Wie Mann seine Sklavin findet, und behält

nice
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Beitrag von nice »

CreepingDeath86 hat geschrieben:Ein BDSMer will am liebsten eine BDSMerin haben. Davon gehe ich mal stillschweigend aus.

Der Titel des Buches verspricht keine Hilfe dabei, eine Frau zu finden, sondern ganz speziell eine Frau zu finden die BDSMerin und Sub ist.

Wenn es nur ums Kennenlernen von Frauen geht, dann muss der Titel lauten "Wie man eine Frau findet, und behält". Damit können auch Vanillas was anfangen.

"Wie man eine Sklavin findet, und behält" impliziert jedoch eben Ratschläge, die für Vanillas ungeeignet, und für BDSMer Gold wert sein können.

Wenn der Typ Erfahrung hat, dann sollte er Aspekte besprechen, welche die Partnersuche eines BDSMers von dem eines Vanillas unterscheiden.

Interessieren würde mich, ob eine bestimmte Körpersprache oder bestimmte Reaktionen auf Verhaltensweisen auf BDSM-Neigungen hindeuten können. Oder wie man aus Frauen verstecktes BDSM-Potential herausholen kann.
Ich bin mir sehr sicher, dass man von außen nicht erkennt, ob jemand SMerIn ist oder nicht. Außer man trifft sich auf nem SM-Event oder Beide verfügen über ausgesprochen gute Intuitionen und jede Menge Glück, jedenfalls kenne ich im RL niemanden, der auf SM steht, bei dem ich es sofort erkannt hätte.
Aber selbst wenn es scheinbar konkrete Merkmale geben würde, wahrscheinlich wären die so schwach und zufällig, dass man oft genug Dinge fehlinterpretiert und so auslegt, wie man sie haben will.

Abgesehen davon finde ich es immer wieder zum kotzen, wenn man - in dem Fall vor allem online - von Männern angegraben wird, die in einem in erster Linie die sexuellen Vorlieben sehen. Ich denke mal, ich kann auch für andere sprechen, wenn ich behaupte, dass es doch viel schöner ist, wenn man erstmal jemanden kennenlernt, flirtet und sich erst später über alles weitere Gedanken macht...

tobi_praschl
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Buch ?

Beitrag von tobi_praschl »

Also ich hab dieses Buch nicht gelesen, aber ich habe in einfaches Rezept, wie ich meine Sklavin behalte: Ich behandle sie immer mit Liebe und Respekt. Auch wenn sie meine Sklavin ist, hat sie Gefühle, Wünsche und Träume. Wenn DOM das niemasl vergißt, ist das behalten der SUB eigentlich ganz einfach...
Bald polyamorer Ehemann vom Imperia mit getrennten Schlafzimmern, stolzer HDL-Freund von Sexyhexi und Besitzer von Sklvin_Rgbg alias vero1983

raindrop
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Beitrag von raindrop »

@ Nice:

Ich denke da hast du wirklich recht. Bei mir im Freundeskreis sieht zumindest niemand danach aus. ;) Und auch bei denen, von denen ich weiß, dass sie SMler sind, hätte ich das nicht gedacht.
Außerdem ist es manchmal nicht unbedingt günstig, wenn man seine Neigungen und Vorlieben in der Öffentlichkeit zeigt. Logisch oder? Wer will zb. eine Lehrerin für seine Kinder die auf SM steht, oder wer will einen Altenfachbetreuer oder einen Arzt oder Kindergärtner oder Chorleiter oder was auch immer.. dazu ist unsere Gesellschaft einfach noch nicht offen genug.

@ tobi_praschl:

Deine Gedanken sind toll... ganz ehrlich. So "einfach" es auch klingt, für die meisten ist das ganz schwer. Und ich finde,d ass es gerade in dieser Szene mehr als wichtig ist, wenn man eine dauerhafte Beziehung will. Ohne Respekt und Wertschätzung wird man wohl kaum glücklich werden... ob mit oder ohne BDSM.
また ね
(mata ne)

Liebe Grüße,
rain

StrangeLove
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Beitrag von StrangeLove »

Kapitelübersicht ist leider schwer, da das Buch mittlerweile wieder bei seinem Besitzer ist. Aber bei Lustschmerz gibts eine Rezension, vielleicht hilft die jemandem:
http://www.lustschmerz.de/LS/Rezensione ... a447f2b0d9
Wie ein Drachen im Wind - das Seil hält dich fest und lässt dich fliegen

Laranion
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Re: Buch ?

