Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

Moderatoren: Kaoru, Egianor, Kuscheltier

Antworten
Nukeduck
Schreiberling
Beiträge: 34
Registriert: 11. Feb 2015 20:38

Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von Nukeduck » 20. Mai 2016 16:31

Heyho,

ich bin auf der Suche nach einem neuen preiswerten Keuschheitskäfig.
Leider habe ich meinen letzten, der aus Metall war, verloren, und nun möchte ich mir einen neuen zulegen.
Diesmal hätte ich an einen aus Kunststoff gedacht. Bei Amazon hätte ich schon einen passenden gefunden (den hier). Taugt dieser etwas, obwohl er so günstig ist? Ich möchte nicht all zuviel ausgeben, da mein Budget als Schüler nicht allzu hoch ist, und ich ihn wahrscheinlich auch nur temporär tragen werden.

Danke schon mal ;)

Benutzeravatar
NightmareNico
Schreiberling
Beiträge: 47
Registriert: 13. Apr 2015 20:02

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von NightmareNico » 20. Mai 2016 21:13

Warum Kunststoff? Edelstahl hat doch so viele Vorteile. Ich denke nicht, dass du dir damit einen Gefallen tun würdest.
BDSM rules ^^

Nukeduck
Schreiberling
Beiträge: 34
Registriert: 11. Feb 2015 20:38

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von Nukeduck » 20. Mai 2016 21:17

NightmareNico hat geschrieben:Warum Kunststoff? Edelstahl hat doch so viele Vorteile. Ich denke nicht, dass du dir damit einen Gefallen tun würdest.
Ich hatte eben jetzt schon länger einen aus Metall mit dem ich nicht so viel gute erfahrung gemacht hat... möchte halt nun etwas neues testen und dachte mir, dass ich mal einen aus Kunststoff oder Silikon nehme :)

Kätzchen
Vielschreiber
Beiträge: 360
Registriert: 26. Nov 2010 18:35

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von Kätzchen » 21. Mai 2016 16:01

Dann wäre es sinnvoll, wenn du mal berichtest, was mit deinem aus Metall schlecht war und was dir wichtig wäre beim nächsten.

Nukeduck
Schreiberling
Beiträge: 34
Registriert: 11. Feb 2015 20:38

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von Nukeduck » 21. Mai 2016 23:46

Also bislang hatte ich 2 aus Metall:
Ein mal den hier. Gegen den hatte ich nicht viel auszusetzen, er ließ sich extrem leicht "anziehen" und er fühlte sich gut an. Mein Problem an dem hier war nur, das ich ihn nicht gut unter einer, schon sehr offenen, Jeans tragen konnte, und dass der Penis im erregierten Zustand extrem gegen die Öffnungen am Metall gedrückt haben, was ebenfalls sehr unangenehm war. Natürlich ist es mir schon klar, dass man sich nicht unbedingt wohl in einen Kg fühlen soll, aber der nötige Tragekomfort sollte schon da sein.
Dann hatte ich ebenfalls noch den hier. Hier hatte ich das Problem, dass ich den Penis nicht mal richtig rein bekommen habe. Nicht mal mit der Hilfe von viel Gleitgel. Wenn ich ihn dann doch mal rein bekommen habe, schmerzte der Ring hinter meinem Hodensack, da der Ring zu klein war. Ebenfalls quetschte sich die Haut meines Penis' durch die 2 kleinen Luftzufuhrlöcher an der Seite des Kg's und meine Vorhaut zog sich extrem beim anziehen des Kg's zurück... beides schmerzte ebenfalls sehr ^^

Wichtig beim nächsten mal wäre dann wohl ein angenehmer Tragekomfort und ein leichtest anziehen.

