widerspruch zum christentum?

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

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Peacemaker
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Peacemaker »

Also sorry, aber ich missinterpretiere gar nix^^ Und das lasse ich mir auch bestimmt nicht einreden, das ist genau das, was ich an Katholizismus nicht ausstehen kann und weswegen ich überaus froh bin, protestantisch getauft zu sein.

Aber um mal konstruktiv zu bleiben:

Wer sagt denn, dass sich ein Dom über Gott stellt?
Ich für meinen Teil werde mich hüten, eine übermenschliche Existenz meiner unterzuordnen.

Das verbietet mir aber nicht, einen Menschen zu lieben und zu achten, auf eine Weise, die uns beiden gefällt.
Das ist für mich BDSM und alles was dazu gehört. Es ist anders, als "normale" Liebe, zwischen zwei Vanillas, aber deswegen nicht weniger wertvoll.

Und um mir das auszureden, müsste Gott schon selber herkommen und mir erklären, warum er etwas, dass er selber geschaffen hat, hasst.
--> Ich glaube nicht an den Teufel als Kontraexistenz zu Gott.

Dann mal was zu deinem Blog, den ich mir mit zwei Freunden angesehen habe:
Das ist für mich nicht mehr konfessionelles Christentum, sondern Sektentum.
Der Inhalt ließt sich für mich, wie Ablassbriefe oder die katholische Homophobie: Gehirnwäsche und Unterdrückung.
Sie sind unmöglich! - Nein, nicht unmöglich. Nur etwas... unwahrscheinlich. (Dr. Who)

Sirenensang
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Sirenensang »

Mein Einwurf als jesusmögende Dilettantin:

Zählt mal nach, wie oft Jesus Liebe predigt und wie oft, dass mensch sich im Bett nicht hauen lassen sollte.
Genau.

Wenn Jesus die höchste Autorität ist, die auf Erden gelebt hat, und die Leute, die das Neue Testament schrieben, wenigstens ansatzweise noch Zeitgenossen waren, dann hat son Pfaffe, der dem ganzen schon zeitlich und räumlich aus sehr weiter Entfernung beiwohnt, irgendwie bedeutend weniger zu sagen. Wenn der dann etwas sagt, was im NT nicht steht oder dem sogar widerspricht, dann würde ich behaupten, dass da die eigene verbohrte Weltanschauung dieses Mannes über die Botschaft der Liebe gestellt wurde.

Wenn etwas Sünde sein sollte, dann wahrscheinlich eher das.

Also, mal im Widerspruch zu sylvia: Jesus hat für ganz andere Dinge beide Augen zugedrückt. Vergebung der Sünden ist son bischn sein Ding. So oder so würde ich mir nicht allzu viele Sorgen machen.

Edit: Ich lese den Blog mal von unten nach oben: Der fordert, dass mensch nurnoch bestimmte, von der Autorin empfohlene Medien konsumiert und sonst nichts (Gehirnwäsche); krasses Hereinlesen der eigenen Standpunkte in Bibelstellen, in denen das garnicht steht (Weltanschauung); Missverständnis, der eigene Masochismus würde bedeuten, dass Frauen das schwächere Geschlecht seien (genau, und Domsen existieren nicht); Missverständnis, D/s sei Götzendienst (dabei heißt D/s doch nicht, dass D über Gott steht, sondern nur über jemandem selbst); bezieht ihre eigene sexuelle Unerfülltheit auf andere (mitsamt der Aussage, dass die, die meinen, das sie sehr wohl erfüllt seien, halt nicht schlau genug sind); Missverständnis von Devotheit als "Unwürdigkeit" (Shit, Du tust mir echt leid...); Missverständnis von Dominanz als pures Geltungsbedürfnis; "SM ist auf jeden Fall gottlos!" - ohne das irgendwie argumentativ zu unterfüttern.

Das klingt mir nicht unbedingt wie guter Rat, sondern wie die Projektion eigener Probleme mit BDSM und Genderrollen auf den Rest der Welt. Also wohl ungefähr so wie der Kaplan da oben.

