Unzufriedenheit bekämpfen?

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

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LostHope
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Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von LostHope » 23. Jan 2015 15:01

Wie bekämpft ihr eure innere Unzufriedenheit?

Ich sehe einigermaßen gut aus, ich bin einigermaßen intelligent, ich habe kein Problem damit neue Frauen kennenzulernen. Aber keine davon interessiert mich. Diejenigen meiner Freunde, die nicht wissen, dass ich dominant veranlagt bin und mit normalen Sex nichts anfangen kann, halten mich mittlerweile größtenteils für homosexuell oder prüde. Es ist mir gleichgültig; ich lasse sie in diesem Glauben. Ich habe diese erregte Frau vor mir liegen, deren Herz schnell schlägt und deren Schenkel weit gespreizt sind. Sie ist wunderschön. Und mir vollkommen gleichgültig. Warum reicht mein Interesse an ihr nicht mal für einen Trostfick aus? Warum kann ich nicht genau so normale Interessen haben wie alle anderen auch? Es wurmt mich. Ich bin zerknirscht. Ich zweifle an mir selbst. Ich bin unzufrieden. Mit mir. Mit allen anderen.
Ich bin kein Sadist. Ich bin kein Masochist. Ich will, dass Alles gut wird. Für mich. Für alle Anderen. Aber das wird es nicht. Warum muss es mir gefallen, wenn sie vor mir knien? Wenn sie mich anbetteln? Wenn ich sie mit despektierlichen Namen anrede? Wenn ich sie nutze, ausnutze, benutze? Warum muss ich mein Herz versteinern lassen, wenn mein Herz lieben will?

Wie kommt ihr mit dieser inneren Zerrissenheit klar? Mit dieser inneren Unzufriedenheit, die euch plagt und euer Leben schwer und Verzicht leicht macht?

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Munro
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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von Munro » 23. Jan 2015 19:58

Vielleicht solltest du deinen Horizont erweitern in Bezug auf die Möglichkeiten des Lebens. Ich weiß nicht, ob du überhaupt einen solchen Entwurf vor Augen hast, oder sogar mehrere, und ob du überhaupt nach einem Entwurf leben willst, also die Entscheidung dazu getroffen hast, oder ob du nur über die unmittelbare Zukunft nachdenkst. Wenn du die Gründe deines allgemeinen Unglücks schon im Sexuellen suchst, nimmt diese vielleicht einen zu großen Stellenwert in deinem Leben ein. Natürlich liegt es nahe, den Sex zum Ziel und Hauptgegenstand des Lebens zu erheben, wo diese Setzung doch allseits fast jedem weiteren Gedanken und Willen zugrunde liegt. Solange die Sexualität wenigstens Lust hervorbringt und kein Unglück, gibt es auch keinen subjektiven Grund, ihren Stellenwert zu hinterfragen. Nun ist das bei dir anders.

Ich hatte solche Probleme zu keinem Zeitpunkt, sondern habe gewissenlos meinen sadistischen Charakter ausgelebt. Das war bis zu jenem Zeitpunkt länger schon mein Ziel, und je umfassender und dauerhafter ich es erreichte, desto weniger war es weiterhin ein solches. Insofern kannst du zwei Ziele dir setzen: Entweder, wie die meisten hier, du lebst deine Phantasien aus, deinen Sadismus; oder, wie die wenigsten hier, du lässt die Sache mit dem Sex vorab sein und setzt dir andere Ziele, die dich eher befriedigen. Nur deine gegenwärtige Situation, in der dein Wille zum Sadismus mit deinem Leben unvereinbar ist, solltest du überwinden. Beide Entscheidungen bedeuten, dass du auf jeweils anderes verzichtest. Ich weiß nicht, ob es einen objektiven Grund gibt, seinen Sadismus auszuleben, oder ob es nicht besser ist, andere Möglichkeiten zu verwirklichen. Immerhin kannst du jetzt die Entscheidung treffen, in welche Richtung du dich entwickeln möchtest, welche Fähigkeiten du verbessern möchtest. Jedenfalls gibt es keinen Grund sich einzureden, ein Sadist wäre, wenn er sich nicht als solcher betätigen kann, deswegen unglücklich, auch wenn sich das manche einreden. Denselben Fehler musst du nicht begehen, und wenn du die Schwerpunkte in deinem Leben anders setzt, wirst du ihn auch nicht begehen.

