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Verhütungsstäbchen

Es gibt keine dummen Fragen, vor allem nicht zu Verhütung, Schwangerschaft und
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Sihaja
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Beitrag von Sihaja » 1. Feb 2006 14:08

also ich hab darüber auch gehört das es unter umständen zu unverträglichkeiten kommen kann und das das rein- und rausmachen ziemlich schmerzhaft sein soll. natürlich ist es sicherer als ne pille, aber mir wäre vor allen dingen das risiko zu hoch, dass das meine hormonwelt zu sehr durcheinanderbringt und ich dann wieder so zu / abnehme wie damals bei der ersten pille... :roll:

mein frauenarzt hat mir übrigens auch davon abgeraten...
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corva_corax
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Beitrag von corva_corax » 3. Feb 2006 12:18

hm.. die Idee vom Implanon ist ja nicht schlecht aber ich würds trotzdem nicht wollen. Die möglichen Schmerzen beim rein- bzw rausmachen schrecken mich nicht wirklich ab; alle 3 Jahre mal eben n bisschen aua für Sex ohne die Angst schwanger zu werden wäre n geringer Preis. die ca. 300 Euro sind zwar bisschen viel auf einmal, aber die Alternativen sind auf die Zeit gerechnet auch nicht wesentlich teurer.

Und jetz kommt das große ABER: bei der Pille schreien ja schon viele, dass sie sich die Hormone nicht antun wollen. Ich nehm die Pille seit ich 13 bin (also jetz seit 9 jahren) und hatte da das Glück, dass ich gleich die erste top vertragen hab, also auch nicht wechseln musste. An die Pille muss man jeden Tag denken, das stimmt schon. Wenn frau Durchfall hat oder sich erbrechen muss is auch n gewisses Risiko da - klar - aber dann heißts halt den Rest den Monat parallel Gummis benutzen (was in längerfristigen Beziehungen kein Drama sein dürfte und bei ONS's oder Affären sowieso selbstverständlich sein sollte)
Was mir ganz ganz wichtig ist: bei der Pille hab ich die absolute Kontrolle. ich kann meine Regel auch mal für einen Monat aussetzen lassen, wenn ich nen Urlaub plane, oder ne Woche verschieben. Ich tu meinem Körper jeden Tag die gleiche Menge an Hormonen an. Wenn ich sie nicht vertrag kann ich sie jederzeit absetzen. Wenn ich grad solo bin (so wie jetz) kann ich auch mal n paar Monate pausieren - das entlastet Körper und Geldbeutel. Ich kann kurzfristig wechseln, wenn ich sie nicht vertrag oder ne andere Möglichkeit austesten will (wie zB vor 2 Jahren auf den Nuvaring- der hat mir persönlich aber nicht so getaugt - ich hatte ständig das Gefühl, ich würd ihn spüren.. ausserdem war er auch teurer als die Valette und irgendwie hab ich mich damit nicht so sicher gefühlt wie mit der Pille und ich finds unpraktischer 2x im Monat dran denken zu müssen, als jeden Tag - weil frau das einfach leichter mal "übersieht" als wenns schon fast Ritualcharakter hat, weil täglich)

Beim Implanon gefällt mir nicht, dass ich nie weiß, welche Hormondosis das Ding grade abgibt. Kann mir nicht vorstellen, dass das so konstant gehalten werden kann wie bei der Pille. Und wenn ich dann in Erfahrungsberichten von Implanonträgerinnen les, dass die zT über Monate keine Periode haben, und dann zwischendurch wieder 2 Monate lang Blutungen; dann KANN die Hormondosis auch nicht bei jeder so gleichmässig sein, wie sie beworben wird.

Wer das Glück hat sie gut zu vertragen - und das scheint nich die Minderheit zu sein - super. Ich bin doch eher der Kontrolltyp - und die hab ich beim Implanon nicht so wie ichs mir wünschen würde. Wenn ich mich doch mal für ne dauerhafte Lösung entscheiden sollte, wär es aber auch nicht die erste wahl - dann würd ich eher noch Richtung Spirale gehen - da sind die langzeittests einfach besser (kunststück.. die Stäbchen gibts ja auch erst seit so kurzer Zeit).

Aber auch nicht zu vergessen: alle Achtung an die, die das "Risiko" dieser neuen Methode auf sich nehmen - ich wünsch ihnen die besten Erfolge damit, und dass dieser Luxus so Nebenwirkungsfrei wie nur möglich bleibt: Die Idee ist nämlich klasse - und wenn sich die Frauengenerationen vor uns nicht an die Pille getraut hätten würde uns einiges an Selbstbestimmung fehlen - und verbessert werden kann alles nur, wenns lang und umfassend genug getestet und ausprobiert wird.

