Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

Moderatoren: Kuscheltier, Seelenoede

Antworten

Was ist euer Ergebniss?

Architekt INTJ
3
6%
Logiker INTP
7
14%
Kommandeur ENTJ
1
2%
Debattierer ENTP
2
4%
Advokat INFJ
10
20%
Mediator INFP
10
20%
Protagonist ENFJ
4
8%
Aktivist ENFP
8
16%
Logistiker ISTJ
2
4%
Verteidiger ISFJ
0
Keine Stimmen
Exekutive ESTJ
1
2%
Konsul ESFJ
1
2%
Virtuose ISTP
0
Keine Stimmen
Abenteurer ISFP
1
2%
Enterpreneur ESTP
0
Keine Stimmen
Entertainer ESFP
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 50

The Thotbot
Schreiberling
Beiträge: 67
Registriert: 2. Sep 2018 12:04

Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von The Thotbot »

Ich habe letzens von der Myers-Briggs Theorie gehört, und da psychologie und ähnliche Themen schon immer von Interesse für mich waren, fand ich mich natürlich sofort von dem ganzen Konzept fasziniert.
Ob diese Theorie nun zu 100% zutrifft oder einfach nur eine nette Idee ist kann man sich natürlich drüber streiten, aber mich würde mal interessieren wie die Ergebnisse dieses Testes auf einer Seite wie dieser ausfallen würden.
Wenn ihr den Test absolviert habt würde mich auch noch interessieren ob ihr Dom/Sub/Switch seit und ob ihr einen zusammenhang zwischen eurem Ergebniss und eurer Neigung seht.
Eine Antwort dazu würde mich freuen :D.
Grüße, Thotbot

Zum Test geht es hier:
https://www.16personalities.com/de


Für die, welche die Theorie ebenfalls interessiert gibt es hier noch ein paar Infos:
https://www.16personalities.com/articles/our-theory
https://en.wikipedia.org/wiki/Myers%E2% ... _Indicator
Don't dislocate that socket joint!
- https://www.youtube.com/watch?v=jDW2itdXEYU

Filuu
Zaungast
Beiträge: 14
Registriert: 7. Nov 2018 20:31

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von Filuu »

Ich bin eine Sub und irgendwie finde ich keine wirkliche Verbindung zwischen meinen Vorlieben und meinem Persönlichkeitstest. (Ich bin anscheinend Aktivist😂). Allerdings finde ich ebenfalls, dass die Persönlichkeit des Aktivisten sehr viele Berührungspunkte mit meiner Art zu denken und zu handeln hat. Aber ich möchte mein Leben als Sub auch nur auf den Heimgebrauch beschränken, was erklären könnte, dass ich im Alltag eher anders handle. Möglicherweise bin ich ja auch nur in meiner "Freizeit" aktivist.🤷🏼‍♀️
normal ist anders...aber mir gefällts.

Creo
Schreiberling
Beiträge: 48
Registriert: 30. Mai 2017 19:04

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von Creo »

Der Test sagt bei mir je nach Tagesform komplett andere Sachen - allgemein halte ich extrem wenig von Konzepten, die versuchen menschliches Eigenschaften als Schieberegler zwischen zwei Begriffen zu beschreiben. In der Regel sind die nämlich gar nicht so polare Gegensätze, wie gern dargestellt. Außerdem sind die Fragen bei diesem konkreten Beispiel oft sehr unsauber formuliert gewesen. Bspw. kann ich "A ist mir wichtiger als B" stark ablehnen... Und dennoch nicht denken, dass B wichtiger als A ist. Beide könnten mir auch einfach gleich (un-)wichtig sein.
Oder es wurde nur gefragt, ob ich mich mit etwas wohl fühle, nicht aber das Verhältnis zur vermeintlich kontrastierenden Einstellung gezogen. Oh Wunder, ich kann mich mit einer Sache total wohl fühlen, abr mit einer anderen noch wohler ;)
(Siehe auch Wiki: Die Reliabilität des MBTI ist schlecht, und es kommt sehr häufig vor, dass jemand sich nicht mit dem Typ identifizieren kann, den der Test ergeben hat. Auch wenn man sich dann für einen Typ entschieden hat, dem die eigene Persönlichkeit am ehesten entspricht, kann man leicht Übereinstimmungen mit einigen anderen der 16 Typen finden und so je nach Tagesform und Situation über mehrere Typen wechseln. Bei Wiederholungen des Tests nach mehreren Wochen oder Monaten schwankt der Typ häufig. - Typischer Psychotest halt, nahezu alles passt auf nahezu jeden, wenn man bloß versucht was zu finden.)