Bei diesen Überlegungen ist der Aspekt der Zeit und der persönlichen Entwicklung nicht zu vernachlässigen. Was dir heute als zwingendes Problem erscheint, kann schon in zwei Jahren im Rückblick als eigenartige Realitätskonstruktion erscheinen. Und während du jetzt noch Widersprüche siehst zwischen einer liebenden Art des Sexes und einer sadistischen Art des Sex, vielleicht notwendig ohne Liebe, kannst du in Zukunft neue Formen für dich entdecken, die den Widerspruch auflösen und somit ganz andere Herangehensweisen und Möglichkeiten des Auslebens deiner Sexualität eröffnen.

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von _px_ » 4. Mär 2015 18:07

LostHope hat geschrieben:Ich habe diese erregte Frau vor mir liegen, deren Herz schnell schlägt und deren Schenkel weit gespreizt sind. Sie ist wunderschön. Und mir vollkommen gleichgültig.
Vielleicht bist du abgestumpft. Konsumierst du regelmäßig Pornographie? Dann zieh dir mal http://yourbrainonporn.com/ rein und prüfe deinen Konsum.

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von LostHope » 6. Mär 2015 14:35

Ich konsumiere vermutlich stark unterdurchschnittlich Pornographie, weil ich sie im Regelfall langweilig finde. Ich nehme zwar wahr, was ich dort sehe, aber da es nicht direkt an mich persönlich adressiert ist, ist es mir meistens gleichgültig. Anders sieht das natürlich aus, wenn ich der direkte Adressat bin. Da sollte ich mich eigentlich angesprochen fühlen, aber dem ist nicht (mehr) der Fall. Vielleicht bin ich also wirklich abgestumpft.

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von _px_ » 6. Mär 2015 16:35

LostHope hat geschrieben:Ich konsumiere vermutlich stark unterdurchschnittlich Pornographie, weil ich sie im Regelfall langweilig finde. Ich nehme zwar wahr, was ich dort sehe, aber da es nicht direkt an mich persönlich adressiert ist, ist es mir meistens gleichgültig. Anders sieht das natürlich aus, wenn ich der direkte Adressat bin. Da sollte ich mich eigentlich angesprochen fühlen, aber dem ist nicht (mehr) der Fall. Vielleicht bin ich also wirklich abgestumpft.
Okay. Also: Es kommt nicht nur auf die Frequenz des Konsums an, sondern auch auf die Art. Ständiges Weiterklicken, bis man das perfekte Bild findet, ist z.B. ein Anzeichen dafür, dass man abgestumpft ist. Vor allem dann, wenn man über Monate/Jahre immer länger nach dem "perfekten" Bild suchen muss.

Alle weiteren Infos gibt es auf der Webseite, die ich verlinkt habe.

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von MrCode » 6. Mär 2015 20:18

LostHope hat geschrieben:Es kommt nicht nur auf die Frequenz des Konsums an, sondern auch auf die Art. Ständiges Weiterklicken, bis man das perfekte Bild findet, ist z.B. ein Anzeichen dafür, dass man abgestumpft ist. Vor allem dann, wenn man über Monate/Jahre immer länger nach dem "perfekten" Bild suchen muss.
Ich mag solche Pauschalaussagen nicht. Mir gefällt auch nicht jedes Bild, daher muss ich mich ja nach Quelle auch durch sehr viel "Müll" klicken, bis ich mal ein Bild finde, das mir wirklich zusagt. Das liegt aber eher daran, dass an den anderen Bildern etwas faul ist - Person für meinen Geschmack nicht hübsch, viel zu übertriebene Darstellung, schlecht fotografiert, miese Seilarbeit bei Bondage-Bildern, etc. Oder es wird ein Fetisch dargestellt, der nicht meiner ist. Dennoch brauche ich nicht ständig neue und immer stärkere Bilder - es gibt einige Bilder, die ich schon recht lange besitze, die mich aber noch immer erregen. Und eben viel Müll, den ich wegklicke, wenn ich neue Bilder suche.

Für mich hat Erregung sehr viel mehr mit äußeren Umständen zu tun: Bin ich müde, genervt, verärgert, oder habe Stress, dann wird es schwer mit Erregung. Ob ich am Tag davor ebenfalls Sex hatte oder Pornos geschaut habe, ist hingegen ziemlich irrelevant für mich.