Benutzeravatar
NightmareNico
Schreiberling
Beiträge: 47
Registriert: 13. Apr 2015 20:02

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von NightmareNico » 23. Mai 2016 17:14

Bei den billigen KGs muss man leider meist ein paar Modelle durchprobieren, bis man einen findet, der gut passt. Abhilfe schafft da nur eine Maßanfertigung, die aber weit außerhalb des Budgets eines Schülers liegt.
Was mir auch aufgefallen ist: Bei den von dir verlinkten KGs steht nur Metall, nicht aber Edelstahl. Wahrscheinlich handelt es sich dabei dann um vernickelten Zinkdruckguss, was eine billige Materialwahl darstellt. Allerdings ist nur Edelstahl rostfrei und antibakteriell, weshalb ich nur KGs aus diesem Material empfehlen würde.
BDSM rules ^^

as.ko

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von as.ko » 14. Jun 2016 03:41

Hi Nukeduck,

gleich vorweg: zu kommerziellen Produkten kann ich dir keine Tipps/Erfahrungen geben, da ich mich trotz ähnlicher Fantasien nach praktischen Erfahrungen mit verschiedenen Selbstbauten letztlich generell dagegen entschieden habe, für so ein Hilfsmittel mein Taschengeld oder sauer verdientes eigenes Geld auszugeben. Kurz zusammengefasst waren meine praktischen Erfahrungen einfach die, dass ER bei mir immer aktiv werden konnte, egal wie ich Durchmesser, Länge, Befestigung, Anschluss, Abdeckung, Material usw. gewählt hatte. Nach meinen Beobachtungen ist der menschliche Körper immer flexibel/beweglich/nachgiebig genug, um sich innerhalb jedes bekannten oder vorstellbaren Hilfsmittels zu "entfalten" oder auszudehnen (meiner Ansicht nach gilt das auch für die Modelle, die in anderen Foren häufig auch als 100 % sicher hochgejubelt werden). Und wenn es in einem Hilfsmittel tatsächlich nicht möglich sein sollte, wird die körperliche Aktivität notfalls räumlich auf das Davor/Dahinter/Dazwischen ausgedehnt oder verlagert. Ebenso ist es nach meiner Einschätzung mit dem Berühren oder Stimulieren: Auch das ist an jedem Schild vorbei oder von außen, notfalls allein durch (heftige) Körperbewegungen oder durch kräftiges Hin- und Herschütteln auch ohne jeden direkten Kontakt von Fingern/Händen/Füßen/Mund immer irgendwie möglich. Dazu kommt, dass ich ebenso wie du, Nukeduck, meine Fantasie bisher nur allein mit mir selbst auslebe.

Weil ich im Bastelforum und sonstwo im Forum keinen passenderen Thread dafür gefunden habe, antworte ich jetzt doch hier und beschreibe dir meinem Ersatz oder "Work around", einen Peniskäfig "Marke Eigenbau", sowie wie ich damit meine "Langzeit"-Fantasien nach erzwungener Keuschhaltung/Enthaltsamkeit/Verhinderung von Selbstbefriedigung zumindest für einige Stunden oder über Nacht auslebe (wobei zum Thema Verhinderung von Selbstbefriedigung natürlich gilt: das Ausleben der Fantasie ist für mich selbstverständlich auch Selbstbefriedung!). Soweit das U-18-möglich ist, verlinke ich dir auch einige Bilder zum einfacheren Verständnis.

Die Grundüberlegung für meinen "Work around" ist einfach: Was sich - auch mit noch so teuren kommerziellen Hilfsmitteln - objektiv nicht absolut verhindern/unterdrücken läßt, muss irgendwie erschwert und - bei Zuwiderhandlung - "spürbar" geahndet werden.

Achtung: Meine weitere Darstellung basiert ausschließlich auf meinen eigenen Größenverhältnissen und persönlichen Erfahrungen - für andere körperliche und psychische Gegebenheiten kann ich leider keine Aussagen machen.

