monogamie

Alles zum Thema BDSM und soziale Kontakte (Partner, Eltern, Freunde etc.)

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derBonobo
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monogamie

Beitrag von derBonobo » 22. Mär 2004 02:16

was für eine beziehungsform bevorzugt ihr eigentlich? und wie lebt ihr sie?
haltet ihr euch dabei an das, was ihr versprochen habt (z.b. monogamie) usw.?

Warui
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Beitrag von Warui » 22. Mär 2004 07:30

Also wenn ich nen Partner habe, bin ich recht fixiert auf diesen ...
Ne geschlossene Zweierbeziehung ist mir jedenfalls das Ideal ... ich hab mich bisher immer dran gehalten ..........

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nice
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Beitrag von nice » 22. Mär 2004 08:45

hatte erst eine und die war monogam. bzw. als ich kurz davor war, fremdzugehen, hab ich schluß gemacht. wenn man sich schon über sowas gedanken macht... ka, ob die beziehung dann noch so der renner ist. würde aber gerne mal eine etwas offenere beziehung führen. einerseits sehn ich mich nach zuneigung und nähe, andererseits hab ich gerade einen ziemlichen nachholbedarf. aber ich denke, sowas ist sehr schwer...

Gast

 

Beitrag von Gast » 22. Mär 2004 09:56

ich sehe die treue in einer partnerschaft als eine art von "ehre" an. genauso wie sich an ein safewort zu halten oder ein versprechen nicht zu brechen. ich bin zwar kein klingone aber ich halte sehr viel von "ehre" und "versprechen" denn diese dinge basieren von grund her auf vertrauen.

daher wäre es nie ein thema für mich in einer intakten partnerschaft eine andere frau in betracht zu ziehen, weder als ONS noch als langfristige "alternative". wenn die partnerschaft nicht mehr intakt ist, sollte man sie entweder versuchen zu retten oder aber aufgeben, jedoch nicht lieblos nebenher weiterführen wärend man sich auf die suche nach einem neuen partner macht.

soviel meine 2 cent zur von mir bevorzugten monogamie

User19022008
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Beitrag von User19022008 » 22. Mär 2004 15:04

Hatte bisher noch nicht soviel Mglkten es zu testen, aber ich finde, dass eine Beziehung zwei Menschen beinhaltet - nicht mehr und nicht weniger :-)

Grüße

innocent
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Beitrag von innocent » 22. Mär 2004 15:26

naja... im Großen und Ganzen bevorzuge ich schon die Beziehung mit einem Partner. Alles andere ist meiner Meinung nach nicht wirklich unter einen Hut zu bringen. Entweder sehen es alle Beteiligten dann nur als Spiel an, ohne festere Bindung zueiander oder es gibt früher oder später diverse Eifersuchtsszenen. Denke ich zumindest.
Und das funktioniert dann wirklich nicht mehr. (selbst schon erlebt)
Wenn sich jedoch beide Partner lieben und "soetwas" nur mal als "Spielerweiterung" aufnehmen, dann warum nicht. Aber es sollte eben auf beiden seiten geklärt sein. Und beide Partner dabei, damit man auch kontrollieren kann, inwieweit das, was abläuft OK ist oder ab wann nicht mehr.
So, aber zu einer Beziehung an sich gehören zwei, da schließe ich mich den anderen an.

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derBonobo
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Beitrag von derBonobo » 22. Mär 2004 16:34

ich sehe die treue in einer partnerschaft als eine art von "ehre" an. genauso wie sich an ein safewort zu halten oder ein versprechen nicht zu brechen.
damit setzt du allerdings treue mit "keine anderen partner haben" gleich, was nicht direkt mit treue an sich zu tun hat.
wenn die partnerschaft nicht mehr intakt ist, sollte man sie entweder versuchen zu retten oder aber aufgeben, jedoch nicht lieblos nebenher weiterführen wärend man sich auf die suche nach einem neuen partner macht.
abwechslung kann aber auch helfen eine beziehung zu erhalten, ehrlichkeit vorausgesetzt.

hoggylito
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Beitrag von hoggylito » 22. Mär 2004 22:53

