Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

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Idun
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Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Idun » 16. Mär 2015 08:27

Hallo,

ich frage hier mal um Rat, weil ich davon ausgehe, dass es hier eine konstruktive Diskussion geben wird und keine gegenseitige Schlammschlacht. Deshalb so.

Ich hatte kürzlich meinen ersten Dreier mit einem sehr netten Herren, der seines Zeichens devot ist (also eigentlich nicht das, was wir suchten, aber es klappte ganz hervorragend, daher warum nicht?) und als Besonderheit meinen Fetisch abdeckt: Engländer :D Jedenfalls geht es ab und zu abends per Chat ganz ordentlich hin und her - eine nette Nebensächlichkeit.

Gestern Abend erzählte er mir, dass er vor einigen Tagen netten Spaß mit einer dominanten Freundin hatte. Jedem das Seine. Solange ich stockdevotes Subbi nicht plötzlich jemandem wehtun muss, ist mir das wumpe. Im Zuge der Erzählungen fiel allerdings von seiner Seite ein Satz, der mich nicht mehr loslässt. Ich übersetze frei:
"Es gibt so viele Frauen, denen von Männer wehgetan worden ist, dass sie froh sind, ihre Wut nun an jemandem wie mir auszulassen."

Ich weiß nicht, aber mir ist in dem Moment schlagartig übel geworden. Meine Antwort darauf war: "Ganz ehrlich: Mir würde das Angst machen, aber jedem das Seine." Woraufhin natürlich kam: "Ich weiß, was ich tue. Und natürlich nur mit Safeword." Bliblablubb... Mein Mann kommentierte es mit: "Naja, das ist ja jetzt nicht der Sinn von SM, oder?" Nee, irgendwie nicht. Im weiteren Verlauf kam dann noch: "Es ist so wundervoll, wenn jemand deine Grenzen ignoriert." Ähm, was???

Wenn ich ehrlich sein soll, meine Lust, zu spielen ist Anbetracht dieser Ansicht echt massiv gesunken. Vielleicht liegt das daran, dass ich weiß, wie es ist, wenn jemand meine Grenzen wirklich ignoriert. Vielleicht liegt es daran, dass ich vergewaltigt worden bin. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich IMMER habe Covern lassen (Danke, SMJG, für die Aufklärung und danke an so manchen User von damals), vielleicht liegt es daran, dass ich ohnehin nur schwer vertraue.
Ich habe mir meine Spielpartner immer danach ausgesucht, ob sie "ganz normal" auch ausgeglichene, liebevolle, nette Menschen sind - bitte möglichst ohne seelischen Schaden im Sinne von: "Ihr Weiber seid doch alle sch..., sei froh, dass ich dich überhaupt vögle und vertrimme." Ich bin seit vier Jahren mit jemandem zusammen, der im SM-Bereich so mit mir spielen darf, wie er es will, der aber meine Grenze kennt, respektiert und einhält. Der mich seit geraume Zeit fragt, ob ich Lust auf etwas habe, weil ich in der letzten Zeit stark mit Rückenproblemen zu tun habe und mich beim Spielen nicht zu 100% fallen lassen kann.
Und dann sagt mir jemand, dass es wundervoll ist, das Spielzeug von jemandem zu sein, der höchstwahrscheinlich besser in Therapie gehört als mit einem wehrlosen Sub ins Schlafzimmer?! Ich weiß nicht, aber damit kann ich nicht.

Reagiere ich über?
Leben und leben lassen. Ja, okay, aber ... ach, ich weiß nicht. Versteht ihr, worauf ich hinaus will?

LG Idun
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Kravat
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Kravat » 16. Mär 2015 12:54

Uff... Harter Stoff...

Also von meiner sicht aus, wenn ich jemanden oder eine gewisse Personen Gruppe nicht leiden könnte, sogar hassen würde, dann könnte ich nie mit dieser Person so intim werden wie eine BDSM session nunmal für mich ist. Wen ich nicht leiden kann wird ignitiert. Aber Vllt liegt das auch daran dass ich außerhalb von sessions über haupt nicht sadistisch eingestellt bin...

Reagierst du über? Nein ich denke nicht. Grenzen werden nicht gesetzt damit Top sie ignoriert. Das kann verdammt übel enden wenn man an die falsche Person gerät. Wenn ich das so lese, war mein erster Gedanke, dass seine grenzen noch nie wirklich ignoriert wurden.

