Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Alles zum Thema BDSM und soziale Kontakte (Partner, Eltern, Freunde etc.)

Moderatoren: Seelenoede, Kuscheltier

lilo
Site Admin
Beiträge: 45
Registriert: 6. Jan 2011 20:09

Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Beitrag von lilo » 6. Jan 2012 17:12

So, nach kurzem überlegen hab ich mich doch entschieden hier zu posten, nach allem was in den letzten Tagen so passiert ist.

Ich fang mal am besten von ganz vorne an.

Ich kenne meinen Freund seit ca. einem Jahr. Seit April waren wir dann sozusagen Spielpartner, und auch schon sehr gut befreundet. Nachdem sich dann mit der Zeit auch Gefühle füreinander entwickelt haben, wurde unser Verhältnis auch immer enger und im August sind wir zwei Wochen lang mit dem Auto zusammen queer durch Deutschland gefahren.
Seither hat sich auch unser 24/7 Machtgefälle immer mehr entwickelt, und wir haben die Abmachung getroffen, dass wir uns zumindest gegenseitig informieren wenn wir vorhaben sexuellen Kontakt zu anderen zu haben. Nachdem wir beide etwas beziehungsgeschädigt sind (ich noch weniger als er), haben wir aber trotz allem nie definitiv gesagt, dass wir zusammen sind. Dafür haben wir ganz fleißig Pläne geschmiedet wie wir, nachdem er seinen Bachelor fertig hat, nach Hamburg ziehen können. Natürlich zusammen.
Soweit so gut, das hat alles prima funktioniert. Und gegen Jahresende haben wir es sogar geschafft es Beziehung zu nennen.

Der einzige Streitpunkt während der Zeit war, dass ich ab und an doch recht eifersüchtig reagiert habe, weil er sich gelegentlich komisch verhalten hat. An einem der wenigen Tage an denen ich nicht bei ihm war, meinte er er würde bei nem Freund schlafen. Und als wir uns am nächsten Tag trafen hatte er noch Seile in seiner Tasche.
Oder sein ständiges SMS schreiben mit nem Mädel, über das er nicht sprechen wollte.
Kurz gesagt, ich hab ihn 1.000 Mal gefragt ob da nicht doch etwas läuft, aber er hat gemeint da ist nichts.

Tja, und dann habe ich vor 4 Tagen durch Freunde erfahren, dass da eben doch etwas war (ist?).
2 Monate war er mit ihr zusammen. Zwischen Mitte Oktober - Mitte Dezember.

Naja, die letzten 4 Tage waren dann einfach nur kompliziert.
Aber nach endlosen Gesprächen haben wir uns (bzw. ich mich) dazu entschieden, es noch mal zu versuchen.

Und da fangen die Probleme eigentlich an. Ich hab überhaupt kein Vertrauen mehr zu ihm.

- Wie soll ich ihm denn überhaupt glauben das es aus ist mit ihr? (Nagut, ich könnte sie direkt auf FB anschreiben, das kommt mir aber wiederum so vor als würde ich ihn hintergehen)
- Meine Gedanken kreisen in jedem freien Moment darum. Es macht mich depremiert. Und sollte ichs doch mal schaffen etwas Spaß mit Freunden zu haben fühlt es sich oberflächlich und irgendwie "unecht" an.
- Was ist wenn es wieder passiert? Wenn er einfach weitermacht, nur jetzt besser aufpasst, dass ich nichts merke?
- ...

Na und als wären diese "Vanilla"-Probleme nicht schon kompliziert genug, haben wir auch noch echte Probleme beim Spielen. Ich vertraue und respektiere ihn nicht mehr wirklich. Ständig kommen mir so Gedanken wie dass er mich nicht verdient hat, und wieso ich dann überhaupt etwas tun sollte.
Ich fühle mich ausgenutzt, und ich kann mich niemand unterordnen der mich ausnutzt.
Und als wäre dass nicht schon genug, schwankt er selbst auch noch zwischen dauernden Entschuldigungen und Ungeduld. Was dann bei mir auch noch ein schlechtes Gewissen auslöst wieso ich mich so anstelle.