Bei meinen Bastelversuchen fiel mir auf, dass MEINER im aktiven Zustand zufällig den Durchmesser/Umfang einer übergeschobenen gewöhnlichen Toilettenpapier-Rolle mit leichtem Druck gut ausfüllt und das leicht überschüssige weitere Volumen vor und hinter die Papprolle verlagert wird. Damit Zuwiderhandlungen spürbar (geahndet) werden, präpariere ich die Papprolle - wie schon einmal in meinem Postreply Re: Lust auf Sex kontrollieren beschrieben und gezeigt - ganz einfach rundum mit Reißzwecken. Bei der aktuellen Version beträgt der Innenumfang der Papprolle ca. 13,5 cm. Hineingesteckt habe ich jetzt genau 64 ganz gewöhnliche und in keiner Weise irgend wie nachbearbeitete Reißzwecken in acht Runden zu je acht Reißzwecken. Damit die Reiszwecken nicht so leicht nachgeben, wenn ER in der Papprolle aktiv wird, oder eventuell sogar ganz aus der Papprolle herausgedrückt werden können und dann beim längeren Tragen etwa im Bett herumliegen, habe ich die Papprolle weiterentwickelt und umwickle sie inzwischen noch mit einem kurzen Abschnitt von einer Mullbinde (gibt's z. B. beim Erste-Hilfe-Kurs, aus einem (abgelaufenen) Kfz-Verbandskasten) und fixiere die Mullbinde am Schluss mit einem Streifen Klebeband, siehe Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4 und Bild 5 (Die Reißzwecken-Schachtel gehört nicht dazu und diente nur als Stütze beim Fotografieren).

Zum Anziehen nehme ich eine dünne weiche Kordel (z. B. aus einer alten Badehose), an deren einem Ende ich eine sich selbst zuziehende Schlaufe geknotet habe. Diese Kordel führe ich durch die präparierte Papprolle, lege die Schlaufe um die Vorhaut, ziehe die Schlaufe so weit zu, dass ER nicht unnötig stimuliert wird, die Schlaufe aber trotzdem nicht abrutscht, und ziehe IHN damit sanft und vollständig durch die Pappolle hindurch. Danach öffne ich die Schlaufe wieder und nehme die Kordel ab, s. Bild 6, Bild 7, Bild 8 und Bild 9. Ganz wichtig ist, dass ER dabei wirklich völlig schlaff ist. Natürlich passiert es mir auch hin und wieder, dass ER schon beim Vorbereiten oder beim Anziehen aktiv wird, dann klappt's mit dem Anziehen in dem Moment nicht mehr und ich muss halt warten bis ich (oder besser gesagt: ER) auf andere Gedanken gekommen ist.

Wenn ER in der angelegten Rolle aktiv wird, "spüre" ich das natürlich deutlich. Dabei ist ER aber offensichtlich noch so flexibel und passt sich irgendwie den Spitzen der Reißzwecken an, dass ich noch nie eine blutende Wunde oder auch nur eine einzige unblutige Verletzung der Haut bekommen habe. Trotzdem macht jedes Berühren oder gar Masturbieren in der Situation wirklich keine Freude, ebensowenig, wie eine solche Situation durch willentliches Stimulieren herbeizuführen. Aber das ist ja auch Sinn und Zweck und Reiz des ganzen Spiels, zumindest für mich.

Am leichtesten ist es für mich, den "Druck" auszuhalten, wenn ich auf alle Viere gehen und IHN frei hängen lassen kann. In allen anderen Stellungen habe ich es bisher aber auch (zwangsläufig) ausgehalten. Die wirksamste und schnellste Abhilfe ist für mich, "einfach" abwarten und versuchen, ganz schnell auf total andere Gedanken zu kommen. Ein schnelles Ausziehen ist dagegen wirklich zu 100 % unmöglich, zumindest solange man nicht auf Blut steht oder unter SVV (= Selbstverletzendes Verhalten) leidet. Allenfalls könnte die Papprolle an Ort und Stelle vorsichtig durch Abwickeln der Mullbinde und Herausziehen jeder einzelnen Reiszwecke zerlegt und entschärft werden.

Für das Ausleben von Langzeitfantasien über mehrere Tage/Wochen, in der Öffentlichkeit oder unter normaler Bekleidung, wie etwa Jeans, ist die Papprolle definitiv nicht geeignet. Hier würde ER einfach nur durch den unvermeidlichen äußeren Druck ständig gereizt und/oder stimuliert. Für längere Spiele (einige Stunden/über Nacht) zuhause benutze ich die Papprolle aber sehr gern. Das geht dann sowohl unbekleidet/nackt oder auch mit einem nicht zu engen Schlafanzug.

Häufig kombiniere ich das Tragen der Papprolle auch damit, dass ich meinen Unterleib, meine Füße und meine Hände so im Bett fixiere, dass ein Berühren und/oder Stimulieren nur noch sehr schwer möglich ist.

