ein doofes problem.. [Fehlende Motivation]

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Jana
Frischling
Beiträge: 1
Registriert: 17. Jan 2008 12:48

ein doofes problem.. [Fehlende Motivation]

Beitrag von Jana »

Hallo an alle!

ich habe da ein ganz seltsames problem. vielleicht finde ich hier jemanden der mit weiterhelfen kann oder andere leute denen es ähnlich geht. es ist ganz einfach so..

Ich fühl mich so, als sei mein leben ein einziges kartenhaus. Stets bemühe ich mich darum mein leben in den griff zu bekommen, suche nach routinierten abläufen im alltag und achte auch stets darauf wichtige ziele nicht aus den augen zu verlieren. Beispielsweise benötige ich auch dringend einen schulplatz um den ich mich längst hätte kümmern sollen. Bin ich jedoch einmal dabei, halbwegs mit all den dingen zurecht zukommen, passiert wieder irgendetwas doofes und das kartenhaus fällt in sich zusammen. :|

An diesem punkt .. fehlt mir zuerst jegliche motivation von vorne zu beginnen, auch wenn das wahrscheinlich das einzigst sinvolle währe.

Ein teufelskreis.. kennt ihr das?

Gruß

Jana



[Thread-Titel konkretisiert - guang-ling]

Endurion
Inaktiv, über Altersgrenze
Beiträge: 105
Registriert: 17. Okt 2006 13:28

 

Beitrag von Endurion »

Kenne ich nur zu gut... irgendwann wurde es mir dann zu doof und ich habe angefangen mir immer für ALLES einen Plan B zurecht zu legen, damit ich nie mehr vor einem großen Haufen Nichts stehe, seitdem komme ich mit Rückschlägen wesentlich leichter zurecht weil ich immer auf eine Alternative ausweichen kann. Normalerweise geht man ja an alles mit einer bestimmten Erwartungshaltung heran - Beispiel Schulplatz: Ich habe mich nach meinem Abi um einen Studienplatz in Psychologie beworben, mir aber gleichzeitig schon zurechtgelegt das ich eine Ausweichmöglichkeit habe falls es nicht klappt, um es später nochmal versuchen zu können und in der Zwischenzeit nicht mit leeren Händen dazustehen. Natürlich hat es nicht geklappt :/ Aber nun bin ich mit meiner Alternative auch recht zurfrieden und kann es jeder Zeit wieder darauf ankommen lassen.
Lass dich nicht unterkriegen, viele Wege führen zum Ziel ;)

Yoshek
Schreiberling
Beiträge: 110
Registriert: 10. Aug 2007 16:09

 

Beitrag von Yoshek »

Wichtig ist meines erachtens eine gute planung. Wenn man von einem job weiß, den man zu erledigen hat, dann sollte man ihn sofort schriftlich festhalten, auch wenn man ihn erst in den nächsten monaten machen muss. Dann kann man auch viel produktiver die zeit nutzen. Also ich hab die erfahrung gemacht, dass man den halben tag damit verbringen kann, sein zimmer aufzuräumen, wenn man es so halbherzig macht und keine genaue vorstellung hat, wie der tag sonst ablaufen soll. Wenn du allerdings auf ein paar blättern alle jobs stehen hast (ich mach mir klebezettel an die wand neben meinen schreibtisch), kannst du konkret planen, was du an dem tag wann machen willst.
So hättest du vielleicht die "schusseligkeit" mit dem schulplatz verhindern können, glaube ich.

Zweitens finde ich es wichtig, dass man sich häufig einfach gedanken über sich selbst und die lebenssituationen macht. Einfach mal in bus und bahn nicht musik hören sondern die gedanken fließen lassen und versuchen möglichst alle risikoreichen faktoren aus der planung zu streichen.

Und was die motivation angeht. Ich denke man muss mit der zeit erlernen mit niederlagen gut umzugehen, sich nicht unterkriegen zu lassen sondern daraus nur noch mehr kraft zu ziehen, es besser zu machen(leicht gesagt, ich kriegs natürlich auch nicht immer so gut hin ^^). Niederlagen zeigen uns immer, woran wir an uns selbst arbeiten können und das ist etwas sehr wichtiges.

Also kurz gefasst: Steh auf, wenn du am boden bist und geh kontrollierter weiter. Dann lüppt das mit dem leben gleich viel besser ;-)
Be positiv.

hotwax
Vielschreiber
Beiträge: 293
Registriert: 15. Dez 2005 21:43

 

Beitrag von hotwax »

wäre froh wenn ich so ein kartenhaus hätte :/

ich hab überhaupt keine motivation, und da ich mich politisch interessiere und zusammenhänge hinterfrage erst recht nicht ...
DIE HUMANS DIE

WhiteTiger
Inaktiv, über Altersgrenze
Beiträge: 117
Registriert: 10. Okt 2007 12:13

 

Beitrag von WhiteTiger »

Hallo Jana!

