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Selbstakzeptanz

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

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Lenax
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Selbstakzeptanz

Beitrag von Lenax » 5. Nov 2017 20:16

Huhu alle zusammen! :-D

Ich bin- wie viele andere auch- neu hier im Forum unterwegs und wollte mir einfach mal ein paar DInge von der Seele schreiben, die mich seit dem Ende meiner letzten Beziehung beschäftigen und über die ich sonst mit niemandem reden konnte.
Für meinen damaligen Partner war BDSM von Anfang an eher abstoßend, wenn nicht sogar eine komplett verwerfliche Sache. Als ich dann nach langem hin und her damit rausgerückt bin, dass mir der devote Part gefällt, fiel auch die erste Reaktion dementsprechend mau aus.
Es hat zwar ein paar Wochen gedauert, aber als es im Bett zwischen uns beiden nicht mehr so gut lief (nur Vanilla ist auf Dauer einfach nichts für mich), kam er irgendwann nochmal auf das Thema zu sprechen und wollte es dann doch ausprobieren. Ich war im ersten Moment total happy, habe aber schnell gemerkt, dass er es eigentlich nur mir zuliebe macht und seine Begeisterung für das Thema wie vorher gegen Null geht.
Und das hatte einen unschönen Nebeneffekt bei mir selbst.. ich weiß nicht genau, wie ich es richtig beschreiben soll, aber ich habe mich nach dem Sex richtig unwohl, schlecht und nicht mehr respektiert gefühlt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er ein Stück weit die Achtung vor mir verloren hat. Und das wiederum hat ziemlich an meinem Selbstbewusstsein und auch an meiner Selbstakzeptanz genagt.
Fragen wie "Warum mag ich sowas?", "Was ist eigentlich los mit mir?" und "Warum kann ich nicht normal sein?" sind mir damals ziemlich oft durch den Kopf gegeistert und irgendwann ist unsere Beziehung auch (unter anderem) daran kaputt gegangen. Wir konnten auch nicht darüber reden.
Momentan tue ich mich sehr schwer damit, mich neu zu verlieben. Es gab zwar seit dem Beziehungsende hin und wieder neue Bekanntschaften, aber ich habe Angst davor, mich emotional auf jemanden einzulassen, der später vielleicht wieder ablehnend auf meine Neigungen reagiert.

Habt ihr ähnliche Situationen erlebt, dass ihr in einer Partnerschaft ward, in der die sexuellen Interessen so weit auseinander lagen, dass es keine Chance gab? Und an die devoten Leute unter euch.. kennt ihr das Gefühl, sich für die eigenen Neigungen ein Stück weit "zu schämen", obwohl es dafür eigentlich keinen Grund geben sollte?

Woher kommen überhaupt devote oder dominante Vorlieben?

Fragen über Fragen!

Ich bedanke mich schonmal bei allen, die sich die Zeit nehmen, meinen Text zu lesen und eine Antwort zu schreiben.

Liebe Grüße, Lenax :)

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Fach101
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Fach101 » 5. Nov 2017 23:54

Erstmal Willkommen jm Forum!

Ich habe eine (vielleicht) ähnliche Situation erlebt. Zwar war es nicht in einer Partnerschaft sondern kurz davor. Eine Mädchen aus meiner damaligen Stufe und ich haben uns während der Chaos-/Mottowoche angnähert, man verstand sich voher schon gut, aber da kam es so richtig und nachdem wir auf einer Party ein bisschen (vielleicht auch ein bisschen viel) rumgeturtel :oops: haben kam am darauffolgenden Tag die Frage auf ob man nun zusammen sei oder nicht. Wir habe uns dann getroffen und darüber gesprochen was wir von einer Beziehung wollen, wie man sich das vorstellt, was dazu gehört. Unter anderem Ehrlichkeit und Offenheit, dass ma sich alles erzählen und allein aus diesem Grund und weil ich wusste das ich ihr Vertrauen kann, habe ich ihr von meiner Neigung erzählt. Sie hat sehr positiv darauf reagiert, hat aber auch gesagt das sie daran kein Interesse hat (hat mir aber auch von ihren sexuellen Vorlieben erzählt). Das war ein Faktor warum wir uns (leider) gegen eine Beziehung entschieden haben. Also ja, bei mir ist eine Partnerschaft (schon in den Anfängen) gescheitert, weil die sexuellen Präferenzen zu weit auseinander liegen.