Aber: er weiß offensichtlich was Sache ist, und er scheint ja genau das zu wollen. Und früher oder später wird er damit voraussichtlich heftig auf die Schnauze fliegen. Doch mehr als ihn drauf hinweisen kannst du nicht...

Ich finde deine Partner Auswahl Kriterien btw sehr schön und vernünftig. :)

LG
Kravat
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Kaoru
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Kaoru » 16. Mär 2015 14:15

Für mich klingt das weder so,a ls würdest du überreagieren, noch als wäre er total plemplem.
Ich kann dich sehr gut verstehen, dass es für dich nichts ist. Ob wegen deiner Erfahrungen oder einfach aus Überzeugung heraus, dass es anders für dich besser ist. Deine Abneigung gegen solches Spielen sehe ich als völlig legitim.
Auf der anderen Seite kann ich deinen Freund (Bekannten? Spieldingsi?) aber auch verstehen, mir geht es meist ähnlich. Für mich ist das eine Form von Edgeplay, die eigenen Grenzen gebrochen zu bekommen. Dafür braucht es allerdings auch ein, ich nenne es mal "anderes", Verständnis von Grenzen. Also ich kann zb als Grenze "dauerhafte Spuren" haben und die wirklich nicht haben wollen, aber wenn sie eben doch passieren, naja, dann ist das eben so und ich kann mit leben.
Wenn es bei ihm ähnlich ist, dann kann ich den Kick verstehen, der es in dem Fall bedeutet, wenn Grenzen gebrochen werden.

Nachtrag: Allerdings würde ich dafür keine Menschen aussuchen, die ihre Wut auslassen wollen. Weniger wegen der Wut, als vielmehr wegen dieser fragwürdigen Verallgemeinerung, die mich vermuten lässt, dass die_derjenige nicht bewusst meine Grenzen überschreitet, sondern sie schlicht nicht erkennt. Und das bedeutet wiederum einen Mangel an Kommunikation mit dem für mich spielen ohnehin unmöglich wird.
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Debby » 16. Mär 2015 21:04

Also seine Auffassung von BDSM kann ich so gar nicht teilen.

Wenn ich wüsste, dass mein Mann mich schlägt um irgendwelche vergangenen Konflikte mit Exen nachträglich an mir abzuarbeiten wäre ich absolut entsetzt, verletzt, angewiedert,...

Man kann kann sexuelle Vorlieben haben und man kann emotionale Probleme haben, aber das eine sollte nicht aus dem anderen resultieren :?
Toleranz ist eine Tugend innewohnen sollte.

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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von WiseGuysFan » 20. Mär 2015 20:19

Dem muss ich zustimmen. Um sich abzureagieren sollte man eher einen Stressball benutzen :shock:
Ich persönlich verbinde mit BDSM lustvolles, einvernehmliches Spielen, zu dem auch Schmerzen und Blut gehören...

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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von MrCode » 21. Mär 2015 16:11

Ich finde an dieser Beschreibung schwierig, dass die Wut auf das Vergangene scheinbar zu nicht bis nur wenig reflektiertem Verhalten führt. So wie ich das hier interpretiere, sucht er eine Person, die aus den vergangenen Problemen ein Anrecht auf Wiedergutmachung ableitet, ein "nicht mehr reflektieren müssen". Wenn jemand Grenzen ignoriert, ist das für mich etwas ganz anderes, als jemand, der bewusst mit Grenzen spielt, weiß, wie weit er gehen kann, so dass es für beide noch in Ordnung und ein einvernehmliches Spiel ist. Beim Ignorieren sehe das Risiko, dass die Wut eher gewalttätig als konstruktiv im Sinne beiderseitiger Phantasieumsetzung ist - mit dem Problem, den anderen psychisch oder physisch über das von beiden akzeptierte Maß hinaus schädigen zu können.

Der Begriff der Grenze an sich ist auch ein wenig zu starr. In einem anderen Thread hatten wir mal eine Diskussion über "hard Limits" und "soft Limits" - oder Grenzen im Gegensatz zu Tabus. Meine persönliche Auffassung ist, dass Tabus / hard Limits absolut sind. Das sind die Dinge, die eine Person wirklich überhaupt nicht will. Mit soft Limits kann man mit entsprechender Vorsicht spielen. Im beschrieben Fall habe ich aber die Befürchtung, dass es darum geht, auch über die hard Limits gedankenlos hinweg zu fegen. Das Wort "ignorieren" hinterlässt da keinen guten Eindruck.