Im Moment habe ich einfach keine Ahnung wie es weitergehen soll / kann. Ich bin verwirrt, irritiert, verletzt, ... und für jegliche Tipps äusserst dankbar.
"To have been well brought up is a great drawback nowadays. It shuts one out from so much." - Oscar Wilde


("Gut erzogen zu sein ist heutzutage ein großer Nachteil. Es schließt einen von so vielem aus.")

Benutzeravatar
redrat
Inaktiv, über Altersgrenze
Beiträge: 276
Registriert: 20. Dez 2009 19:01

Re: Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Beitrag von redrat » 6. Jan 2012 17:55

Hi somewhere,

was du beschreibst sind meines Erachtens ernsthafte Probleme in eurer (zwischenmenschlichen) Beziehung und ich finde dein Misstrauen auch durchaus berechtigt. Natürlich ist es möglich, dass er aus seinem Fehlverhalten gelernt hat und sich ernsthaft bessert aber ich würde an deiner Stelle auch nicht ohne weiteres mich darauf einlassen können. Weiterhin verstehe ich sehr gut, dass du momentan deine Schwierigkeiten hast dich ihm im Spiel unterzuordnen - genau so würde es mir an deiner Stelle gehen! Ich rate dir dringend das Spielen nicht erzwingen zu wollen - wenn du keine Lust drauf hast dann hast du keine Lust drauf und dann hat er das zu respektieren. Wenn du gegen deinen eigentlichen Willen mitspielst wird es dadurch nicht besser, sondern verschlimmert sich m.E. da dann keine gemeinsame Ebene da ist.

Ich denke wichtig ist für euch, dass ihr ernsthaft darüber redet... Was du hier geschrieben hast sollte er auf jeden Fall von dir auch hören. Wenn er bereit ist sich damit auseinanderzusetzen, dann hat die Beziehung vielleicht eine Perspektive, vielleicht findet man dann auch raus, dass man es besser lässt - aber selbst dann hat man dadurch meiner Meinung nach etwas gewonnen. Sicher hat er auch seine Sichtweise auf die Dinge und seine Gründe sich so verhalten zu haben, wie er sich verhalten hat - diese zu verstehen und zu bewerten ist etwas was nur du machen kannst.

PS: Es gibt auch die Möglichkeit Sachverständige hinzuzuziehen - sprich bei einer Paartherapie mitzumachen. Das kann sehr sinnvoll sein, wenn ihr beide euch auf den Therapeuten / die Therapeutin einlassen könnt... Leider ist das nicht unbedingt günstig und eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen oftmals eher unmöglich. Wenn einer von euch in einer privaten Krankenkasse ist kann das mit der Kostenübernahme aber durchaus anders aussehen. Wie gesagt ist das eine Möglichkeit, die ihr beide unter Umständen in Erwägung ziehen solltet.
Ihre DNS-Analyse zeigt eine krankhafte Abneigung gegen jegliche Autorität und einen Charakter, der zu Gewaltausbrüchen neigt.

FannyPrice
Vielschreiber
Beiträge: 369
Registriert: 5. Dez 2011 22:52

Re: Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Beitrag von FannyPrice » 6. Jan 2012 18:03

Wieso du dich so anstellst? Weil du ihm nicht mehr vertraust. Vertrauen ist nicht unbedingt einfach aufzubauen und wenn man dann einmal hintergangen wurde, noch viel viel schwerer zurückzugewinnen. Da sollte sich dein Freund lieber auf ein wenig mehr Zeit einstellen. Ich finde, ungeduldig zu sein und das auch noch zu zeigen, ist unsensibel, egozentrisch, selbstsüchtig... ich könnte noch eine Weile so weiter machen.
Ich finde es gut, dass du den Mut hast, es noch einmal mit ihm zu versuchen. Allerdings hört es sich momentan nicht so an, als würdet ihr das besonders klug angehen. Ich würde dir empfehlen, erst einmal für ein wenig Abstand zu sorgen, damit du dich beruhigen und entspannen kannst und vielleicht noch einmal genau darüber nachdenken, was dich so getroffen hat, was du dir von ihm wünscht und wie deiner Meinung nach die Beziehung in Zukunft aussehen soll. Vor allem würde ich Sex / Spielen vermeiden. Selbst wenn du eigentlich Lust drauf hättest. Ich denke, im Moment wirst du dich sowieso nicht darauf einlassen können, weil in deinem Kopf Gedanken wie "hat er das mit ihr auch gemacht?" kreisen.
DEIN Wohlbefinden sollte für dich momentan definitiv oberste Priorität haben. Was anderes hat dein Freund in der Tat nicht verdient (wer sich an der Formulierung aufhängen möchte, bitte schön). Und lass dich auf keinen Fall zu irgendwas drängen.
You said you'd lend me anything, I think I'll have your company.
http://50laysaday.blogspot.de/ UPDATE 26.08.12