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von _px_ » 7. Mär 2015 09:01

MrCode hat geschrieben:Ich mag solche Pauschalaussagen nicht. Mir gefällt auch nicht jedes Bild, daher muss ich mich ja nach Quelle auch durch sehr viel "Müll" klicken, bis ich mal ein Bild finde, das mir wirklich zusagt. Das liegt aber eher daran, dass an den anderen Bildern etwas faul ist - Person für meinen Geschmack nicht hübsch, viel zu übertriebene Darstellung, schlecht fotografiert, miese Seilarbeit bei Bondage-Bildern, etc. Oder es wird ein Fetisch dargestellt, der nicht meiner ist. Dennoch brauche ich nicht ständig neue und immer stärkere Bilder - es gibt einige Bilder, die ich schon recht lange besitze, die mich aber noch immer erregen. Und eben viel Müll, den ich wegklicke, wenn ich neue Bilder suche.

Für mich hat Erregung sehr viel mehr mit äußeren Umständen zu tun: Bin ich müde, genervt, verärgert, oder habe Stress, dann wird es schwer mit Erregung. Ob ich am Tag davor ebenfalls Sex hatte oder Pornos geschaut habe, ist hingegen ziemlich irrelevant für mich.
Was für eine Pauschalaussage überhaupt? Ich habe beispielhaft ein Anzeichen/Indiz für Abstumpfung durch Pornographie genannt. Durch meinen Zusatz "Vor allem dann, wenn (...)" sollte eigentlich klar geworden sein, wie das Anzeichen/Indiz zu verstehen ist.

Ansonsten: Ich habe in beiden meiner Posts auf die Webseite yourbrainonporn.com verwiesen, weil es dort richtig erklärt wird. Es wird dort nun mal sehr viel ausführlicher und besser erklärt, als ich es in 1-2 Sätzen tun kann. Das gebe ich ja selbst zu.

Es gibt auch ein deutsches Kurzvideo zu dem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=_yBjbA8vAqQ

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von LostHope » 28. Mär 2015 12:49

_px_ hat geschrieben:Okay. Also: Es kommt nicht nur auf die Frequenz des Konsums an, sondern auch auf die Art. Ständiges Weiterklicken, bis man das perfekte Bild findet, ist z.B. ein Anzeichen dafür, dass man abgestumpft ist. Vor allem dann, wenn man über Monate/Jahre immer länger nach dem "perfekten" Bild suchen muss.

Alle weiteren Infos gibt es auf der Webseite, die ich verlinkt habe.
Gut, um es anders auszudrücken: Seit meinem letzten Posting hier habe ich 0 Pornographie konsumiert. Warum? Weil ich sie, wie ich bereits sagte, im Normalfall langweilig finde und schlicht keine Lust darauf hatte. Und, um mich auch in den philosophischen Anteil der Diskussion einzumischen: Ich glaube nicht an Perfektion.

Darüber hinaus: Ich finde die von dir verlinkte Seite alles andere als informativ. Warum? Ich kann zwar durchaus Englisch, aber ich finde es äußerst ermüdend, mich durch eine Webseite zu klicken, die gespickt ist mir fremden Ausdrücken, deren Bedeutung ich bestenfalls erahnen kann. Den Aufbau der Seite halte ich auch nicht für intuitiv: Nach einer Definition für übermäßigen Pornokonsum musste ich dort recht lange suchen und mir viel Text durchlesen, den ich nicht für informativ, weil subjektiv halte. Das grundsätzliche Problem dürfte sein, dass ich auch nicht einschätzen kann, aus welcher Warte heraus diese Webseite betrieben wird. Strukturiert und wissenschaftlich sieht mir das jedenfalls nicht aus - ich kann das auch nur sehr schlecht einschätzen, da mir das sprachliche Verständnis fehlt, um mich durch die aufgeführten Quellen zu lesen und ich deren Validität aufgrund mangelnder Fachkenntnisse einfach nicht einschätzen kann.

Ich finde es ja toll von dir, dass du meine Probleme in meiner - meiner Meinung nach nicht vorhandenen - Pornosucht siehst und mir da eine Quelle vorstellst, jedoch kann ich diese nicht für mich verwerten.

atashi
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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von atashi » 28. Mär 2015 16:10

Um mal einen anderen Gedanken noch mit reinzubringen: Kann es sein, dass Du auf irgendeine Art asexuell bist? Oder etwas ähnliches, vielleicht nicht ganz so krasses, vielleicht auch nur zeitlich beschränktes (das dann vielleicht einen anderen Namen trägt)?