Der heutige Testdurchgang hat den Debattierer (ENTP-A) ausgespuckt. Ich glaub, das einzige was konstant war, ist das T xD
Ist halt schon doof für so vereinfachende Sortierungen, wenn da ein Mensch daher kommt, der im Kern introvertiert ist, aber mittlerweile auch problemlos und entspannt vor Gruppen sprechen kann, der je nach Bedarf dazwischen wechselt, Eindrücke möglichst unverfälscht auf sich wirken zu lassen oder stark zu abstrahieren, der sehr emotional ist, aber sich dennoch von der Vernunft leiten lässt.

Entsprechend... Zusammenhänge ließen sich wohl zwischen allem konstruieren, wenn man sich bloß lang genug bemüht. Ist aber genauso wenig zielführend, wie versuchen die komplexität einer Persönlichkeit in fünf Buchstaben zu fassen.
Bei mir sehe ich Zusammenhänge allenfalls in meiner Abneigung dagegen, nicht vorhandene Gegensätze zu konstruieren: Ich bin maso, sadistisch, devot, manchmal sogar ein bisschen dominant und meistens einfach zu genervt von den Kategorisierungsversuchen um mich da rein zu quetschen.

Papiertiger
Zaungast
Beiträge: 18
Registriert: 24. Sep 2018 20:45

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von Papiertiger »

Hi zusammen!
Creo hat geschrieben:
13. Nov 2018 21:09
Der Test sagt bei mir je nach Tagesform komplett andere Sachen - allgemein halte ich extrem wenig von Konzepten, die versuchen menschliches Eigenschaften als Schieberegler zwischen zwei Begriffen zu beschreiben. In der Regel sind die nämlich gar nicht so polare Gegensätze, wie gern dargestellt.
Die Alternative zum Konzept des Spektrums, auf dem sich positioniert werden kann, ist tatsächlich das "Alles-oder-nichts"-Modell. Das liegt hier vor. "Du bist Typ X". Nicht "Du hast eine relative hohe Ausprägung in der Persönlichkeitsdimension Y gegenüber der Alters- und Geschlechtsnorm."
Die meisten wissenschaftlichen Testverfahren zu Persönlichkeit drücken die Ausprägung der Persönlichkeitsdimensionen durch einzelne Facetten mit zwei Polen aus. Konkret, nach dem Big-5-Modell und dem NEO-Persönlichkeitsinventar: Offenheit für Erfahrungen ist etwas, das jeder Mensch aufweist. Entweder sehr schwach oder sehr stark - oder halt etwas dazwischen. Offenheit für Erfahrungen ist eine Dimension, die Facetten nach dem NEO-Inventar sind beispielsweise Offenheit für Werte & Ideen oder Offenheit für ästhetische Eindrücke.