Benutzeravatar
Elvis
Schreiberling
Beiträge: 104
Registriert: 22. Okt 2011 10:49

Re: Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Beitrag von Elvis » 6. Jan 2012 21:21

Was sollten eigentlich seine Lügenmärchen, gerade wo ihr eine Art offene Beziehung/Affäre führt und euch Partner außerhalb zugestanden wurden? Zu betrügen ist schon schlimm genug, aber was er da abgezogen hat, ging noch weiter, denn das war kein "zufälliger Ausrutscher", sondern dauerte über Monate an, verneinte stets auf deine Fragen hin und kam letztendlich nur durch Dritte raus, andernfalls wäre es wohl ewig so weiter gegangen.

Und jetzt, wo er ist, wo er eigentlich die Füße stillhalten sollte, setzt er dich sogar noch weiter unter Druck. Ihm scheint jegliche Empathie und Gewissen abhanden gekommen zu sein.

Hätte mich jemand so hintergangen, hätte ich ihm keine Sekunde mehr über dem Weg trauen können.
Denn welcher heut sein Blut mit mir vergießt, der soll mein Bruder sein. - William Shakespeare

Benutzeravatar
SevenSins
Forenstute
Beiträge: 1924
Registriert: 2. Apr 2005 00:00

Re: Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Beitrag von SevenSins » 6. Jan 2012 23:00

Tja, die Sache mit dem Vertrauen - was ist das eigentlich?
Vertrauen ist wohl eine Form von Sicherheitsgefühl. Der Sicherheit, dass der Gegenüber sich so verhält wie wir es erwarten. Und in unserem Sinne.
Dein Partner hat sich nun entgegen deines Sicherheitsgefühls verhalten. Und der Vertrauensbruch wirkt schwerer weil er dich dabei auch noch ganz offen angelogen hat.

Aber kann es sein, dass dein Sicherheitsgefühl auch davor schon gestört war?
Du erklärst recht ausführlich den Verlauf des letzten Jahres bis hin zur Beziehung. Ich hab solche Geschichten auch hinter mir. Man traf sich, man hatte sich gern, man hatte Sex, spielte, teilweise mit sehr weitgehendem Machtgefälle, man verbrachte viel Zeit miteinander, machte durchaus auch Zukunftspläne.
Aber man nannte es nicht Beziehung. Das wurde durch alles Mögliche gerechtfertigt. Das gute alte Beziehungsgeschädigt sein, man war noch nicht so weit, oder ähnliches.
Aber schlussendlich lief das auf genau eins heraus: Es reichte nicht für eine Beziehung.
Mein Sicherheitsgefühl war in diesen Konstrukten immer irgendwie gestört.

Und umgekehrt war ich trotz blöder Erfahrungen und dem festen Vorsatz nach der letzten mießen Erfahrung einfach erstmal Single sein zu wollen auch sofort wieder bereit etwas Beziehung zu nennen und mich darauf einzulassen.

Meine Erfahrung ist also, dass wenn man wirklich will, dann haut das auch hin mit der Beziehung als Mäntelchen für das Ganze.
Folglich: He's just not that into you - Er steht einfach nicht so auf dich. Ich denke darauf läuft es hinaus. Möglicherweise gilt das umgekehrt auch für dich.
Mit verdient oder nicht verdient hat das mE nicht all zu viel zu tun. Wenn es nicht reicht, dann reicht es eben nicht. Aber dem sollte man dann eben ins Auge sehen. Und zwar Beide.
Wie gesagt, das ist meine Erfahrung. Hier gibts eine Geschichte in der es funktioniert hat.