Da muss man auch zwischen "Vanillasex" und "BDSM" ein bisschen trennen, es kann vielen beides gefallen, aber es muss doch nicht zwingend.

Warum bist Du eigentlich unzufrieden? Ist es wirklich ein internes Leiden oder ist es mehr der Druck von außen?
Ich sehe da nicht so richtig ein Problem, außer für sich selbst zu akzeptieren, dass man eben nicht wie die Norm funktioniert und das vielleicht dem Mädel (vorher) mitteilt. Die Gesellschaft, Deine Freunde, die können Dir doch herzlich egal sein, solange Du mit Dir selbst im Reinen bist. =)

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Re: Unzufriedenheit bekämpfen?

Beitrag von _px_ » 28. Mär 2015 16:29

LostHope hat geschrieben:
_px_ hat geschrieben:Okay. Also: Es kommt nicht nur auf die Frequenz des Konsums an, sondern auch auf die Art. Ständiges Weiterklicken, bis man das perfekte Bild findet, ist z.B. ein Anzeichen dafür, dass man abgestumpft ist. Vor allem dann, wenn man über Monate/Jahre immer länger nach dem "perfekten" Bild suchen muss.

Alle weiteren Infos gibt es auf der Webseite, die ich verlinkt habe.
Gut, um es anders auszudrücken: Seit meinem letzten Posting hier habe ich 0 Pornographie konsumiert. Warum? Weil ich sie, wie ich bereits sagte, im Normalfall langweilig finde und schlicht keine Lust darauf hatte. Und, um mich auch in den philosophischen Anteil der Diskussion einzumischen: Ich glaube nicht an Perfektion.

Darüber hinaus: Ich finde die von dir verlinkte Seite alles andere als informativ. Warum? Ich kann zwar durchaus Englisch, aber ich finde es äußerst ermüdend, mich durch eine Webseite zu klicken, die gespickt ist mir fremden Ausdrücken, deren Bedeutung ich bestenfalls erahnen kann. Den Aufbau der Seite halte ich auch nicht für intuitiv: Nach einer Definition für übermäßigen Pornokonsum musste ich dort recht lange suchen und mir viel Text durchlesen, den ich nicht für informativ, weil subjektiv halte. Das grundsätzliche Problem dürfte sein, dass ich auch nicht einschätzen kann, aus welcher Warte heraus diese Webseite betrieben wird. Strukturiert und wissenschaftlich sieht mir das jedenfalls nicht aus - ich kann das auch nur sehr schlecht einschätzen, da mir das sprachliche Verständnis fehlt, um mich durch die aufgeführten Quellen zu lesen und ich deren Validität aufgrund mangelnder Fachkenntnisse einfach nicht einschätzen kann.
Ich kann deine Bewertung von yourbrainonporn.com überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt das daran, dass ich Englisch ziemlich gut verstehe (viel besser als du, wie es mir scheint). Ich finde die Seite jedenfalls ziemlich gut. (Das heißt natürlich nicht, dass du sie auch gut finden musst.)

Aber davon mal ab: Hast du nicht gesehen, dass ich noch ein deutsches Kurzvideo empfohlen hatte? Das ist nur ein paar Minuten lang und erklärt das gesamte Thema schon ziemlich gut - und vor allem auf Deutsch.
LostHope hat geschrieben:Ich finde es ja toll von dir, dass du meine Probleme in meiner - meiner Meinung nach nicht vorhandenen - Pornosucht siehst und mir da eine Quelle vorstellst, jedoch kann ich diese nicht für mich verwerten.
Bei dem einen Satz von dir, den ich in meiner ersten Antwort hier zitiert habe, klingelte es einfach bei mir und ich dachte, vielleicht ist er ja abgestumpft. Die Betonung liegt auf vielleicht. Und wenn du nochmal nachsiehst, wirst du feststellen, dass das Wort "Vielleicht" auch das erste Wort von mir in diesem ganzen Thread war.

Anyway: Wenn du mehrere Wochen lang keine Pornographie konsumiert hast, dann hast du natürlich höchstwahrscheinlich keine Pornosucht. Das habe ich jetzt auch verstanden. ;-) Dir scheint der Schuh woanders zu drücken...

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