Stainless-Steel
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Stainless-Steel »

Sirenensang hat geschrieben: Zählt mal nach, wie oft Jesus Liebe predigt und wie oft, dass mensch sich im Bett nicht hauen lassen sollte.
Edit: Ich lese den Blog mal von unten nach oben: Der fordert, dass mensch nurnoch bestimmte, von der Autorin empfohlene Medien konsumiert und sonst nichts (Gehirnwäsche); krasses Hereinlesen der eigenen Standpunkte in Bibelstellen, in denen das garnicht steht (Weltanschauung); Missverständnis, der eigene Masochismus würde bedeuten, dass Frauen das schwächere Geschlecht seien (genau, und Domsen existieren nicht); Missverständnis, D/s sei Götzendienst (dabei heißt D/s doch nicht, dass D über Gott steht, sondern nur über jemandem selbst); bezieht ihre eigene sexuelle Unerfülltheit auf andere (mitsamt der Aussage, dass die, die meinen, das sie sehr wohl erfüllt seien, halt nicht schlau genug sind); Missverständnis von Devotheit als "Unwürdigkeit" (Shit, Du tust mir echt leid...); Missverständnis von Dominanz als pures Geltungsbedürfnis; "SM ist auf jeden Fall gottlos!" - ohne das irgendwie argumentativ zu unterfüttern.

Das klingt mir nicht unbedingt wie guter Rat, sondern wie die Projektion eigener Probleme mit BDSM und Genderrollen auf den Rest der Welt. Also wohl ungefähr so wie der Kaplan da oben.
Hast du perfekt zusammengefasst, es kommt mir so vor als hätte die gute Sylvia selbst keine Ahnung von SM, sondern behauptet das lediglich.
Zukunft ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.

Stainless-Steel
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Stainless-Steel »

sylvia_allnight hat geschrieben:
Peacemaker hat geschrieben:(...)Wenn es Gott gibt und er etwas dagegen hat, wenn ich BDSM praktiziere, warum hat er diese Neigung dann geschaffen? (...)
Hallo Peacemaker,
das ist eine gute Frage. Ja, es gibt Gott, und er hat Deine Neigung geschaffen. Allerdings missinterpretierst du die Neigung. SM als Form, diese Neigung auszuleben ist eine Ablenkung, ein Irrweg (aus christlicher Sicht). Hab ja oben meine "sadomasochistisch" Blog Adresse geschrieben, da kannst du ja mal reinlesen.
Lieber Gruß, sylvia_allnight
Du hast das Wissen wohl mit dem Löffel gefressen oder?
Vllt wurde die SM-Neigung auch vererbt oder ist durch frühkindliche Prägung entstanden.
Warum soll es ein Irrweg aus christlicher Sicht sein? Vielleicht aus deiner Sicht, aber für das Christentum allgemein zu sprechen halte ich für etwas überzogen.
BDSM hindert niemanden daran an Gott zu glauben und in die Kirche zu gehen.
Auszug aus deinem Blog:
"Vollständige sexuelle Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe" Was ist schlimm dies ausserhalb der Ehe zu tuen? Warum sollte ich meine Sexualität nicht ausleben
"Vollständige diesbzgl. Medien-Enthaltsamkeit" Damit man sich nicht mit anderen Quellen beschäftigen kann?
"Tägliches Gebet (z.B. Sprechen mit Gott, kontemplative Anbetung, Psalmen, event. Singen)" Warum? Wo wird das vorgeschrieben?
"Tägliches Lesen in der Bibel" Einmal zwischen den Zeilen zu lesen könnte mehr bringen...

Du tust mir echt leid für dein dermassen beschränktes Weltbild, ich hoffe du findest noch auf einen Weg der Liebe und der Toleranz.
Lieber Gruss Stainless-Steel
Zukunft ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.

Peacemaker
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Peacemaker »

Du tust mir echt leid für dein dermassen beschränktes Weltbild, ich hoffe du findest noch auf einen Weg der Liebe und der Toleranz.
Besser hätte ich es nicht sagen können! Danke!

lg
Peacemaker
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Zeitreisender
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Zeitreisender »

Das neue Testament nimmt eine sehr ambivalente Stellung zum Thema Obrigkeit ein. Mir am einprägsamsten gewesen ist die Stelle wo Jesus spricht "Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist".
Luther (was mann auch sonst von ihm halten mag) hat daraus später die Lehre von den zwei Reichen entwickelt. Diese unterscheidet zwischen der weltlichen (etwa einem Dom) Obrigkeit und einer
geistlichen Obrigkeit, also letzten Endes der dreieinige Gott. Man kann also der weltlichen Obrigkeit gehorchen ohne sie damit über Gott zu stellen.
Soweit die theologische Erklärung. ich hoffe das war halbwegs richtig so ;) Ist vor allem in der evangelischen Theologie verbreitet, trotzdem hoffe ich das es dem ein oder anderen hilft seinen Frieden zu
machen.

Viel wichtiger ist aber das Gefühl mit sich selbst im reinen zu sein, schließlich sind sowohl Glaube als auch Liebe vor allem eine Herzensangelegenheit.
Da sollte man nicht zu verkopft herangehen.

