Bisexualität differenziert ;-)

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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Doddo » 21. Aug 2012 21:49

Nur kurz zu "pansexuell": Für mich heißt das, dass es mir einfach egal ist, welches Geschlecht mein Gegenüber hat. Bisexuell heißt, dass ich mich entweder in den Mann oder die Frau vor mir verlieben kann. Eben schon geschlechtsbezogen und bewusst gesagt: Ja, ich liebe eine Frau/einen Mann, ich liebe beides. Pansexuell ist: Ich liebe den Menschen, egal was dieser Mensch zwischen den Beinen hat.
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von LibertasA(r)mandi » 21. Aug 2012 22:02

Okay, danke für die etwas deutlichere Erklärung, aber ich hab eben auch gehört, dass das mehr theoretisch ist... aber so versteh ich's auch^^

Und was ich noch vergessen habe zu erwähnen, weil's für mich sowieso nicht homosexuell ist: SM mit Frauen hab ich schon... also wenn alle Beteiligten angezogen bleiben, finde ich keinen Grund das als lesbisch zu bezeichnen (ist eigentlich eh klar, aber ich wollte das mal erwähnen^^)
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Black-T » 21. Aug 2012 22:17

LibertasA(r)mandi hat geschrieben: also wenn alle Beteiligten angezogen bleiben, finde ich keinen Grund das als lesbisch zu bezeichnen
Heißt es nicht Homosexuell oder Bi zu sein weil man sich von Männern, Frauen oder beidem (Erotisch) angezogen fühlt?
Da ist es doch egal ob er oder sie die Kleidung anhaben oder? Ich meine Ich fühle mich von Frauen Angezogen, ob sie nu Kleidung tragen oder nicht, deswegen bin ich Hetero. Wenn ich mich aber auch von Männern angezogen fühlen würde, aber ich keine Sexuellen Erfahrungen mit Männern hatte währe ich doch trotzdem Bi oder? ;-)
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von <laura> » 21. Aug 2012 22:29

LibertasA(r)mandi hat geschrieben: Und was ich noch vergessen habe zu erwähnen, weil's für mich sowieso nicht homosexuell ist: SM mit Frauen hab ich schon... also wenn alle Beteiligten angezogen bleiben, finde ich keinen Grund das als lesbisch zu bezeichnen (ist eigentlich eh klar, aber ich wollte das mal erwähnen^^)
Ich dachte das hängt nicht von der Kleidung ab, sondern davon, ob es dich anmacht oder nicht. Wenn du dich in solche Frauen verlieben könntest oder es dich erregt, was du machst, würde ich das schon leicht bi nennen, und ich nehme an, dass dieses "SM mit Frauen" dich erregt, sonst würdest du es nicht machen, oder?

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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von LibertasA(r)mandi » 22. Aug 2012 11:05

Nein, ich finde, dass es nicht homosexuell oder bi oder wasauchimmer ist, wenn man nur Sessions mit Frauen macht, weil es mir persönlich bei SM nur um Schmerzen geht und Schmerzen haben kein Geschlecht. Ich fühle mich da auch nicht von Frauen angezogen, sondern nur vom Schmerz. Also ich persönlich trenne ja SM und Sex, also auch alle sexuellen Handlungen. SM muss nicht immer was Sexuelles sein, für mich.
Wenn ich sage, dass alle Beteiligten angezogen bleiben, wollte ich damit sagen, dass da keine sexuelle Komponente mitschwingt... also wenn ich ihr nur wehtue, weil's eben "Spaß" macht, aber ich nicht sexuell erregt bin, ich einfach nur Freude daran habe, sie leiden zu sehen und ihr das gefällt, ist da nichts sexuelles und eben auch nichts homo/bi/whatever dabei...
(Ich hoffe, man hat verstanden, was ich sagen wollte^^)
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Sirenensang » 22. Aug 2012 13:58

LibertasA(r)mandi hat geschrieben:...aber ich hab eben auch gehört, dass das mehr theoretisch ist... aber so versteh ich's auch^^
Als pansexueller User verstehe ich nicht, was daran nun theoretisch sein soll. Ich kann mich von allen Geschlechtern sexuell angezogen fühlen (egal ob nun männlich, weiblich, trans, queer und wie sie alle heißen). Das ist ein reichlich körperlicher Reiz, da hat mein logisches Denken nicht viel mit zu tun. :D

Homo- und Heterosexuelle Menschen fühlen sich von nur einem Geschlecht angezogen, und zwar dem eigenen (Homo) oder dem Gegenpart davon (also meistens männlich-weiblich und umgekehrt).

Bisexuelle Menschen fühlen sich von Frauen und Männern angezogen.

Pansexuelle Menschen finden eben alle Geschlechter gut.