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Neuatlanter
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Beitrag von Neuatlanter » 3. Feb 2006 16:55

Eine bloede Frage:
Wie funktioniert bei dem Staebchen eigentlich die periodische Hormonabgabe (also mit 1 Woche Pause)? Ist das Ding irgendwie schichtweise aufgebaut, oder gibt das die 3 Jahre durch konstant Hormone ab (wobei das dann ja vermutlich irgend ein anderer Wirkstoffmix sein muesste)?

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Beitrag von guang-ling » 3. Feb 2006 23:03

Also ich hab zwar 2 recht interessante Texte dazu gefunden, allerdings geht aus keinem was genaueres hervor ob die Hormonabgabe irgendwie periodisch abläuft. Allerdings kann ich mir irgendwie nicht so ganz vorstellen wie das gehen sollte, schließlich löst sich das Stäbchen nicht auf, sonst hätte man es mit Schichten machen können. Außerdem steht in beiden Texten, dass sich der Blutungsverlauf häufig ändert, was mich noch mehr annehmen lässt, dass die Hormomabgabe konstant verläuft. Eben wie wenn man die Pille nicht absetzt nach 3 Wochen sondern sie einfach weiter nimmt.

http://www.netdoktor.de/sex_partnerscha ... planon.htm

http://www.familienplanung.de/index.php?id=319

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Beitrag von schuechterne » 4. Feb 2006 12:16

Also eine Freundin von mir hat sich ein Verhütungsstäbschen in Oberarm spritzen (inplantieren) lassen (bis 19 bekommt man das glaube ich kostenlos) und naja sie hat gesagt, es sei nicht so angenehm gewesen.
Sie durfte auch 1 Woche lang kein Sport machen geschweigedenn etwas schweres hoch heben.

Ob es sicher ist oder nicht weis ich nicht, habe nie danach gefagt.
Aber ich glaube sie ist sehr mit dem Stäbschen zufrieden.

lg schuechterne

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Beitrag von Fledermäuschen » 4. Feb 2006 22:51

ahem.. zu dem Vertragen an sich: Es gibt eine "Übergangspille", die die gleichen Hormone beinhaltet, wie das Stäbchen, so dass man gucken kann, ob man auch das Stäbchen verträgt.

War bei mir leider nicht der Fall, deswegen nehm ich jetzt brav weiterhin die Pille.. *grml*

Isis
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Beitrag von Isis » 22. Aug 2007 21:13

Also ich habe das Verhütungstäbchen probiert, besonders schmerzhaft war das einsetzen nicht, aber ich habs halt nicht vertragen und hatte dann dauerhaft für 1 monat meine tage mehr oder weniger... :x
also ich würde es auch nicht empfehlen, da immer eine 30% chance besteht, dass man es nicht veträgt ( hat zumindest meine Frauenärztin gesagt) ...
ich musste es zum Glück nicht selber bezahlen, sondern die krankenkasse hats gezahlt, weil ich immer schon starke probleme mit meinen tagen hatte.
Aber soweit ich weiß muss man das soweit keine medizinischen Gründe vorliegen selber zahlen egal wie alt man ist!
Also im ganzen würd ichs nich empfehlen..
Lg
Isis
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Duo cum faciunt idem, non est idem...

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Beitrag von Aspiration » 26. Sep 2007 19:00

Also, ich trage das Verhütungsstäbchen mittlerweile schon über 1 1/2 Jahre in mir und bin extrem zufrieden!!
Es bietet einfach extrem viele Vorteile im Gegensatz zu der Pille. Natürlich darf man in Zeiten von Aids und anderen Geschlechtskrankheiten das Kondom nicht vergessen (zum. bei One-Nights-Stands) aber ich bin wirklich super zufrieden.
Klar, auch das Verhütungsstäbchen hat, wie die Pille, Nebenwirkungen, aber durch die geringe Hormonmenge die nur verwendet wird sind auch diese relativ gering. Zur Frage ob periodisch oder nicht: Das Stäbchen gibt kontinuierlich immer eine sehr kleine Menge an Hormonen ab.

Als Fazit: Ich würde das Verhütungsstächen immer wieder weiterempfehlen, vorallem für vergessliche Mädels (wie mich :D ) oder für Mädels die nicht jede Pille durch zu hohe Hormonmenge vertragen.