Grüße, Azaghal
In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst. (Augustinus von Hippo)

HoneyBunny
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von HoneyBunny »

Ich bin evangelisch und habe eigentlich kein Problem damit, Glaube und BDSM unter einen Hut zu bringen.

Wie du selbst schon gesagt hast, ist dein Kaplan radikal und erklärt dir nicht alles wahrheitsgetreu.

In der Bibel steht übrigens sogar drin, dass man beim Sex Spaß haben soll - ups...

Das einzige Problem, das sich auftun könnte, wäre die Stelle mit "der Leib ist der Tempel Gottes" und er wohnt darin. Die einen interpretieren das so, dass man seinen Körper deshalb vor äußeren Schäden (Schläge, Schnitte) schützen muss. Davor wird auch noch mal die Hurerei erwähnt, von der man sich fernhalten soll. Allerdings weisen andere Bibelstellen mit dieser Aussage vom Leib auf etwas völlig anderes und durchaus Logischeres hin. Gott wohnt in uns und ist immer bei uns. Wir sind die Versammlung Gottes. Darauf kommt es an, nicht auf den Körper als bloße Hülle.

Hurerei ist eine Sünde, ja. Aber ist BDSM Hurerei? Unter Hurerei verstehen die meisten Sex mit jemandem, mit dem man nicht verheiratet ist. (Wie diese "Heirat" auszusehen hat, also ob man dazu eine spezielle staatliche Behörde braucht etc., lässt die Bibel übrigens offen.) BDSM kann man durchaus mit dem Ehepartner ausleben. Tja, leider hat Jesus verdeutlicht, dass schon das bloße Begehren eines anderen Hurerei ist. Allerdings hat er das getan, um die Menschen zum Aufwachen zu bewegen, dass sie endlich mal begreifen, dass sie alle in Sünde leben und ihre "Kleinigkeiten", die sie begehen, gar keine Kleinigkeiten sind. Na ja, unter Umständen fällt BDSM auch darunter und wäre demnach Sünde. Und was passiert mit Sünden? Die werden eventuell vergeben. Klar, sollte man sich nicht nur darauf verlassen unter munter weiter sündigen, aber die Zustände damals waren auch andere. Außerdem taucht BDSM ja selbst schon in Zeiten auf, in denen so ziemlich jeder gläubig war - die hatten ja auch kein Problem damit ;) (Vielleicht wurde es einfach als spezielle "Liebe" angesehen) Also: BDSM außerhalb der Ehe und bei Begehren des Anderen = Sünde -> Sündenvergebung bei Glaube und Reue.

Ja, Gott steht an erster Stelle. Immer. Überall. Aber heißt es nicht in der Bibel auch, dass der Mann das Familienoberhaupt ist und der Rest sich ihm "unterzuordnen" hat (das steht deshalb in Anführungszeichen, weil man bei diesen Bibelstellen immer noch weiterlesen muss, was Frauenrechtlerinninnen und männliche Machthaber gleichermaßen gerne nicht tun). Und trotzdem kriegen es die Menschen hin, ordentliche Strukturen in der Welt zu erschaffen und dennoch Gott an oberster Stelle stehen zu lassen. Also auch kein Widerspruch.

feuerengel
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von feuerengel »

Hallo Leute,

habe jetzt mich in diese Diskussion eingelesen. In vielen Punkten habt ihr recht aber wir machen uns es sehr leicht in allem. Mag sein das die Katholische Kirche sehr konservativ ist aber sie hat in vielen Punkten recht. Ich selber lebe mit meinem Mann zusammen und wir beide sind Gläubig haben beide 3 jahre Bibelschule und mein Mann ist Jugenddiakon in einer Freien Gemeinde. Und Trotzdem leben wir eine TPE Beziehung und ja es geht.

In der Bibel steht : " Die Frau sein dem Mann untertan.... Der Mann aber Liebe und Achte die Frau.... Das Haupt der Familie ist aber Gott"
Was heißt das die Frau soll sich ihrem Mann unterwerfen dieser aber Muss sie achten und Lieben, und irgendwann wird er Rechenschaft vor Gott Ablegen müssen.

Wo ist dann das Problem mit BDSM und Glauben es liegt in der Lebensweise unsere Gesellschaft, Gott sagt die Sexualtät gehört in die Ehe und nur dahin und viele von uns leben wie wir es so schön Polygam und das ist nicht der Plan Gottes und wir werden deswegen vor Gott stehen. Es Steht geschreiben "ein Mann wird ausziehen und zu seiner Angetrauten ziehen und sie werden Ein Fleisch werden" Heißt ein Mann und eine Frau und nicht Ein Mann und mehrer Frauen oder Eine Frau und mehrere Männer. Da ist der Fehler und nur da nicht bei BDSM sondern wie wir leben dieses unverpflichtetende bin bei dem der mir meinen spaß befriedigt.