Un da ich devot bin kann ich auch die zweite Frage beantworten: Ja ich kenne das Gefühl ich kenne diese Fragen. Und ich kann dir nur sagen das es zwischenzeitlich verachwindet aber ab und an mal wieder auftaucht auch wenn es dann vielleicht nicht mehr so stark ist.

Woher die jeweiligen Neigunge kommen, das wird wohl ein ungelöstes Rätsel bleiben.

Ich hoffe das hilft dir auch wenn nicht wirklich Ratschläge drin vorkommen.
Wer definiert "normal"?

Kätzchen
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Kätzchen » 6. Nov 2017 13:42

Habt ihr ähnliche Situationen erlebt, dass ihr in einer Partnerschaft ward, in der die sexuellen Interessen so weit auseinander lagen, dass es keine Chance gab?
Ja. In der BDSM Szene kennen gelernt. Ich damals ganz neu dabei und devot, er switcher. Und er hat von mir verlangt, dass ich ihn auch toppe. Ergebnis: 3 Jahre Kampf und unvorstellbares Leid auf beiden Seiten. Ich habe viele Jahre gebraucht um mich von dieser Beziehung zu erholen.
Heute weiß ich: Ich bin eine tolle Domme. Ich spiele nur noch oben. Aber der Mann von damals hat einfach von der Spielweise nicht zu mir gepasst. Ich würde so jemanden auch heute noch als Spielpartner sofort aussortieren, weil das für beide wenig spaß macht - auch wenn die Rollenverteilung stimmt.
Und an die devoten Leute unter euch.. kennt ihr das Gefühl, sich für die eigenen Neigungen ein Stück weit "zu schämen", obwohl es dafür eigentlich keinen Grund geben sollte?
Ich glaube deine Baustelle ist hier eine andere. Ein "dominanter" Part, der selbst keinen Spaß dran hat und die als Sub nicht die nötige Sicherheit und Geborgenheit geben konnte. Ich denke, dass sich dieses Problem mit einem passenden Partner von selbst erledigen sollte.
Woher kommen überhaupt devote oder dominante Vorlieben?
Sexuelle Neigungen sind - wie fasst alles in der Psychologie - 50% Anlage (Gene) und 50% Umwelltbedingt (vor allem Erfahrungen, die man als Baby und Kleinkind sammelt).

Man geht heute davon aus, dass wir alle mit einer Lovemap geboren werden. Diese zeigt viele Dinge, die wir potentiell erregend finden können. Wie ein Baum mit verschiedenen Ästen. Welche dieser Äste nachher aktiviert werden, wird in den ersten paar Lebensjahren festgelegt. Die Aktivierung entsteht dann in der Pubertät. Dort stellt sich zum Beispiel raus, das dein Haupt-Zweig (Primär-/Hauptströmung) beispielsweise heterosexuell & devot ist. Das sind die Dinge, die du zwingend in deiner Sexuelität brauchst. Es ergeben sich aber auch Nebenströmungen. Dinge, die du auch ganz heiß findest, nicht nicht unbedingt bruchst und problemlos ohne leben kannst. Beispielsweise Abenteuer mit anderen Frauen.
Nach der Pubertät ändert sich die Lovemap nicht mehr. Es kann durch unterschiedliche Partner zu einer unterschiedlich starken Aktivierung der vorhandenen Äste kommen, du kannst neue Äste entdecken, aber die Lovemap an sich ist fest.