Creo hat geschrieben:
13. Nov 2018 21:09
(Siehe auch Wiki: Die Reliabilität des MBTI ist schlecht, und es kommt sehr häufig vor, dass jemand sich nicht mit dem Typ identifizieren kann, den der Test ergeben hat. Auch wenn man sich dann für einen Typ entschieden hat, dem die eigene Persönlichkeit am ehesten entspricht, kann man leicht Übereinstimmungen mit einigen anderen der 16 Typen finden und so je nach Tagesform und Situation über mehrere Typen wechseln. Bei Wiederholungen des Tests nach mehreren Wochen oder Monaten schwankt der Typ häufig. - Typischer Psychotest halt, nahezu alles passt auf nahezu jeden, wenn man bloß versucht was zu finden.)
Nochmal meine 2 Cent: Typisch unwissenschaftlicher Psychotest! Tests auf Entwicklungsstörungen bei Kindern, Tests auf Depressionen oder auf Teamfähigkeit sind auch Psychotests - und völlig okay und valide und reliabel, wenn es eine wiss. Grundlage gibt.

Papiertiger
Zaungast
Beiträge: 18
Registriert: 24. Sep 2018 20:45

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von Papiertiger »

p.s.: Wer sich für psychologische Diagnostik interessiert: https://www.laufbahndiagnostik.ch/de bietet einige spannende Tests!

blacky_99
Stammgast
Beiträge: 246
Registriert: 28. Mär 2016 00:36

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von blacky_99 »

Also ich würde mich vor allem als Sadist und Dom bezeichnen mit leichter Daddy-Ader,
Rigger eigentlich nur als Mittel zum Zweck, bin aber auch maso ohne devot oder subbig zu sein.

Ähnlich indifferent ist mein Ergebnis, Tagesform-abhängig ergibt sich nämlich INTP, INFP, ENTP oder ENFP,
immer mit nur sehr knappen Entscheidungen an Stelle 1 und 3,
darin finde ich mich selbst aber auch wieder.
Im Internet und Freundeskreis sehr extrovertiert, Fremden gegenüber hingegen zunächst schüchtern ehe ich mich entfalte.
Und ich schätze Logik, wäge logisch ab, habe aber sehr intensive Gefühle in mir die als Argument in die Logik einfließen.
"I wanna hurt you just to hear you screaming my name."

SecondMe
Zaungast
Beiträge: 7
Registriert: 1. Dez 2018 23:57

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von SecondMe »

Ich bin ein Protagonist
und ich finde mich insofern
im Bild des Protagonisten wieder,
das die Probleme anderer infolge einer
emotionalen Hypochondrie
'scheinbar' zu meinen eigenen werden, was daher rührt,
dass ich anderen helfe aber auch antworten zu mir selbst bei anderen in ähnlichen Situationen wie ich
suche und zu finden glaube,
Die ich dann erst prüfen muss.

So nach dem Motto:
"Könnte der Grund für das Problem des anderen
vielleicht auch der Auslöser
für mein eigenes Problem sein?"

I know very complicated :lol:
Doctor: "Der Uniform nach
sind sie ein Soldat im ersten Weltkrieg!"
Soldat: "der ERSTE Weltkrieg?!"
Doctor: "....Spoiler.."

Sinclair
Zaungast
Beiträge: 4
Registriert: 25. Mai 2020 00:35

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von Sinclair »

Ist zwar 2jahre her aber ich bin mediator und switch aber eher richtung devot
Das meiste von der erklärung spiegelt mich wieder.

Rubikon
Zaungast
Beiträge: 10
Registriert: 26. Mai 2020 04:53

Re: Umfrage: Der "Myers–Briggs Type Indicator"

Beitrag von Rubikon »

Aktivist! Dafür, dass das laut Webseite nur auf rund 7% der Bevölkerung zutreffen soll, gibt es hiervon aber ganz schön viele hier :lol: ne aber mal im Ernst, ich schließe mich da creo an. Solche Tests sind eine nette Sache, aber hätte man mich vor drei, sechs und neun Jahren denselben Test machen lassen wären wahrscheinlich jedes mal sehr andere Ergebnisse herausgekommen. Trotzdem wars interessant, ich hätte mich eigentlich als Verteidiger eingeschätzt :-D
"Das Problem mit Zitaten im Internet ist, dass sie meistens nicht richtig sind."
- Gaius Julius Cäsar, 50 v. Chr.

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