Kommt natürlich darauf an, was man unter dem Wort 'Beziehung' versteht. SwingerClubs scheinen gerade richtig hip zu sein...
Wenn man da zusammen hin geht kann man mit einander, neben einander ohen einander, auf einander, hinter einander, vor einander und was weiß ich noch alles sehr viel Spaß haben. Ich denke der Reiz liegt dann darin, daß man sozusagen zusammen fremdgeht. Und ich finde diese Form der Sexualität auch nicht 'schlimmer' als unsere - soweit ich das beurteilen kann. Ausprobiert haben wir das noch nie. Aber wir wissen, daß es mal wieder typisch Mann ist, daß er überhaupt kein Problem damit hätte, wenn eine hübsche Frau mit der eigenen Freundin ihren Spaß hat und er dann natürlich auch mitmachen darf *ggg*- Sie sagt hingegen, daß sie nie mit einer anderen Frau ins Bett gehen würde, sondern sich liebr einen zweiten Mann ins Boot holen würde. Und das gefällt dem Alphamännchen gar nicht. Solche Konkurrenz kann er nicht gebrauchen. Vor allem würde sie vermutlich einen Mann wählen, der Eigenschaften besitzt, die sie bie ihrem festen Partner nicht finden kann. Aber der Mann würde es ja umgekehrt genau so machen.
Verzwickt verzwickt...

Hoggylito

Duke
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Beitrag von Duke » 22. Mär 2004 23:03

Gute Leute,

hier bereits Erwähnung fand die Ehrlichkeit. Eben diese scheint mir eines der wenigen festen, zivilisatorischen Güter zu sein, an welches sich letztlich zu halten ist.

Man sollte eine Beziehung derart führen, dass gegenseitige Aufrichtigkeit und Offenheit als elementare Bestandteile des beidseitigen Respektes vorherrschen - nur so wird man unangenehme Überraschungen und verletzte Eitelkeiten wohl bereits im Vorfeld vermeiden können.
Wie die Beziehung dann letztlich beschaffen ist, ist eine Frage von Akzeptanz und Übereinkunft der beteiligten Partner (die ihre Meinung jedoch wahrhaftig vortragen sollten, um nicht im Rahmen naiver Konfliktvermeidung einer ungeliebten Situation Vorschub zu leisten).

Eine in Treue verbundene Zweierbeziehung (von dem Wort Monogamie nehme ich bewussten Abstand, da das Wort im eigentlichen Sinne nur auf ein Eheverhältnis Anwendung findet) kann durch gewachsenes Vertrauen und Vertrautheit mit dem Partner und dessen Körper sehr erfüllend sein. Mit solcher Beziehungsform halte auch ich es.
Sicher mag der Seitensprung, mag die Affäre kurzweilige Abwechslung verheißen, doch wage ich zu bezweifeln, dass sie je von der Güte der Erlebnisse sein werden, die eine intakte Beziehung hervorbringt.
Und wie steht es mit der festen Beziehung zu mehr als nur einem Partner? Ich habe diesbezüglich keine eigenen Erfahrungen gemacht, vermute jedoch, dass im Falle der allseitigen Offenheit irgendwann die Eifersucht Einzug in die Beziehung halten wird. Im Falle der Verdunkelung einer "Mehr-Beziehung" ist wohl das Risiko der Aufdeckung langfristig sehr erschöpfend. Ich kann weder der einen noch der anderen Vorstellung etwas abgewinnen.


nunmehr zu einem Ende kommt der
Duke

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Old Europe
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Beitrag von Old Europe » 23. Mär 2004 00:45

Hmmm, ich bin da irgendwie in einer Zwickmühle:

Prinzipiell sehne ich mich schon wieder nach ner festen Partnerin, zum Knuddeln und Liebhaben und alles was dazugehört. War mit meiner Ex 4,5 Jahre zusammen und hab das schon zu schätzen gelernt. Leider konnte ich mit ihr meine Neigungen nie ganz ausleben, hab sie zwar zu einigem "hingeführt" und sie aht auch ihre devote Ader entdeckt, aber es ging nie so weit wie ich mir das idealerweise vorstelle.

Andererseits glaube ich aber irgendwie auch, daß ich mit einer festen Freundin die ich aufrichtig liebe mich auch gar nicht zu 100% meine Phantasien ausleben kann, aus Gründen von zu großer Rücksichtnahme, Mitleid oder was auch immer. Ums jetzt mal ganz vereinfach auszudrücken: ich könnte einen Menschen den ich liebe nicht erniedrigen oder schlagen.

Von daher wär es für wohl am besten, eine Partnerin zu finden mit der ich ein "normales" Nicht-SM leben führe und nebenher Spielpartnerinnen ahbe, die von meiner Frau auch akzeptiert werden.
Naja, ist natürlich ne ganz schöne Rosinenpickerei... :roll: :twisted:

Ich hoffe mal, man konnte verstehen wie ich das meine.
Von Signatur keine Spur...

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