Ich bin jedenfals recht froh, dass ich pansexuell bin, denn einerseits hat man damit eine größere Wahlbreite, und andererseits geht das mit meiner Ideologie einher, laut der sich die Geschlechter eigentlich eh kaum unterscheiden. :)

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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von LibertasA(r)mandi » 22. Aug 2012 15:50

@Sirenensang: Sorry, ich wollte niemandem auf die Füße treten, ich hab nur eine Definition falsch verstanden... so versteh ich's jetzt auch, obwohl ich das irgendwie nicht als sexuelle Orientierung sondern als philosophisches/ ethisches Weltansehen betrachte. Aber erstrebenswert ist es auf jedenfall! Und nicht falsch verstehen, natürlich ist es eine sexuelle Orientierung auch wenn man es für sich so definiert, aber Pansexualität hat irgendwie mehr mit Liebe als mit Sexualität zu tun... abermals hoffe ich, dass man mich versteht^^
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Sirenensang » 23. Aug 2012 13:43

LibertasA(r)mandi hat geschrieben:Obwohl ich das irgendwie nicht als sexuelle Orientierung sondern als philosophisches/ ethisches Weltansehen betrachte. Aber erstrebenswert ist es auf jedenfall! Und nicht falsch verstehen, natürlich ist es eine sexuelle Orientierung auch wenn man es für sich so definiert, aber Pansexualität hat irgendwie mehr mit Liebe als mit Sexualität zu tun...
Ich fühle mich keinesfalls auf den Schlips getreten, den Eindruck wollte ich nicht erwecken. :)
Ich möchte eben nur wissen, wie du darauf kommst - wieso du Pansexualität als etwas philosophisch-ethisches ansiehst. Das verstehe ich nämlich nicht. Pansexualität ist eben doch eine sexuelle Orientierung, es steht doch schon im Namen. Und als solche ist sie auch nichts, das man überhaupt erstreben kann - ich bin ja nicht absichtlich pansexuell geworden, ebensowenig, wie Lesben sich einfach mal so entscheiden, lesbisch zu werden.
Es passt gut in mein Weltbild, aber es ist kein Weltbild. Es ist nur eine sexuelle Präferenz. Sonst würde ich ja indirekt allen, die nicht pansexuell sind, vorwerfen, Geschlechterstereotypen zu fördern. Das wäre aber erstens ziemlich überheblich von mir und andererseits auch ein bisschen gemein - schließlich können nicht-Pansexuelle nichts dafür, nicht pansexuell zu sein.
Vielleicht verwechselst du das ganze ja mit Asexualität. Viele Asexuelle empfinden nämlich durchaus Liebe, nur eben keine sexuelle Anziehung.

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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von LibertasA(r)mandi » 8. Sep 2012 08:41

Nein, ich verwechsle das nicht mit Asexualität^^
Ich mein nur, der Begriff, pansexuell ist irgendwie widersprüchlich... weil natürlich verliebt man sich in den Charakter, egal wie der ausschaut, aber trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich vorstellen kann, mit jedem Wesen etwas sexuelles zu haben. IRgendwie steh ich immer noch auf der Leitung.^^ Liebe und Sex ist doch nicht das gleiche... Eine bisexuelle Freundin von mir versteht das irgendwie auch nicht ganz... sie sagt zwar, sie schaut mehr auf den Charakter einer Person, trotzdem, mit jemanden etwas haben ist dann schon etwas anderes... gibt es das Buch "Pansexualität für Dummies"?^^
Und natürlich, man kann es nicht erstreben, das ist mir völlig klar, aber ich meinte eben so, dass es vielleicht "die beste" sexuelle Orientierung ist, also die am ethisch korrektesten... wenn ich Blödsinn von mir gebe, einfach laut schreien ;)
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Re: Bisexualität differenziert ;-)

Beitrag von Black-T » 8. Sep 2012 11:16

Aufpassen würde ich mit "Wesen". Soweit ich das mitbekommen habe deckt pansexuallität nur Menschen ab. ;-)
Nun ich denke was Siri da sagen wollte war in etwa: Welchen Körper der Mensch auch hat, solange ich ihn schön finde kann der Körper Männlich, weiblich, transgender, usw. aussehen und ich mag ihn. Deswegen guck ich bei Partnern auf den Charackter :-)
(@Siri: korrigiere mich wenn ich dir falsche Worte in den Mund lege :-) )


Nun Liebe und Sex sind wirklich 2 Unterschiedliche Sachen, aber bei manchen Menschen sind sie sehr eng verknüpft.
Ich zum Beispiel kann nur Sex mit Frauen haben die ich kenne und wirklich gut leiden kann.
Bei einem ONS würde ich keinen hoch bekommen und ebenso wenig wenn es kriselt zwischen einem.
Für Sex müssen da schon wenigstens Zärtliche Gefühle vorhanden sein sonst klappt das eben nicht ^^

hm... Heterosexuallität würde ich nicht unbedingt als ethisch unkorrekt beschreiben. Dann steht man eben nur auf Frauen, ja und?
Was kann ich dafür? Das ist doch nichts unkorrektes sondern eben halt eine angeborene Tatsache :D
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