Deshalb sind zum Beispiel Pädophile mit einer Pädophilen Hauptströmung auch so problematisch. Sie brauchen diese Sexualität in ihrem Leben und das ist auch nicht veränderbar und nicht zu therapieren. Deshalb entscheiden sich diese Menschen oft dazu sich den Sexualtrieb völlig nehmen zu lassen ("chemische Kastration"). Ist Pädophilie nur eine Nebeströmung kann man sich eben "ignorieren" und sich auf die Hauptströmung konzentrieren.

Wer da mehr lesen möchte: John Money- Lovemaps

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von flunky » 6. Nov 2017 21:34

Ich kenne das Gefühl, das du beschreibst. Ich war 2 1/2 Jahre in einer Beziehung mit einem Vanilla. Mir war immer schon bewusst, dass ich sexuell total devot bin und auch da allgemein recht passiv.
Sex mit ihm war in Ordnung, vor allen Dingen, weil er mir zu Liebe viele Dinge ausprobiert hat, aber er blieb eben immer in diesem Vanille-Rahmen. Ich hatte da ein Stück weit immer das Gefühl, dass ich ihm etwas antue/ihn verletze, weil ich ihn in eine Rolle dränge, die er nicht ist. Gleichzeitig konnte ich nicht einfach so Sex mit ihm haben, weil das für mich ziemlich, ziemlich langweilig wahr und einfach unbefriedigend und es lässt mich mich unwohl fühlen. Aber irgendwie haben wir es trotzdem immer am Laufen halten könne, bis er ein Jahr in Indien verbracht hat. Das war so unser Trennungsgrund; ich war zu traurig und hab ihn nicht mehr glücklich gemacht.

Diese Gefühl von Wertverlust hatte ich am stärksten in der Freundschaft plus, die sich direkt an meine Beziehung anschloss. Er war/ist auch auch Vanilla, aber in super Top, er bekommt das ganz toll hin. Am Anfang war er da nur sehr distanziert dazu und er wusste nichts über Aftercare. Ich hab mich danach immer etwas benutzt und abgewertet gefühlt. Bis ich es geschafft habe, da mit ihm darüber zu reden. Und Aftercare durchzusetzen.
Ich glaube, das Gefühl kommt daher, dass keine klare Grenze entsteht, zwischen dem Top-Bottom-Verhältnis und dem Mensch zu Mensch Verhältnis. Wir sind bis heute eigentlich noch in diesen Rollen, was irgendwie ganz lustig ist, weil ich mein Selbstbewusstsein jetzt eben über andere Quellen beziehe. Unter anderem meine neue Beziehung.

Hast du vielleicht schon mal daran gedacht, jemanden nach deinen/seinen Neigungen zu fragen, bevor du Gefühle zulässt?
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Schräubchen » 8. Nov 2017 21:12

Probleme mit der Selbstakzeptank kann man freilich auch als Dom haben.
Bei mir fängt das schon damit an, dass ich im Alltag eigentlich total der 0815 "Netter Typ von nebenan" bin und teilweise richtig fiese Gedanken habe. Bei sowas frag ich mich dann, wie das zusammenpasst bzw möglich ist? Wie kann ich denn der total nette Typ sein, der drauf bedacht ist, zärtlich und zuvorkommend zu sein und dann im bett so fiese und perverse Sachen toll finden?
Daran knabber ich auch noch n bisschen. Das werden wohl die Zeit und die Erfahrung ändern können.

