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Bisexualität differenziert ;-)

Alles was sich vor, während und nach der Pubertät verändert. Fragen und Antworten zur
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Sirenensang
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Sirenensang » 8. Sep 2012 12:02

LibertasA(r)mandi hat geschrieben:Ich mein nur, der Begriff, pansexuell ist irgendwie widersprüchlich... weil natürlich verliebt man sich in den Charakter, egal wie der ausschaut, aber trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich vorstellen kann, mit jedem Wesen etwas sexuelles zu haben.
Also, erstmal ist mir der Charakter auch nicht wichtiger als den meisten hier, würde ich behaupten. Ist schon Platz 1, aber danach folgt dann auch gleich die körperliche Attraktivität, machen wir uns da mal nichts vor. Bei mir ist nur eben das Geschlecht dabei nicht ausschlaggebend. Es ist tatsächlich so einfach, es ist genau wie Hetereo- oder Homosexualität, man steht auf Leute. Nur ist dabei eben das Geschlecht egal. Und hier ist "Sex haben mit" und "verlieben in" ja meistens auch das gleiche: Heterosexuelle Menschen verlieben sich normalerweise nicht in Menschen des gleichen Geschlechts und haben auch nicht mit ihnen Sex. Pansexuelle Menschen können sich in Menschen verlieben, egal welches Geschlecht sie haben, und mit ihnen Sex haben.
LibertasA(r)mandi hat geschrieben:Und natürlich, man kann es nicht erstreben, das ist mir völlig klar, aber ich meinte eben so, dass es vielleicht "die beste" sexuelle Orientierung ist, also die am ethisch korrektesten... wenn ich Blödsinn von mir gebe, einfach laut schreien ;)
Deine sexuelle Einstellung kannst du nicht einfach so ändern. Du wirst halt schwul geboren, platt gesagt. Und wenn du es nicht ändern kannst, kann das auch mit der Ethik nicht hinhauen, die basiert nämlich auf bewussten, absichtlichen Entscheidungen.
GroßerFrischling hat geschrieben:Nun ich denke was Siri da sagen wollte war in etwa: Welchen Körper der Mensch auch hat, solange ich ihn schön finde kann der Körper Männlich, weiblich, transgender, usw. aussehen und ich mag ihn. Deswegen guck ich bei Partnern auf den Charackter :-)
Ist ein bisschen missverständlich, pansexuelle Menschen sind ja deshalb nicht automatisch auch weniger oberflächlich als meinetwegen heterosexuelle. Wie gesagt, Charakter ist wichtig, das Aussehen aber auch.

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Black-T
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Black-T » 8. Sep 2012 13:34

Sirenensang hat geschrieben:Ist ein bisschen missverständlich, pansexuelle Menschen sind ja deshalb nicht automatisch auch weniger oberflächlich als meinetwegen heterosexuelle. Wie gesagt, Charakter ist wichtig, das Aussehen aber auch.
Hm.... genau das wollte ich eigentlich damit sagen. dann habe ich mich wohl unklar ausgedrückt, sorry :-)
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bise
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von bise » 8. Sep 2012 21:27

Ich unterscheide für mich bi- und pansexuell so, wie Sirenensang es beschrieben hat: Bisexuelle stehen auf Männer und Frauen, für Pansexuelle ist das Geschlecht der Person nicht relevant. (Ich selbst sehe mich übrigens als keins von beidem.)
Ich habe eine Idee, die das verdeutlichen kann, weiß aber nicht, ob sie stimmt: eine bisexuelle Person könnte zum Beispiel sagen: "ich stehe gleich stark auf Männer und Frauen" oder "ich stehe mehr auf Männer, als auf Frauen" oder "Ich stehe eigentlich auf Frauen, aber bei ein paar Männern werde ich schwach". Eine pansexuelle Person würde so etwas nicht sagen, weil diese Unterscheidung für die sexuelle Anziehung nicht der bestimmende Faktor ist.
Stimmt das so?

Lyflaire

Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Lyflaire » 9. Sep 2012 11:26

Ich finde um diese Frage beantworten zu können, ist vielleicht auch immer wichtig zu wissen, was jemand zb. unter Bi versteht.
Für mich persönlich heißt es einfach, dass man in der Lage ist, sich genauso in eine Frau zu verlieben und eine Beziehung zu führen wie mit einem Mann.