Ob das von seiner Seite einfach nur eine fragwürdige Formulierung war, bleibt natürlich offen. Mein Verständnis von BDSM ist jedenfalls ein anderes als das, was du von ihm schilderst.

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Idun
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Idun » 27. Mär 2015 08:44

Hallo,

ich bin die letzten zwei Wochen nochmal in mich gegangen. Und habe festgestellt, dass mich diese Aussage ziemlich abegturnt hat.

Kaoru, ich denke nicht, dass es dabei um Edgeplay geht. Das spielen mit Soft Limits, wie MrCode sagte, kann ich durchaus nachvollziehen und praktiziere es selbst. Ich muss auch zugeben, dass ich immer noch die Phantasie habe, einfach mal irgendwo von Top nach Strich und Faden verwemst zu werden, ohne "Aua" und ohne "Stopp" - aber ich finde es bedenklich, wenn man unter SM versteht, dass der aktive Part einfach nur dem Passiven alles antut, was ihm früher mal passiert ist.
Ich muss auch dazu sagen - vielleicht versteht man das dann etwas besser - dass er und mein Mann die gleiche Frau kennen, die unter meinem Mann noch als Sub spielte und kurz darauf professionelle Domse wurde :roll: Davon hat er mir damals noch erzählt. Mein Mann sagte mir, dass sie wohl generell etwas seltsam gewesen ist - und unser Spielpartner spielt unter ihr passiv. Was wohl eigenartig gewesen sein soll, kein Ahnung.

Jedenfalls ist in den letzten Tagen noch ein bisschen mehr hinzugekommen, bei dem Männe und ich uns nicht einig sind, ob wir das so weiterführen wollen. U.a. ist er verheiratet. Das hat er uns am Anfang schon gesagt, allerdings mit dem Zusatz, dass sie es wüsste, also sein "Hobby", SZ, etc. Gestern wollten wir eigentlich spielen, da hat er aber einen Arbeitstermin dazwischen bekommen. Er schlug Montag als neuen Termin vor und fügte hinzu: "Ich sage meiner Frau, dass ich noch ein Geschäftsessen habe." ... ähm, bitte was?
Ich reagiere aufs Betrüge eine wenig allergisch, seit mein Ex mich monatelang belogen und betrogen hat. Ich weiß, wie weh das tut. Andererseits ist es im Grunde genommen nicht mein Bier, was er da treibt. Aber ob ich egoistisch genug bin?
Darüber hinaus bettelt er ziemlich darum, unbedingt ohne Gummi zu vögeln, spielt aber noch mit einem Haufen anderer Weiber. No-Go! Und vor zwei Wochen muss ihn eine so gequält haben, dass er die Spuren heute noch hat und seine "Herrin" vor meinem Mann netterweise dann richtig beschimpft, das findet der Top in meinem Mann auch nicht witzig.

Ich weiß es nicht. Ich glaube, Montag ist erstmal Tacheless angesagt. Ich habe keinen Nerv irgendwann die zu sein, die eine Ehe zerstört hat oder weiß der Geier was. Ich kann auch schlecht damit, wenn man mir Geschichten auftischt, die nur halb wahr sind. Spielen und Vögeln gut und schön, aber nicht unter diesen Voraussetzungen. Es ist einfach zu viel zusammengekommen in den letzten zwei Wochen, dass ich fürchte, dass das langfristig keinen Bestand hat. Fetisch hin oder her ...
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Kaoru » 29. Mär 2015 12:27

Mir dreht sich alles um, wenn ich die Geschichte lese. Ehrlichgesagt würde ich da nichtmal eine offene Aussprache abwarten und das postwendend beenden :|
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von MrCode » 3. Apr 2015 18:48

Kaoru hat geschrieben:Mir dreht sich alles um, wenn ich die Geschichte lese. Ehrlichgesagt würde ich da nichtmal eine offene Aussprache abwarten und das postwendend beenden :|
Ja, das sehe ich auch so. Wenn sich etwas schon nicht allzu gut anhört und dann immer mehr obendrauf kommt, das die Geschichte immer merkwürdiger macht, sehe ich da keine gute Basis für die Zukunft.

Desiree
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Re: Wut von früher heute in SM auslassen ... s.Text!

Beitrag von Desiree » 9. Apr 2015 00:02

Ich habe keine Erfahrungen mit BSDM, sage das gleich zu beginn, ich bin hier selber gelandet um mich erst einmal zu informieren, bzw. nette Kontakte zu finden.

Trotzdem sind mir einige Gedanken in den Kopf geflattert, als ich den Thread hier so überflogen habe. Vielleicht sind sie ja hilfreich.