Beitrag von Laranion »

tobi_praschl hat geschrieben:aber ich habe in einfaches Rezept, wie ich meine Sklavin behalte: Ich behandle sie immer mit Liebe und Respekt. Auch wenn sie meine Sklavin ist, hat sie Gefühle, Wünsche und Träume. Wenn DOM das niemasl vergißt, ist das behalten der SUB eigentlich ganz einfach...
Öh... Und ich dachte, das sei eigentlich selbstverständlich...?

Schließlich geht es auch im SM-Bereich um funktionnierende Beziehungen und ein Spiel ist immer noch ein Spiel, egal wie sehr es einem auch gefällt.
Und auch beim Spiel ist es wichtig seiner Sub,sowohl ein gewisses Gefühl der Unsicherheit evtl sogar Angst zu vermitteln, als auch gleichzeitig absolute Geborgenheit und Vertrauen zu ermöglichen...

Gloria
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Beitrag von Gloria »

tobi_praschl hat geschrieben:Also ich hab dieses Buch nicht gelesen, aber ich habe in einfaches Rezept, wie ich meine Sklavin behalte: Ich behandle sie immer mit Liebe und Respekt. Auch wenn sie meine Sklavin ist, hat sie Gefühle, Wünsche und Träume. Wenn DOM das niemasl vergißt, ist das behalten der SUB eigentlich ganz einfach...
raindrop hat geschrieben:@ tobi_praschl:
Deine Gedanken sind toll... ganz ehrlich. So "einfach" es auch klingt, für die meisten ist das ganz schwer. Und ich finde,d ass es gerade in dieser Szene mehr als wichtig ist, wenn man eine dauerhafte Beziehung will. Ohne Respekt und Wertschätzung wird man wohl kaum glücklich werden... ob mit oder ohne BDSM.
hmmm.. kann mir gut vorstellen, dass es einigen doms entgeht wenn bei einer session oder bei nem spiel (wo is denn da eigentlich der unterschied o0? ) dass die stimmung kiptt bzw wenn der sub einfach nciht mehr kann un es wirklich an die letzte seelische grenze geht.. ich weiss es ist oftmals ein wusch grenzen zu überschreiten aber es is ne kunst zu erkennen wann es angebracht ist und wann nihct.. feinfühligkeit is das sehr gefragt...
aber nicht nur das aber wenn sichdom halt etwas in ekstase
prügelt (bitte nciht falsch auffassen!) dann kann es doch gut vorkommen, dass er den stimmungswechsel nciht mitkriegt...

aber nciht nur bei ner session sollte aufmerksamkeit respekt und all das vorhanden sein..

Justiniano
Zaungast
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Re: Wie Mann seine Sklavin findet, und behält

Beitrag von Justiniano »

das Buch vermittelt sehr gut, dass die Erwartungen von Sub Seite zwar unterschiedlichst sein können, aber man sich im Kern auf einige Dinge beim ersten Kontakt besinnen kann um seine primitive Natur wenigstens während der ersten Begegnung im Zaum zu halten um stattdessen mit dem eigenem Stil und einem kühlem Gemüt an die Sache heranzugehen.
Für schon in der Szene tatkräftig aktive ist das Buch nicht ganz so interessant, da es einem den gesunden Kink Verstand näherbringt. Für all jene selbsternannten Doms die sich zuhause mit den irrsinigsten Fantasien zudröhnen sollte es genug parat haben um sich auf ihrem Weg mit BDSM in real auseinanderzusetzen zu können. Ich habe die Anschaffung nicht bereut, auch wenn ein Teil so auf mich wirkte wie die am Markt üblichen Aufreistipps, nur eben für BDSMler

Sirenensang
Board-Fanatiker
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Re: Wie Mann seine Sklavin findet, und behält

Beitrag von Sirenensang »

Justiniano hat geschrieben:Für all jene selbsternannten Doms die sich zuhause mit den irrsinigsten Fantasien zudröhnen{...}
Gibts das auch für subs? Könnt ich gut gebrauchen...

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