige Jahre TPE als Sub gelebt hat. Und anders als das in deinen Vorstellungen ist: Sub hat Bedürfnisse. Und ja, im Kopf ist es bei TPE für Dom und Sub super geil sich vorzustellen, dass Sub keine Bedürfnisse hat und nur "Spielzeug" ist. Das ist aber nicht die Realität. Das geht eine Zeit lang gut. Und irgendwann bricht sub darunter zusammen, wenn absolut gar keine Rücksicht genommen wird. Habe ich nicht nur einmal in meinem Umfeld erlebt.

Und ja, BDSM hat eine Basis, die für alle gilt. Wir bezeichnen das oft als "SSC". Ja, es gibt auch andere Konzepte wie RACK oder DEBRIS usw. Sie alle haben aber eines gemeinsam: Es geht stets darum, dass sich die Partner umeinander kümmern und dafür sorgen, dass das Spiel möglichst wenig negative Auswirkungen hat. Das ist auch das Thema Aftercare und "da sein".
Geht es nur um Lustgewinn einer Person auf Kosten einer anderen, dann ist das nicht BDSM - wir nennen es landläufig "missbräuchliche Beziehung". Und ja, selbst wenn Sub etwas einfordert, ist Dom absolut dafür verantwortlich zu prüfen, ob er das ebenfalls verantwortungsvoll findet. Es gibt da eine beidseitige Verantwortung. Das ist die Basis von BDSM, die eben nicht verhandelbar ist. Egal ob jemand Petplayer ist, nur im Schlafzimmer so Spaß hat, ob jemand TPE lebt oder umstrittene Praktiken durchführt. All das kann problemlos unter BDSM laufen. Es wird diskutiert, keine Frage. Aber BDSM hat eben auch Grenzen. Und die sind manchmal leider fließend.

Wie gesagt, es gibt 24/7 Beziehungen, es gibt Beziehungen, wo sub extrem abgewertet wird, es gibt TPE Beziehungen, wo sehr krasse Dinge passieren. Aber auch da ist immer die Grundlage Respekt und das Kümmern um die Bedürfnisse von Sub. Das ist nur nicht so offensichtlich. Das ist nur nichts, worüber man in nem Forum ausführlich berichtet oder das, was auf ner Party zu beobachten ist. Trotzdem gibt es diesen Aspekt. Und der ist wichtig. Der produziert nämlich das "aufblühen", was du so wunderbar beschreibst. Klar gibts das in solchen Beziehungen. Klar ist das wertvoll. Aber du hast offenbar noch nicht verstanden, was hinter den Kulissen passieren muss, damit das möglich wird.

Ich habe über die Jahre viel gesehen. Und diese Einstellung von "Subs sind nur Spielzeug, deren Bedürfnisse sind mir auch außerhalb des Spiels total egal", das ist das, was dazu führt, dass Subs so große psychische Probleme bekommen, dass sie nach der Beziehung in Therapie landen. Das ist genau die Grenze zwischen BDSM (was beiden gut tut) und einer missbräuchlichen Beziehung, die auf Kosten einer Person passiert. Auch wenn diese Person das in dem Moment gar nicht so wahrnimmt und merkt, weil sie so sehr gefallen möchte. Gerade an der Stelle braucht man dann besonders eine/n Dom, der auf seine/n Sub gut achtet und sich kümmert, obwohl es nicht eingefordert wird.

Dafür darfst du mich gerne scheiße finden. Finden, dass ich versuche, dir meine Regeln aufzudrücken. Vielleicht ist das so. Für mich ist es ein Grundwert, dass jeder Mensch psychisch unversehrt aus einer Session bzw einer Beziehung geht. Und ich denke, dass das ein Wert ist, den die gesamte Szene teilt. Egal wie unterschiedlich wir alle auch spielen. Das ist unsere Basis. Und das stellst du eben nicht sicher.

Und dann bist du einfach nur ein egoistisches Arschloch, was Frauen ohne Rücksicht auf Verluste für eigene Zwecke missbraucht. Gibt es auch. Heißt dann halt nicht BDSM. Und du ziehst damit Menschen, die verantwortungsvoll TPE betreiben und die verantwortungsvoll Sub demütigen und abwerten ziemlich böse in den Dreck. Das geht nämlich durchaus.
Manchmal vermisse ich hier einen Like-Button! Deshalb möchte ich hier meine Zustimmung bekunden!
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ponos
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von ponos »

Du hast gefragt, wie man andere Menschen mit entsprechendem Kink findet. Wir haben dir hier gesagt, dass dein aktuelles Verhalten kontraproduktiv ist und dir Alternativen aufgezeigt, wie es erfahrungsgemäß besser funktioniert. In sofern brauchst du da gar nicht auf beleidigt machen wie gemein alle sind, weil sie andere Ansichten haben und sie dir aufdrücken wollen. Du hast danach gefragt, also lebe auch mit den Antworten.