Liebe Grüße,
Aspiration
Pro Sub!!! :-P

Liebe - Lass Immer Eine Brücke Entstehen

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WhiteTiger
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Beitrag von WhiteTiger » 19. Feb 2008 09:41

haben mit dem implanom sehr schlechte erfahrungen gemacht... es war den größte sexkiller den ich jemals erlebt habe :-(

das problem beim implanom ist, dass jede frau anders darauf anspricht... die verhütung funktioniert immer aber es gibt probleme mit der regel. bei einigen setzt sie völlig aus - dann kann man sich freuen, bei anderen ist sie "normal" = ca. monatlich und der dritte fall sind ständige leichte blutungen... und genau das war es bei meiner freundin. echt ätzend. da gibt es dann tolle medikamente die das für ein bis zwei monate regulieren und dann geht es wieder los

sie hat es nach 1 1/2 jahren (von 3 möglichen) wieder entfernen lassen

ja klar man muss nicht drüber nachdenken aber die nebenwirkungen können echt heftig sein.

die bisher besten erfahrungen haben wir mit dem "nuva ring" gemacht... einführen und einen monat lang nicht dran denken müssen... dann normale regel
beim sex stört er eigentlich nie und wenn er doch mal stört einfach rausnehmen (kann sogar ein paar stunden draussen sein) und dann wieder einsetzen

ob das ding bei euch in deutschland die kasse zahlt weiß ich nicht... bei uns werden soweit ich weiß garkeine verhütungsmittel bezahlt (egal wie alt man ist)... aber preislich liegt der ring knapp bei der pille (bei uns ca. 50 EUR für 3 monate)

lg
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Chaoskatze
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Re: Verhütungsstäbchen

Beitrag von Chaoskatze » 8. Aug 2008 11:42

Ich hatte das Implanon auch mal.

Wenn man Durchblutungsstörungen hat, ist es nichts für einen, genauso wie bei manchen Pillen.

Das Einsetzten war kaum mit Schmerzen verbunden, doch ich denke, jeder Mensch empfindet sowas anders. Ich bin auch gepierct, das ist etwas was in eine ähnliche Richtung geht. Ein Stäbchen wird mithilfe einer Röhre unter die Haut geschoben, so dass man das Röhrchen dann leicht ertasten kann. Laut Aussage des Arztes wird es dann vom Körper ummantelt, ich kann nur sagen dass es bei mir nicht rutschte.

In Norwegen, Skandinavien, ... (nördliche Länder) soll das Hormonstäbchen sehr verbreitet sein, der Arzt sagte, 90% der jungen Frauen und dann auch der älteren Frauen verhüten damit. Wenn es früh eingesetzt wird, gewöhnt sich der Körper und Geist nicht so sehr an die Sicherheit der regelmäßigen Blutung. Der Hormonspiegel stellt sich darauf ein, und es wird als natürlich empfunden, dass man einfach nicht schwanger wird.

Bei mir hat das Implanon erstmal meinen gesamten Körper auf den Kopf gestellt. Ich hatte Schüttelfrost, war ständig auf 180, sexuelle Lust war gleich Null, zudem dass ich mich irgendwie gezwungen sah, alle 2 Wochen einen Schwangerschaftstest machen zu müssen, weil ich mich total verunsichert gefühlt habe. Ich drehte fast durch. Was ich als besonders schlimm empfand, war, dass mein Körper aufschwemmte. Ich nahm wahnsinnig an Gewicht zu, was alles Wasser war. Ich hatte Schwierigkeiten, einen vernünftigen, klaren, ruhigen Gedanken zu fassen. Und ich heulte meiner Periode hinterher, als sie nach einigen Monaten gänzlich ausblieb. Nicht dass ich früher nach dem ca. 3./4. Tag regelmäßig über die Periode schimpfe, weil sie einfach nur lästig war. Doch ab der Erfahrung mit dem Implanon schimpfe ich nicht mehr...

Bei mir ist das Stäbchen wohl einfach zu spät gelegt worden, hätte mein Körper früher schon gelernt, damit zurechtzukommen, hätte ich es als nicht so gravierend wahrgenommen. Vielleicht bin ich auch einfach nicht der Typ für das Hormonstäbchen. Ich verhüte nicht hormonell, Hormone tun mir nicht gut. Schwanger wird man mit dem Implanon offensichtlich tatsächlich nicht, es soll eine der sicherste Empfängnisverhütungsmethoden sein, hab ich öfters gelesen. Wenn man schwanger werden möchte, dauert es einige Zeit, bis man schwanger werden kann, doch dann ist alles recht normal.

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