Ich glaub, so war ich schon im Kindergarten...

Hier geht es um die ersten Male, Outing und sonstige Probleme

Moderatoren: Kuscheltier, Seelenoede

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MannImMond
Inaktiv, über Altersgrenze
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Beitrag von MannImMond »

Verloren hat geschrieben:ich hatte immer schon, seit ich zurückdenken kann, das Gefühl, Vertrauen sei eine Schwäche, die gegen mich eingesetzt werden könnte und auch mit ziemlicher Sicherheit eingesetzt werden wird.
in meinen augen ist eher vertrauen und schwäche zeigen stärke. natürlich kann man damit auch auf die schnauze fallen, wenn leute einen dann verarschen oder sachen weitererzählen, aber damit leben können ist auch wieder stärke. zu seinen fehlern stehen ist meiner ansicht nach viel mehr wert als zu seinen stärken zu stehen, weil das ist einfach. fragt sich nur noch was stärke einem bringt, aber das ist ein anderes thema...

ich hab mit dem schwäche zeigen die letzten monate gute erfahrungen gemacht, der spruch das man vertrauen erfährt wenn man vertrauen gibt kommt schliesslich nicht von ungefähr. ich hab dadurch ein besseres verhältnis zu vielen leuten bekommen, die mir dann auch sachen erzählt haben... dabei muss man eben darauf achten, wem man was erzählt und es kommt auch nicht gut leute die man kaum kennt mit all seinen problemen zu belasten, aber man kann auch klein anfangen

sorry wenn das etwas unstrukturiert/OT ist
Es sind nur die allzu naiven Menschen, welche glauben können, daß die Natur des Menschen in eine rein logische verwandelt werden könnte. - Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen.
- Friedrich Nietzsche

Reby
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Beitrag von Reby »

Ich erinnere mich schon an Spiele, bei denen es Gefangene gab (z.B. Cowboys und Indianer) und daran, dass ich mich oft mit meinen Geschwistern geprügelt habe und es mochte, wenn mein älterer Bruder mich bewegungunfähig gemacht hat, aber ich habe das immer als eine Art Kraftprobe interpretiert, und war stolz, wenn ich mich wieder befreien konnte und ich glaube nicht, dass das was mit SM zu tun hatte... ich mochte auch einfach den engen körperlichen Kontakt, und das Rumtoben und so...

Viel mehr habe ich zeitlebens Angst bzw. Respekt vor Wörtern wie quälen, Demütigung, Sklaverei... gehabt. Ich hab immer schon eine Art Scham empfunden, wenn ich solche Wörter nur aussprechen musste. Ich hab mich auch in Grund und Boden geschämt, nachdem ich mit einem Kindergartenfreund ein Spiel gespielt habe, bei dem wir uns ausgedacht haben, wie man Leute quälen kann oder im Nachhinein dann, wie diese Fantasiepersonen uns quälen können.

Irgendwie hatte ich halt schon immer das Gefühl, dass das nicht ganz richtig ist und ich hätte bei richtigen Fesselspielchen wohl das Gefühl gehabt, irgendwie ertappt worden zu sein.

Freak
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Beitrag von Freak »

Das kenn ich :)
Freak

Kjukamber

 

Beitrag von Kjukamber »

Im Kindergarten haben wir mal übernachtet und so eine komische Entspannungsübung gemacht, bei der wir die Augen schließen mussten.
Dann spürte ich was in meinem Gesicht, hab die Augen aufgerissen und festgestellt, dass mir jemand seinen Fuß ins Gesicht gehalten hat. :x
Ich fand es eklig und fühlte mich seltsam.