Aber vielleicht denkst du einfach mal darüber nach ob es vielleicht einfach nicht sein soll mit euch, dass es vielleicht einfach nicht reicht.
Wenn zwei Menschen sich treffen, einander gut tun wie verrückt, hinterher nicht mehr durch die Tür passen vor Grinsen - who cares about the fucking definition?

lilo
Site Admin
Beiträge: 45
Registriert: 6. Jan 2011 20:09

Re: Vertrauen und Respekt verloren gegangen

Beitrag von lilo » 9. Jan 2012 21:23

Danke erst einmal für die Antworten. Hat mir irgendwie auch weitergeholfen. :)

Ich habe darüber nachgedacht, vorallem über deinen Post, SevenSin.
SevenSins hat geschrieben:Tja, die Sache mit dem Vertrauen - was ist das eigentlich?
Vertrauen ist wohl eine Form von Sicherheitsgefühl. Der Sicherheit, dass der Gegenüber sich so verhält wie wir es erwarten. Und in unserem Sinne.
Dein Partner hat sich nun entgegen deines Sicherheitsgefühls verhalten. Und der Vertrauensbruch wirkt schwerer weil er dich dabei auch noch ganz offen angelogen hat.
Hm, ich glaube ich habe Vertrauen eignetlich schon wieder in ganz unterschiedliche 'Arten' von Vertrauen aufgeteilt:
* Vertrauen, dass er mich nicht belügt
* Vertrauen, dass er auf mich aufpasst
* Vertrauen in unsere Beziehung
* Vertrauen, dass er mich nicht ernsthaft schädigt beim Spielen
* ...

Wirklich angegriffen ist trotz allem nur ersteres. Was auch der eigentliche Grund war wieso mir eigentlich recht schnell klar war, dass ich es noch mal versuchen möchte. Denn ich bin mir eigentlich sicher, dass er mich liebt und die Beziehung mit mir immer Vorrang hat(te). Und auch was das Spielen angeht, vertraue ich ihm. Nicht 100%ig, aber annähend.
SevenSins hat geschrieben:Aber kann es sein, dass dein Sicherheitsgefühl auch davor schon gestört war?
Du erklärst recht ausführlich den Verlauf des letzten Jahres bis hin zur Beziehung. Ich hab solche Geschichten auch hinter mir. Man traf sich, man hatte sich gern, man hatte Sex, spielte, teilweise mit sehr weitgehendem Machtgefälle, man verbrachte viel Zeit miteinander, machte durchaus auch Zukunftspläne.
Aber man nannte es nicht Beziehung. Das wurde durch alles Mögliche gerechtfertigt. Das gute alte Beziehungsgeschädigt sein, man war noch nicht so weit, oder ähnliches.
Aber schlussendlich lief das auf genau eins heraus: Es reichte nicht für eine Beziehung.
Mein Sicherheitsgefühl war in diesen Konstrukten immer irgendwie gestört.


Hm, die Frage ob mein Sicherheitsgefühl auch davor schon gestört war ist gar nicht so leicht zu beantworten. Zu einem Teil, ja bestimmt.
Er hat in unserer Stadt einen etwas zweifelhaften Ruf (Unschön ausgedrückt sagt man, dass "er alles vögelt, was bei drei nicht am Baum ist"), und ich habe mehr als einmal seinen Umgang mit anderen Mädels beobachten können. Und dazu kam naürlich sein komisches Verhalten, im Bezug auf die besagte 2. Freundin.
Auf der anderen Seite war ich mir spätestens nach Deutschland sicher, dass es was ernsteres ist. Weil auch wenn wir es nicht Beziehung genannt haben, war mir klar dass ich seine Nr. 1 war.