Ich persönlich kenne keine Subs, die wirklich auf so ein komplettes Aufgeben stehen, wenn Top bereits so eine Einstellung von vornherein zeigt. Ich würde nach deiner Selbstbeschreibung ebenfalls jedem von dir abraten, der da nicht selbst drauf kommt.

Ich möchte dazu sagen, dass ich auch einige Aussagen der anderen hier für falsch halte, aber es würde die Diskussion zu weit abseits führen, näher darauf einzugehen. Wer Interesse daran hat, PM oder Query im Chat.

AlbertCamus92
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Re: Leute finden mit ähnlichen Kink

Beitrag von AlbertCamus92 »

Ich kann dem nach wie vor nicht zustimmen. Wenn ich die Leute bewusst austricksen würde dann hätte ich da ja Verständnis für. Ich spreche aber schon vor der ersten Session lange und ausführlich was ich erwarte und wie ich mir das ungefähr vorstelle. Keine Sub geht quasi im Blindflug mit mir auf irgendwas zu. Sie wissen im Vorfeld genau was auf sie zukommt. Und hier sind wir wieder beim Thema Selbstbestimmung und Bevormundung. Jeder kann tun und lassen was er will. Ich habe das recht meien sub so zu benutzen wie ich das mag. Denn "Benutzen" bringt mich erst in Fahrt. Die Vorstellung des Besitzes ist mein Kink. Solange beide Partner vorher genau besprochen haben was das genau bedeutet gibt es kein Grund wieso das Falsch sein soll.
Jede Sub hat das recht sich selbst auszusuchen was sie machen will. Denn ja es gibt auch welche die wirklich benutzt werden wollen. Ich finde es krass wie sehr hier ein Leitfaden für so was geschaffen werden will. Ihr sprecht Leute mit diesem Fetisch aktiv das Recht ab sich ausleben zu dürfen weil es gegen irgendeinen Pseudo Kotex von euch verstößt. Ihr werft mir vor Schaden anzurichten aber seid ihr mal auf die Idee gekommen das solche Subs ebenfalls exisitieren aber sich nicht trauen sich zu outen weil ihr sie in diesem Fall passiv unterdrückt? Es gibt auch viele Subs die gerne alte Rollenverteilungen im Haus haben. Sprich unterwürfige Hasufrau die ihrem hart arbeitenden Mann dient. Nur weil ihr keine Lust habt euren Horizont zu erweitern könnt ihr euch nicht hinstellen und behaupten das würde auf der ganzen Welt nicht exisitieren. Natürlich gibt es sowas. Es liegt an der sub selbst was sie mitmachen will und was nicht. Und solange der Dom sie nicht in eine Beziehung hineintricksen sollte und ehrlich von Anfang an ist und sie sich immer noch aus freien Stücken entscheidet ist das völlig legitim. Aber klar bevormunden wir weiterhin weil wir es nicht verstehen.
Kleine Randnotiz. Ich finde dominante Frauen auch persönlich wahnsinnig nervig und echt ein Witz. Aber deswegen ziehe ich nicht auf meiner "heiligen BDSM" möchtegern Mission los und verbreite überall mein persönliches Missfallen. Wenn Leute dominante Frauen suchen oder Frauen sich selbst so ausleben wollen ist das ihr gutes Recht. Ich würde das normalerweise nicht erwähnen da viele sich angegriffen dadurch fühlen. Aber ich wollte hier einfach mal aufzeigen das man seine Gedankengut nicht jeden aufdrücken kann nur weil man nicht derselben Meinung ist. Ich bin einfch erstaunt wie bewusst hier eine negative Haltung gegen alles geschaffen wird das nicht ins angebliche Leitbild passt. Das schafft eine feindliche und unfreundliche Atmosphäre wenn es nicht euer Norm entspricht und das ist wirklich erschreckend. Keine Ahnung wie man sich diese Logik so verdrehen und schön reden kann das man das alles nur zum Schutz der Leute macht. Ihr nehmt denn Leuten lediglich die Freiheit weg. Und Freiheit wertschätze ich mehr als alles andere auf der Welt. Echt beschämend. Aber klar rechtfertigen wir es einfach indem wir sagen es ist zum Wohl aller obwohl wir nicht jede einzelne Person gefragt haben was sie wollen. Sprechen wir einfach dumm und planlos in ihrem Namen.

Gesperrt

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