Dazu verwende ich diese weitere Utensilien:
1. Zwei oder drei Seile, je nach Seillänge. Eines muss mindestens quer über das Bett (oder ganz um die Matratze herum) reichen und sich auch noch am Bett(rost) festmachen lassen. Das andere oder die anderen beiden können auch kürzer sein - je nach dem, wie sie sich am Bett befestigen lassen. Am Ende werden jedenfalls etwa 60 bis 70 cm zum Festbinden der Füße benötigt.
2. Drei lederne Pedalriemen (z. B. von Opas altem Rennrad ohne Klickpedalen, gibt's aber auch heute noch im Fahrradhandel zu kaufen)
3. Ein Paar Handgelenkprotektoren vom Inlineskaten.

Je ein Seil(ende) mache ich in der jeweiligen Ecke am Fußende des Bettes unter der Matratze am Lattenrostrahmen fest, so dass etwa 60 bis 70 cm für jeden Fuß zur Verfügung stehen. In das zweite bzw. dritte Seil knote ich zuerst drei kleine Schlaufen, und zwar genau im Abstand der halben Matratzenbreite. Wenn das Seil dann quer über die Matratze gespannt wird, muss sich jeweils eine der Schlaufen genau am Rand und die mittlere genau in der Bettmitte befinden. Bei einer Matratzenbreite von 90 cm wäre der Abstand zwischen den drei Schlaufen also jeweils 45 cm, bei 100 cm entsprechend 50 cm usw., s. Bild 10 (hier ist das Seil noch nicht aufs Bett gespannt). Dieses Seil lege ich dann an der Position quer über die Matratze, wo sich ER, sein Schaft und mein Hodensack befinden, wenn ich mich mit zu den Bettecken gespreizten und ausgestreckten Beinen hinlege. Ich befestige das Seil dann an einer Seite am Lattenrostrahmen, ziehe es dann gut gespannt über die Matratze herum und befestige das andere Ende des Seils dann ebenfalls unter der Matratze am Lattenrostrahmen. Das Ganze sieht bei mir dann so aus (einschließlich der bereitgelegten weiteren Utensilien, wie Pedalriemen, Papprolle und Handgelenkprotektoren), s. Bild 11 (Seitenansicht: links das Fußende des Bettes, das Kopfende des Bettes liegt rechts außerhalb des Bildausschnitts).

Danach fädle ich je einen der Pedalriemen durch je eine der drei kleinen Seilschlaufen und verschließe die Pedalriemen gerade so weit, daß sich eine möglichst weite Schlaufe ergibt und der Verschluß gerade richtig greift, s. Bild 12.

Nachdem alles so vorbereitet ist, lege ich mir - falls noch nicht geschehen - die Papprolle an. Danach setze ich mich ins Bett und spreize meine Beine zu den Bettecken. Nun binde ich zuerst den einen und dann den anderen Fuß mit dem jeweiligen Seilende fest. Als Knoten verwende und empfehle ich den Palstek, weil der sehr einfach ist und dabei eine feste Schlaufe ergibt, die sich nicht weiter zuziehen kann (wer den Palstek nicht kann/kennt, findet zahlreiche Anleitungen im Internet oder nimmt halt einfach seinen bevorzugten eigenen Konten). Zum Fixieren der Füße lege ich die Schlaufe oberhalb des Knöchels so locker um die dünnste Stelle meiner Beine, dass noch ein paar Finger locker mit in die Schlaufe passen. Damit ist sichergestellt, dass die Schlaufe auch später im weiteren Verlauf nichts unangenehm ein- oder abschnürt. Das Seilstück zwischen Bett und Fuß mache ich ganz bewußt so kurz wie möglich, damit die Bewegungseinschränkung möglichst groß ist und sich die Beine, sobald der Unterleib fixiert ist, praktisch nicht mehr anziehen lassen. Hätten die Beine mehr Bewegungsfreiheit, ließen sich die Oberschenkel noch anziehen und gegen die Papprolle zusammenpressen, um IHN zu stimulieren.