Also joa, die Sache mit der Selbstakzeptanz trifft auch uns Doms :lol:

Bezogen auf flunkys Frage werde ich es in Zukunft so handhaben, dass ich relativ schnell mit offenen Karten speleen werde. Also gleich zu Anfang ehrlich sein und dem Gegenüber sagen, was Sache ist. Auch wenn es nicht einfach ist. Mir helfen dabei mein Ring der 0 und mein mittlerweile gestiegenes Selbstvertrauen. Vielleicht inspiriert dich meine Herangehensweise ja :)

Gruß Schräubchen
Wenn ihr mich sucht, ich bin wahrscheinlich in der Garage. Oder bei all meinen Freunden in der Schraubenkiste <3

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Käsekuchen » 12. Jul 2018 11:25

Der Thread ist zwar schon etwas älter, aber ich möchte da auch noch dazu beitragen.
Ich bin Switcher und habe auch Probleme mit Selbstakzeptanz bzw mache ich mir Sorgen, wie das wird mit einer Partnerin, die ganz andere Vorlieben hat. Dazu muss ich sagen, dass ich bisher weder Sex noch ne Beziehung hatte.
Auf jeden Fall merke ich einen Unterschied zwischen meiner dom- und meiner sub-Seite. Bei den dominanten Vorlieben fühle ich mich manchmal schlecht, weil sich die Moralinstanz oder so einschaltet: "Ich will ihr aber doch nicht weh tun", etc.
Bei den sub-Vorlieben mache ich mir eher Sorgen, dass diese unerfüllt bleiben. Wobei ich nicht abschätzen kann, ob ich meine BDSM-Vorlieben überhaupt ausleben will/"muss". Ausprobieren will ich es aber zumindest.

Im Moment stehen aber andere Probleme im Vordergrund. Die muss ich erst einmal lösen, dass es überhaupt mal zu einer Beziehung oder was auch immer kommt.

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Mondlicht » 18. Feb 2019 21:54

Hey :)

Ich weiß die Unterhaltung ist schon etwas älter, aber ich würde trotzdem einfach mal meinen Senf dazugeben.
Ich persönlich hatte bzw habe teilweise immernoch ein relativ großes Problem mit Selbstakzeptanz. Das hat allerdings in meinem Fall nichts mit Beziehungen zu tun. Ich hatte noch nie eine und die einzige Person mit der ich mal fast was angefangen habe wusste das so ziemlich von Anfang an und war selbst ähnlich unterwegs.
Mein Problem geht zu 100% auch von mir aus. Ich habe ziemlich große Angst von Verurteilung von Menschen die mir wichtig sind. Und auch wenn das schon deutlich besser geworden ist und ich es auch mittlerweile schaffe mit engen Freunden über das Thema zu reden bleibt das einfach ein schwieriger Punkt.
Dazu kommt, dass ich (aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund) wahnsinnig schwanke, fast nur wenn's um Dinge aussprechen geht. Wenn ich sage ich stehe nur auf Frauen sind Typen auf einmal doch ganz okay, wenn ich sage ich habe kein Bedürfnis mit jemandem zu schlafen und empfinde keine sexuelle Anziehung, dann ist das auf einmal doch nicht so dramatisch. Wenn ich sage dass das bei mir total wankelmütig ist bleibt's auf einmal wieder stabiler. Und so weiter und so fort. Das ist jetzt natürlich ein Thema, das nicht zwangsläufig mit BDSM verknüpft ist. Trotzdem habe ich auf Angst davor, dass das Ganze total ungewiss wird, wenn ich mich tatsächlich ernsthaft drüber austausche. Genauso habe ich Angst davor, wie weit meine BDSM-Neigung überhaupt geht. Ich habe das Gefühl, desto mehr ich mich damit beschäftige, desto weiter wander ich diese Spirale herunter. Genauso könnte es aber eben auch sein, dass ich da wieder komplett rauswander, weil mein komisches Gehirn mal wieder Stimmungsschwankungen hat. Genauso kann ich auch absolut nicht einschätzen, wie ich tatsächlich reagieren würde, wenn das was in meinem Kopf so abgeht auf einmal passieren würde. Ich kann nämlich doch von meinen Gefühlen her relativ krass reagieren auf relativ banale Dinge. So ist es zum Beispiel schon passiert, dass ich in einen gewissen Headspace gekommen bin und als ich mich dazu gezwungen habe da wieder rauszugehen (ich musste noch Hausaufgaben machen, was in dem Zustand nicht möglich war) bekam ich davon tatsächlich Kopfschmerzen. Ich habe keine Ahnung was passieren würde, wenn ich mich wirklich zu 100% drauf einlasse, sagen wir mal in einer Session oder so. Und ich weiß auch nicht, wie ich dann überhaupt wieder runterkomme etc.
Ich glaube also, dass die nicht Probleme mit Selbstakzeptanz da herrühren, dass ich mich selbst vor dem Ungewissen schützen möchte, dem ich zwangläufig entgegentrete, sollte ich mich drauf einlassen. Das wird allerdings seit einiger Zeit stetig besser, das ist vielleicht auch wichtig zu sagen. Ich habe es immerhin schon geschafft mich in dem Forum anzumelden (der Plan steht seit über nem halben Jahr) und habe mich auch schon beim passenden Orgateam über den Stammtisch in der Nähe informiert :)