Und ich muss durchaus auch zugeben, dass es sehr meine Schuld war, dass wir nicht früher zugegeben haben dass wir zusammen sind. Ich war bis 3 Monate bevor ich ihn kennen lernte in einer Vanilla Beziehung, die 4 Jahre gehalten hatte. Ich wollte mich nicht so schnell wieder in ein Beziehungskonsrukt einsperren lassen, und hab das auch durchaus öfter erwähnt. Ich glaub ab nem gewissen Zeitpunkt hat ihn das auch verletzt.
SevenSins hat geschrieben:Meine Erfahrung ist also, dass wenn man wirklich will, dann haut das auch hin mit der Beziehung als Mäntelchen für das Ganze.
Folglich: He's just not that into you - Er steht einfach nicht so auf dich. Ich denke darauf läuft es hinaus. Möglicherweise gilt das umgekehrt auch für dich.
Mit verdient oder nicht verdient hat das mE nicht all zu viel zu tun. Wenn es nicht reicht, dann reicht es eben nicht. Aber dem sollte man dann eben ins Auge sehen. Und zwar Beide.
Wie gesagt, das ist meine Erfahrung.
Hm, und genau das ist irgendwie der Schluss auf den ich irgendwie nicht komme.
Klar kann es auch gut sein, dass ich mir irgendwas schöndenke, aber das will und kann ich nicht so recht glauben. Ich hatte einfach nie das Gefühl, dass er mich nicht liebt.
Deshalb will ich es einfach noch mal richtig und von vorne versuchen. Als Beziehung, die wir auch so nennen.
Und wenns nicht klappt... Ja, dann hab ich u.U. ein bisschen Zeit 'verloren' und mehr Liebeskummer als sein müsste, aber ich bin ja erst 19, da muss man wohl noch etwas Erfahrung sammeln, und vielleicht auch Fehler machen.
FannyPrice hat geschrieben:Ich würde dir empfehlen, erst einmal für ein wenig Abstand zu sorgen, damit du dich beruhigen und entspannen kannst und vielleicht noch einmal genau darüber nachdenken, was dich so getroffen hat, was du dir von ihm wünscht und wie deiner Meinung nach die Beziehung in Zukunft aussehen soll. Vor allem würde ich Sex / Spielen vermeiden. Selbst wenn du eigentlich Lust drauf hättest. Ich denke, im Moment wirst du dich sowieso nicht darauf einlassen können, weil in deinem Kopf Gedanken wie "hat er das mit ihr auch gemacht?" kreisen.
Wir haben in den letzten Tagen eigentlich genau das Gegenteil gemacht, und sehr viel Zeit miteinander verbracht. Es tut mir auch gut, und fühlt sich durchaus richtig an, vorallem da ich mir doch die Möglichkeit freihalte mich zurückzuziehen wenn ich merke, dass ich das brauche.
Was Spielen und Sex angeht haben wir das ziemlich vermieden, bis auf wenige Ausnahmen. Das war dann allerdings auch kein Problem, solang es nicht irgendwie D/s'ig war. Weil mir ehrlichgesagt scheiß egal ist, was er mit ihr gemacht hat. Wenn er ehrlich gewesen wäre hätte ich ihm noch viel Spaß gewunschen. ;)
Mich verletzt einfach die Lüge.
redrat hat geschrieben:Sicher hat er auch seine Sichtweise auf die Dinge und seine Gründe sich so verhalten zu haben, wie er sich verhalten hat - diese zu verstehen und zu bewerten ist etwas was nur du machen kannst.
Vielen Dank, das klingt durchaus aufbauend. Weil immerhin hat es wohl keinen Sinn zu sagen, dass er einfach nur ein Idiot ist. Ich will ihn ja verstehen, und kann das sogar zum Teil wenn ichs wirklich versuche.
Ich nimm schon an dass es ihm auch um sie ging, wahrscheinlich hat er sich verguckt und hatte keine Ahnung wie er es mir sagen soll. Vorallem nachdem er durchaus ein etwas eifersüchtiges Verhalten gezeigt hat, wenn ich mich mit anderen Männern gut verstanden habe.


Ich lerne irgendwie mit jedem Tag mehr damit klar zu kommen. Ich hab zwar trotzdem alle paar Stunden Phasen in denen ich depremiert bin, aber irgendwie geht es doch weiter. Und ich sehe auch dass er sich bemüht, mehr als ich es sonst je bei ihm gesehen habe. :)
Und Ich kann wieder Spaß haben und lachen, und solang ich das sagen kann bin ich durchaus bereit die Beziehung weiter zu führen. Auch wenn es wahrscheinlich recht lange dauern wird bis sich wieder echtes Vertrauen entwickelt.
"To have been well brought up is a great drawback nowadays. It shuts one out from so much." - Oscar Wilde


("Gut erzogen zu sein ist heutzutage ein großer Nachteil. Es schließt einen von so vielem aus.")

Antworten

Zurück zu „BDSM & Beziehungen“