Wenn es nicht warm genug ist, um die angedachte Spieldauer nackt oder im Schlafanzug durchführen zu können, muss jetzt die bereitgelegte Zudecke um bzw. unter die Füße geschoben werden, dass sie von den Füßen in Position gehalten wird. Nur lose übergelegt, machen sich bei mir später immer irgendwann kalte Füße bemerkbar, weil die Zudecke trotzt aller Bewegungseinschränkung doch irgendwo hin wandert. Für die weiteren Vorbereitungen bleibt der Rest der Zudecke noch auf den Füßen/am Fußende zurückgeschlagen liegen.

Nachdem ich beide Füße fixiert habe, rutsche ich mit meinem Hintern zurück Richtung Bettmitte bis die Füße gespreizt und ausgestreckt sind. Dann muss sich - wenn der Aufbau stimmt - auch die mittlere Seilschlaufe mit dem mittleren Pedalriemen wieder genau unter dem Hodensack befinden. Wer eine Schlafanzughose anhat, muß diese jetzt soweit herunterziehen, dass Papprolle und Hodensack zugänglich sind und fixiert werden können. Dazu führe ich die locker geschlossene, weite Schlaufe des mittleren Pedalriemens vorsichtig über die Papprolle und meinen Hodensack. Anschließend ziehe ich den Pedalriemen vorsichtig nach oben und dann so fest, dass er den Schaft hinter dem Hodensack und der Papprolle eng umschließt. Dabei muss der Pedalriemen so eng angezogen werden, dass ein Herausziehen zwar sicher verhindert wird, aber dennoch nichts drückt oder gar einen Blutstau auslöst. Wer nicht rasiert ist, muss beim Zuziehen des Pedalriemens darauf achten, dass keine Haare mit in den Verschluss geraten und sich darin festklemmen. Damit ist der Unterleib fixiert und eine - insbesondere seitliche - Bewegung in Richtung der Hände, die anschließend noch rechts und links in sicherer Entfernung am Bettrand fixiert werden, nicht mehr möglich. Wenn eine Schlafanzughose getragen wird, kann diese jetzt soweit, wie es mit der Fixierung noch möglich ist, wieder hochgezogen werden.

Wenn mit Zudecke gearbeitet wird, muss diese jetzt weiter über die Beine bis zum Körper herangeholt werden.

Nun beginnt das Fixieren der Hände. Dazu lege ich beide Handgelenkprotektoren an und verschließe deren Klettverschlüsse so eng wie möglich. Dann stecke ich die erste Hand durch die lose Schlaufe des an der gleichen Seitenkante liegenden Pedalriemens hindurch bis sich die Riemenschlaufe etwa auf der Höhe hinter dem Handgelenk (an der dünnsten Stelle des Armes) befindet und ziehe den Pedalriemen sehr fest zu. Hier kann wirklich richtig fest zugezogen werden, da die Handgelenkprotektoren sicher davor schützen, irgend etwas ein- oder abzuschnüren. Dabei kann der Verschluss an der ersten Hand auch doppelt gesichert werden, also indem der Lederriemen auch noch durch die zweite Sicherungsöse gezogen wird.

Wenn mit Zudecke gearbeitet wird, muss diese jetzt so weiter über den Körper herangeholt und ausgebreitet werden, dass das letzte Stück nach dem Fixieren der zweiten Hand mit dem Mund/den Zähnen zurecht gezogen werden kann.

Falls bis jetzt bei elektrischem Licht gearbeitet wurde, wäre jetzt auch die letzte Gelegenheit, das Licht auszuschalten, sofern es nicht noch eine Möglichkeit gibt, den Lichtschalter nach dem endgültigen Fixieren der anderen Hand etwa mit Kopf/Kinn/Mund/Zähnen zu erreichen und zu bedienen.

Dann fixiere ich zum Abschluss die zweite Hand. Dazu braucht es etwas Beweglich-/Gelenkigkeit im Oberkörper und etwas Übung im Umgang mit den Pedalriemen und deren Verschlüsse. Ich stecke die zweite Hand durch die lose Schlaufe des dritten, noch nicht belegten Pedalriemens am anderen Bettrand hindurch, beuge und strecke meinen Oberkörper - auch gegen den Widerstand der bereits fixierten ersten Hand (hier zeigt sich, ob die erste Hand richtig fixiert ist) - soweit bis ich den Pedalriemen und dessen Verschluss über der zweite Hand mit dem Mund erreiche und den Pedalriemen mit den Zähnen festziehen kann. Am Schluß sieht das dann so aus, s. Bild 13 (Person/Körperteile bitte dazudenken).