LG Feuerengel

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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Peacemaker »

aber sie [die katholische Kirche] hat in vielen Punkten recht.
Ich glaube, es ist jedem selbst überlassen, dass du entscheiden. Solange Gott nicht hier runterkommt und uns ein Göttliches Gesetzbuch (sozusagen ein GGB, kleiner Spaß am Rande^^) übergibt (was ich mir durchaus vorstellen könnte, so ist es nicht), nehme ich mir die Freiheit, meinen Glauben so zu interpretieren, wie ich das für richtig halte.

Besser würde mir deswegen folgende Aussage gefallen: >In der katholischen Kirche sind die Menschen versammelt, die der Meinung sind, dass diese Lebensweise die Richtige ist.< oder, noch näher am Zitat >[...] aber mein Mann und ich sind der Meinung, dass sie in vielen Punkten recht hat.<

lg
Peacemaker
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Stainless-Steel
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Re: widerspruch zum christentum?

Beitrag von Stainless-Steel »

feuerengel hat geschrieben:Hallo Leute,

Mag sein das die Katholische Kirche sehr konservativ ist aber sie hat in vielen Punkten recht. Ich selber lebe mit meinem Mann zusammen und wir beide sind Gläubig haben beide 3 jahre Bibelschule und mein Mann ist Jugenddiakon in einer Freien Gemeinde. Und Trotzdem leben wir eine TPE Beziehung und ja es geht.
In der Bibel steht : " Die Frau sein dem Mann untertan.... Der Mann aber Liebe und Achte die Frau.... Das Haupt der Familie ist aber Gott"
Was heißt das die Frau soll sich ihrem Mann unterwerfen dieser aber Muss sie achten und Lieben, und irgendwann wird er Rechenschaft vor Gott Ablegen müssen.

Wo ist dann das Problem mit BDSM und Glauben es liegt in der Lebensweise unsere Gesellschaft, Gott sagt die Sexualtät gehört in die Ehe und nur dahin und viele von uns leben wie wir es so schön Polygam und das ist nicht der Plan Gottes und wir werden deswegen vor Gott stehen. Es Steht geschreiben "ein Mann wird ausziehen und zu seiner Angetrauten ziehen und sie werden Ein Fleisch werden" Heißt ein Mann und eine Frau und nicht Ein Mann und mehrer Frauen oder Eine Frau und mehrere Männer. Da ist der Fehler und nur da nicht bei BDSM sondern wie wir leben dieses unverpflichtetende bin bei dem der mir meinen spaß befriedigt.

LG Feuerengel
Hallo Feuerengel,
ich freue mich das ihr in euerer TPE-Beziehung glücklich seid und diese mit eueren Glauben vereinbaren könnt.
Deinem Post zufolge, wäre die einzige Variante BDSM zu leben, eine monogame Ehe mit Dom(m) und Sub(w).
Nach 3 Jahren Bibelschule müsstest du wissen, dass Gott überhaupt nichts sagt, sondern diese Buch von Menschen geschrieben wurde.
Zudem wurde das Alte Testament durch Jesus erneuert, der sich für Vergebung und Liebe einsetzt(wenn man schon die Bibel liest sollte man es als Gesamtwerk verstehen und nicht nur aus einem Zeitabschnitt zitieren).
Somit kann man die Bibel auch als Mensch in die heutige Zeit interpretieren.
Somit ist es für mich nach meinen Verständnis völlig gleich, wenn es FemDoms-Malesub, homosexuelle, bisexuelle, polygame und alle anderen Beziehungen ausgelebt werden.

Nicht jeder Mensch hat die gleichen Neigungen wie ihr, und auch gehört zu einer kleinen Neigungsminderheit in Deutschland, so dass ihr eigentlich selbst wissen müsstet wie wichtig Toleranz, besser sogar Akzeptanz, gegenüber Menschen mit nichtdurchschnittlichen Neigungen ist.
Schade das ihr dies als einfach "Spass haben" bezeichnet. Ich bin zwar heterosexuell, aber dennoch viel es mir anfangs schwer genug meine dominant-sadistischen Neigungen zu akzeptieren und auszuleben, ich kann nur erahnen wie schwer es andere in ihrer Jugend hatten, mit ihren Neigungen klarzukommen.

Insofern würde es mich freuen wenn du nochmal in dich gehst und überlegst, ob man einfach so andere Neigungen als "Fehler" bezeichnen sollte
LG Stainless-Steel
Zukunft ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast.

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