Essex
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Beitrag von Essex »

Viel mehr habe ich zeitlebens Angst bzw. Respekt vor Wörtern wie quälen, Demütigung, Sklaverei... gehabt. Ich hab immer schon eine Art Scham empfunden, wenn ich solche Wörter nur aussprechen musste. Ich hab mich auch in Grund und Boden geschämt, nachdem ich mit einem Kindergartenfreund ein Spiel gespielt habe, bei dem wir uns ausgedacht haben, wie man Leute quälen kann oder im Nachhinein dann, wie diese Fantasiepersonen uns quälen können.
Das geht mir heute noch teilweise so... Muss mich echt überwinden solche Wörter zu sagen und werde dabei immer schön leise, aber umso schöner ist es, wenn andere Menschen sie sagen. :)

Kaoru
Orga
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Beitrag von Kaoru »

hm...ich kann nicht mehr genau zuordnen wann das genau war, aber es muss im zeitraum kindergarten, grundschule gewesen sein.
da haben wir kinder in der nachbarschaft immer vater-mutter-kind gespielt.
nachdem alle rollen verteilt waren (vater, mutter, sohn, hund), da war ich noch übrig und musste mir etwas aussuchen.
und da unser klettergerüst so aufgebaut ist, dass es eine obere etage und eine untere gab, in der so etwas wie eine sandkuhle war (allso relativ tief) wollte ich immer darein und den sklaven spielen :lol:
woran ich mich noch erinnern kann war, dass ich 2-3mal versucht hab abzuhauen (ohne wirklich zu laufen) um dann von der 'mutter' an das klettergerüst gefesselt zu werden. :wink:
Dein Wille ist Gesetz,
deine Worte Religion.
Deine Wünsche sind Befehle
und ich eile schon.

Mashiara
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Registriert: 14. Aug 2006 15:33

 

Beitrag von Mashiara »

Bei mir waren es kleine Fesselspielchen und Handschellen.
nur so aber auch in Räuber und Gendarm verbindung.
Ganz Toll fand ich auch den Schlafsack, bis nach oben hin, arme rein und versucht ihn so zu zu machen das ich nur Schwer raus kam.......sowass kann auch in die hose gehen *G*

Naja und meine Freundin erzählte mir neulich das sie immer ihre Puppen geschlagen hat........
dazu sage ich lieber nichts....

AUTSCH
Zuletzt geändert von Mashiara am 17. Aug 2006 13:27, insgesamt 1-mal geändert.

Freak
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Beitrag von Freak »

Da mit dem Schlafsack fand ich auch immer toll. Mach ich auch heute noch :)
Freak

Kjukamber

 

Beitrag von Kjukamber »

Mir fällt ein: Im Kindergarten wurde ich mal von zwei zwei Jahre älteren Mädchen als Sklave gefangen genommen. Tja, heute wirken die beiden wirklich dominant. :D

Nirvanagirl
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Registriert: 6. Aug 2006 20:41

 

Beitrag von Nirvanagirl »

Hm.. also ich weiß nicht wann genau es angefangen hat, aber mit 5 lag ich sicher stundenlang im Bett vor dem Einschlafen und habe rumphantasiert… Irgendwelche Kerle haben kleine Mädchen (mich natürlich auch) gefangen genommen und dann gequält… Damals konnte ich es natürlich nicht sexuellem Handeln zuordnen, aber es war mir schon immer peinlich und am nächsten Tag habe ich mich immer dann total dafür geschämt. Einmal habe ich sogar meine Mum gefragt, was sie so denkt, bevor sie einschläft. Da meinte sie. „an die Familie“ „und du?“ „hm..ich denke mir so Geschichten aus... ehm… über unsere Familie“, habe ich gesagt und weil ich früher ein sehr gewissenhafter Mensch war und meine Mum niemals anlügen konnt, lag ich dann jeden Abend und habe versucht an die Familie zu denken, wie ich es ihr vorgelogen hab, hat aber nie geklappt und immer mit dem üblichen Kopfkino geendet.

Später irgendwann so mit 8,9 empfand ich es als „sexuelle Misshandlung“, wenn meine Eltern mich bestraft haben ^^ *lach*

Und erst so mit 11 habe ich dann erfahren, warum ich so komische Gedanken hatt, aber ich hab es mir so ca. 3 Jahre nicht eingestanden, vor allem nachdem ich in einem Lexikon gelesen habe, dass „Masochismus eine krankhafte sexuelle Fehlhaltung ist“ (was so ein Lexikon anrichten kann… *grrrrr*)
DO YOU BELIEVE IN LOVE + LIKE I BELIEVE IN PAIN + NOBODY DIED FOR YOU, SOMEBODY PRAY FOR ME + I WANT TO SEE YOU SUFFER + SUFFER

SEETHER + BECAUSE OF ME

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