Ganz wichtig: Beim Fixieren der letzten Hand ist unbedingt darauf zu achten, dass Verschluss und Riemenführung in die richtige Richtung zeigen und der Verschluss auch in der Position verbleibt, damit er sich später mit den Zähnen auch wieder öffnen läßt. Wer hier keine Übung/Erfahrung hat, sollte das zunächst "trocken" üben, sprich nur mit einer Hand. Den letzten Riemen belasse ich dabei einfach so, nur einfach durch den Hauptverschluss gesichtet. Diesen Riemen mit dem Mund noch durch die zweite Sicherungsöse zu fädeln, halte ich nicht für so wichtig und erspare ich mir. Wie bei allen Selbst-Spielen, kommt es auch bei diesem Szenario letztlich weniger auf die tatsächliche technische Perfektion als auf den eigenen Willen und das Durchhaltevermögen an. Schließlich befreit man sich nach Spielende ja eh wieder selbst.

Wenn mit Zudecke gearbeitet wird, jetzt noch den letzten Zipfel mit dem Mund/den Zähnen zurecht ziehen, und dann gute Nacht. Vor wichtigen Terminen, Prüfungen usw. würde ich so eine Nacht trotzdem nicht unbedingt empfehlen. Zumindest erlebe ich solche Nächte - was geruhsamen Schlaf angeht - eher als ein oberflächliches Dahindämmern. Und "spürbare" Unterbrechungen können naturgemäß halt auch vorkommen ...

Die Befreiung/der Rückbau geht in umgekehrter Reihenfolge, angefangen mit dem Öffnen des zuletzt geschlossenen Pedalriemens an der zuletzt fixierte Hand mit den Zähnen.

Viel Spass

as.ko

as.ko

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von as.ko » 19. Jun 2016 23:53

Nachtrag, weil EDIT jetzt nicht mehr möglich ist:
as.ko hat geschrieben: [...} Als Knoten verwende und empfehle ich den Palstek, weil der sehr einfach ist und dabei eine feste Schlaufe ergibt, die sich nicht weiter zuziehen kann (wer den Palstek nicht kann/kennt, findet zahlreiche Anleitungen im Internet oder nimmt halt einfach seinen bevorzugten eigenen Knoten). [...]
Vor einigen Minuten habe ich noch einen "Knotenkurs" mit Bildern im Thread bondage-anfänger gepostet. Dort erkläre und zeige ich Schritt für Schritt, wie ein Bein/Fuß mit dem Palstek an einem "Nicht-IKEA-Gitterbett" festgebunden wird.

as.ko

Benutzeravatar
Janik
Orga
Beiträge: 76
Registriert: 9. Apr 2010 15:44

Re: Neuer Keuschheitskäfig gesucht... nur welcher?

Beitrag von Janik » 20. Jun 2016 16:53

Also,

der CB-M ist tatsächlich sehr Preiswert, allerdings bekommt man dafür auch nur eine "naja-Qualität". Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieses Modell zum Tragen über kurze Zeit (z.B während einer Session) durchaus eine preisgünstige Möglichkeit darstellt. Ich habe Ihn auch schon mal über 2, 3 Tage getragen - allerdings muss man ihn sehr häufig "zurecht ziehen", ansonsten wird es sehr schnell zu einer sehr schmerzhaften und ungesunden Angelegenheit. Durch die versch. mitgelieferten Ringe kann man ihn zwar recht komfortabel Tragen, allerdings kann man ihn dennoch mit etwas geschick auch im verschlossenen zustand recht leicht entfernen.
Fazit: zum Austesten ob einen Keuschheitsschelle etwas ist, was einem zusagt durchaus geeignet. Hat man allerdings gefallen daran gefunden und will eine KS öfters oder länger verwenden lohnt sich vermutlich die Anschaffung eines höherwertigen Modelles.

Grüße
Janik

Antworten

Zurück zu „Hilfe, ich stehe auf BDSM! Was nun?“