Mir würde in einer Beziehung der Mann fehlen, in einer Kombination finde ich es allerdings sehr schön.
Ich habe Frauen schon immer als attraktiv empfunden und habe da auch recht klar zwei Typen, die ich anziehend finde. ( wo ich beim Mann wiederum auch ein Beuteschema habe, dies ist aber eigentlich überhaupt nicht ausschlaggebend)
Ich hatte also durchaus immer mal wieder Sexuellen Kontakt mit Frauen, doch es ist eben eher eine Spielerei gewesen.

Auf der anderen Seite gibt es durchaus eine Frau wo die Sexuellen Gedanken konkreter sind und die Person wirklich in der Fantasie auftaucht, aber es ist eben Personenbezogen und quasi nicht die Regel und hat mich selber auch sehr überrascht. Ich könnte mich also gar nicht wirklich einordnen, empfinde es aber auch gar nicht als so wichtig.

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Sirenensang
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Sirenensang » 9. Sep 2012 16:53

bise hat geschrieben:Eine pansexuelle Person würde so etwas nicht sagen, weil diese Unterscheidung für die sexuelle Anziehung nicht der bestimmende Faktor ist.
Stimmt das so?
Gibt bestimmt viele, für die das stimmt. Aber ich kann auch sagen, dass ich androgyne Männer hübscher finde als männliche Männer, oder das M->F-Trans*personen halt noch attraktiver sind. Die meisten Bisexuellen haben ja Präferenzen für ein Geschlecht, bei den meisten Pansexuellen (würde ich behaupten) ist das auch so - es gibt nur halt mehr/schwammigere Geschlechter.

zippo
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von zippo » 5. Okt 2012 14:08

Da ich nur weibliche Körper wirklich erotisch und anziehend finde, bin ich heterosexuell. Das ist soweit eindeutig.

Ab hier sei aber auch gesagt, dass ich generell nach Sex, also Geschlechtsverkehr, eher ein geringes Bedürfnis habe, dennoch gerne körperliche Intimitäten habe, was für Asexualität spricht. Noch einmal abgegrenzt kann ich mich nicht nur weiblichen, sondern auch männlichen Doms unterwerfen, was zumindest bei Machtgefälle für Bisexualität spricht.

Mine
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Mine » 16. Nov 2012 21:18

Ich hab 'weiblich, heterosexuell' angekreuzt. Zwar hab ich auch schon mit Frauen rumgeknutscht und könnte mir auch eindeutig vorstellen (und will es auch mal ausprobieren) mal mit einer zu schlafen oder nen Dreier zu haben. Da ich mir aber nicht wirklich eine Beziehung zu einer Frau vorstellen könnte, obwohl ich manche sexuell auf jeden Fall sehr anziehend finde, trifft das zumindest auf meine Definition von Bisexualität nicht zu.

Gaaria
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Gaaria » 23. Feb 2013 00:16

Tendenziell finde ich Frauen attraktiver, aber Gefühle und somit Beziehungen kann ich zu beiden Geschlechtern aufbauen.
Deswegen habe ich weiblich und bisexuell angeklickt.
Erfahrungen habe ich mit beiden Geschlechtern, allerdings bei Beziehungen mehr Erfahrung mit Männern.
Es ist ja auch nicht so ganz einfach, als Frau eine Frau zu finden.
Zumindest geht das mir so

Hyrax
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Hyrax » 23. Feb 2013 09:58

Erfahrungen habe ich bisher nur heterosexuelle (und davon auch nicht gerade überwältigend viele ;)), Fantasien aber durchaus auch mit Leuten des eigenen Geschlechts. Habe an der Umfrage deshalb nicht teilgenommen (obwohl mich die letzte Option sehr gereizt hat - da müsste man halt mehrfach ankreuzen können!) - "bisexuell" zu behaupten, ohne wirklich zu wissen, was ich damit sage, fühlt sich nicht richtig an. Ich bräuchte eine "bi-curious" Option.
Außerdem fehlt mir eine "genderfluid/genderqueer"-Option ein bisschen. Ich mag zwar einen weiblichen Körper haben, fühle mich innerhalb der Box aber nicht wirklich wohl.

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P37
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von P37 » 24. Feb 2013 11:35

hihi... da sieht mann es ja... Frauen sind eher bi als Männer ...

könnte das damit zu tun haben, das Frauenfreundschaften eher zwischen dominanten und devoten Frauen zustande kommen und Männerfreundschaften eher zwischen Männern die beide dominant sind bzw. beide devot sind? Also wenn sich zwei Frauen verstehen ist das immer schon auch leicht auf einer sexuellen Ebene und bei Männern eben nicht...

ich weiß dass es da bestimmt unzählige Gegenbeispiele gibt und noch mehr Argumente dagen... aber hat sich das vielleicht auch schon jemand anders so überlegt bzw. so beobachtet?

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