Ist auch ein ziemlicher Text geworden, naja, mein Hobby so schweren Gedanken nachhängen. Es geht da, ich deute es einmal besser an, um meine persönliche Einschätzung vom Erleben einer traumatischen Erfahrung. Wenn das jemandem zu nahe gehen könnte, dann ist er gewarnt. Allerdings habe ich auf explizite Hinweise irgendeiner Gewalt und auf eine persönliche Ebene verzichtet.
"Es gibt so viele Frauen, denen von Männer wehgetan worden ist, dass sie froh sind, ihre Wut nun an jemandem wie mir auszulassen."
Wenn man das unreflektiert so stehen lässt, dann trifft es meines Empfindens die Wahrheit nur so halb. Tatsache ist, dass Menschen, die eine traumatische Erfahrung durchlitten haben dazu neigen, solche Erfahrungen zu reinszenieren. Das ist eine wesentliche Folge von traumatischen Erlebnissen. Es wird sicherlich einen Diskurs darüber geben, worin der Sinn solchen Verhaltens liegt, aber auf dem neusten Stand bin ich wohl eher nicht. Persönlich, aufgrund eigener Erfahrungen und der Nähe zu Betroffenen, glaube ich, dass es ein Versuch ist, die Situation nachträglich unter Kontrolle zu bringen. Es durch Wiederholung einerseits in dein Empfinden und Erleben zu integrieren, auch das ist ein Merkmal eines Traumas, dass es einerseits an die Oberfläche will, aber nicht darf, es erfahrbar und verstehbar zu machen. Man wiederholt eine derartige Situation vielleicht auch, damit man sie besser übersteht, vielleicht sogar ein gutes Ende für sich findet. In einem Trauma erlebt man Todesangst, man kann weder fliehen, noch sich wehren: im Nachhinein, durch produzieren ähnlicher Situationen, lässt sich, so die Hoffnung, ein besseres Ende, ein Überwinden dieser Todesangst erfahren.

Das ist also eine normale Sache, ein Heilungsversuch und ein verständlicher Mechanismus. Daran ist an sich nichts schlimmes. Wichtig finde ich, absolut unabdingbar, dass man sich aber im Klaren darüber ist, inwieweit solche Wiederholungen, die vielleicht auch zwanghaft sind, tatsächlich überhaupt die Chance auf ein verbessertes nacherleben der Situation haben. zB Halte ich es für nicht sinnvoll sich zu prostituieren, wenn man Missbrauch erfahren hat oder in gefährlichen Gegenden nachts umher zu streifen, wenn einem in einer solchen Gegend etwas Schlimmes widerfahren ist.

Wenn man aber in der Lage ist, wenn es eine Chance auf ein kontrolliertes Simulieren dieser Situation gibt, wenn man vielleicht sogar irgendwie einen vertrauen Menschen findet, der bereit ist, diesen Drang in ein gemeinsames Erleben einzubinden, wenn man in der Lage ist (vielleicht durch eine Therapie) sich und die Vergangenheit besser zu reflektieren und zu bewältigen, was ist dann so schlimm daran? Vielleicht, aus eigener Erfahrung kann ich das noch nicht bestätigen, sind BDSM-Praktiken dafür geeignet...

Ansonsten, wenn der englische Herr nicht in der Lage sein sollte, solche Gedanken richtig einzuordnen, na dann tut es einem Leid. Es ist doch eine Art von Machtphantasie, die da mitschwingt. Er macht sich zum Opfer, tut Frauen mit schwieriger Vergangenheit einen Gefallen. Mehr kann man dazu nicht sagen, wenn man nicht mehr weiß von dem Menschen. So einfach, wie in diesem Ausspruch, ist es natürlich nicht. Abhängigkeiten finden wohl oft im gegenseitigen Einverständnis statt, tja, auch wenn man sich ganz real als Opfer fühlt. Damit meine ich gewöhnliche Dinge, keine Extreme wie jahrelange häusliche Gewalt usw.

Ansonsten hast du ja, Idun, noch einen text nachgereicht. Also ohne Gummi ist ein No Go. Mit einem Mann in Beziehung und Ehe, ohne entsprechende Absprache würde ich mich auch nicht einlassen. Schlimm diese Inkonsequenz. Entweder man sucht sich einen Menschen, der einem Freiheiten gewährt oder man lebt treu und kosequent. Beides wäre mir in meiner Gegenwart zu stressig...

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