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung ob das überhaupt wirklich zum Thema dieses Threads passt, aber ich hatte gerade das Bedürfnis das loszuwerden, ich hoffe das ist okay :)

Liebe Grüße
Mondlicht

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von Käsekuchen » 19. Feb 2019 19:29

(Ist das jetzt ne Antwort an Mondlicht? Ich kenne mich mit dem Forum nicht aus)

Das mit der Angst vor Verurteilung habe ich auch. Bei mir könnte es mit meiner Angststörung zusammenhängen, oder was das ist. (Ich glaube eher, dass es ne "Selbstunsicher-Vermeidende-Persönlichkeitsstörung" ist). Denn der Großteil meiner Vorlieben ist verhältnismäßig harmlos. Zumindest die, die ich tatsächlich mal ausleben möchte. Früher bin ich mit denen (unabhängig von den allgemeinen, übermäßigen Ängsten) auch nicht klar gekommen, aber mittlerweile geht es eben. Also schiebe ich die Schuld auf die Angststörung :P

Die Schwankungen sind bei mir nicht so krass wie bei dir, aber ich hab auch welche. Ich denke, die kommen bei mir einerseits durch die Ängste, dass ich deshalb manchmal meine Vorlieben verdränge. Dann schwanken meine Interessen auch so einfach. Und vor allem wenn es um meine dominante Seite geht, hängt es wohl sehr stark von meinem Gegenüber ab. Ich hab solche Phantasien bezogen auf eine reale Person eigentlich nur, wenn ich von ihr weiß, dass sie auf so was steht bzw wenn ich es vermute. Also es ist nicht so, dass ich sonst etwas unterdrücke (zumindest merke ich nix dergleichen), sondern das Interesse für solche Sachen ist einfach nicht da, wenn ich (noch) nicht weiß, dass sie auf so was steht. Ich will mich darüber nicht beschweren, mir isses recht ^^

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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von AsuRead » 21. Jun 2019 23:28

Dieser Beitrag geht jetzt wohl nicht ganz in die Richtung, über die ihr geschrieben habt, aber hat ganz klar mit Selbstakzeptanz zu tun.

Ich bin noch absolut neu in der Szene, vorallem da ich sehr lange meine devoten und masochistischen Fantasien nicht mit meinem Selbstbild vereinbaren konnte und diese deshalb sehr stark in meine Fantasie zurück geträngt habe.
Im "normalen" Leben bin ich nicht im gerningsten devot.
Ich bin eine selbstbewusste, willensstarke Person, die sich außerhalb des „Bettes“ nur ungern sagen lässt was sie tun soll. Teilweise kann ich auch sehr strikt und klar meine Meinung vertreten.
Für mich war es ein schwieriger Kampf meine eigene Neigung zu akzeptieren, die so stark meiner Vorstellung einer moderen, emanzipierten Frau wiedersprach.

liebe Grüße

zthies
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Re: Selbstakzeptanz

Beitrag von zthies » 26. Sep 2019 12:36

Ich finde man kann da auch viel über das Reden mit seinem Partner raus finden und lernen, zu akzeptieren.

Antworten
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