Vorweg: Ich nehme dich völlig ernst!!!
Das Problem das du beschreibst kennen wir alle wohl nur zu gut... es nennt sich Leben :-)

Dein Problem ist weniger, dass immer wieder was unvorhergesehenes passiert - so geht es jedem! Das Problem ist, dass du diese Dinge nicht als neue Herausforderung sondern als Unglück siehst bzw. diesen Veränderungen "passiv" begegnest.

1.) Dass du "wichtige Ziele" vor Augen hast ist sehr gut! Ebenso wichtig ist aber, dass du eine Vorstellung von dem WEG hast, der dich zu diesem Ziel bringen kann/soll. Noch besser: Eine Idee von den möglichen Wegen! Mein Motto: Immer einen Plan B, meistens einen Plan C haben! An vielen entscheidenden Punkten im Leben gibt es zwei, maximal drei "Richtungen" die sich ergeben können. Das dumme ist, dass, wenn man alle Kreuzungen hintereinander zu einem kleinen "Straßenplan" zusammenfügt, ein anfänglich erschreckendes Netzwerk entsteht... darum immer mehr als einen Plan haben! Es gibt zu viele Möglichkeiten im Leben um immer den geraden Weg zu finden... der ist ausserdem oft langweilig ;-)

Ein Beispiel:

Du suchst jetzt einen Schulplatz = Plan A
Möglichkeiten du kriegst ihn (Plan A funktioniert) oder du kriegst ihn nicht... jetzt brauchst du Plan B = was tu ich wenn ich keinen bekomm usw.
Interessant ist, dass ich an mir selbst beobachtet habe, dass ich immer ruhiger werde wenn ich einen Plan B habe und weiß, dass es daher "ok" ist wenn Plan A nicht funktioniert. Der Ergebnis: Plan A funktioniert immer häufiger weil ich ruhiger an die Sache rangehe.

2.) Da du von mangelnder Motivation sprichst gibt es noch einen zweiten Punkt: Du solltest immer wissen (und zwar sehr genau wissen) WARUM du einen bestimmten Plan bzw. ein bestimmtes Ziel überhaupt hast! Und der Grund sollte so selten wie möglich sein: "weil es nix anderes gibt" bzw. "weil mir nix anderes einfällt" oder "weil es alles so machen" oder = am aller schlimmsten "weil es alles (oder einige zB Eltern) so wollen"

Oje... immer wenn ich zu so einem Thema schreibe wird der Post endlos und ich habe das Gefühl, dass sich keiner auskennen wird *g*
Ich hoffe du kannst was damit anfangen!!!
Verurteile nicht was du nicht kennst und schon garnicht was du nicht verstehst!

FeuerHerr
Board-Fanatiker
Beiträge: 542
Registriert: 29. Feb 2008 08:45

 

Beitrag von FeuerHerr »

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen.

Also am wichtigsten finde ich immer positiv denken..


Mir ist ziemlich egal, was kommt, da ich immer als motto habe, wenn dir das leben ne zitrone gibt, dann mach limonade draus.

Wobei ich bin da noch etwa sturer, und wenn ich etwas will, dann weiss ich das ich es bekomme, koste es was es wolle.

Es ist denke ich einfach wichtig, mit was für einer einstellung man an die sachen geht.
Ich gehe in ein bewerbungs gespräch, wissend, was ich wert bin, was ich möchte und wie ich mich zeigen muss. und es kommt durchaus auch schonmal vor, das ich stellen ablehne, weil mir das gesicht von meinem möglichen boss nicht passt.


Das leben ist da um genossen zu werden, das ist mein motto, ich werde mich nicht in ein büro einschliessen, bei einem job den ich nicht mag, um dort zu versauern.. Lieber mache ich mich wieder selbststÄndig, arbeite ein oder 2 jahre wieder hart, weil es mir spass macht, und danach kann ich wieder verkaufen und habe genug geld um das zu machen was auch immer ich will...

Ich denke, es ist immer die frage wie man an die sachen herran geht.

Beispiel psychologie studium, Ich bewerbe mich, wissend das ich a) angenommen werde, oder b) nicht angenommen werde.. kommt b) schaue ich nach alternativen : psychotherapie, graphologie, oder ähnliches...


Was ich mit dem ganzen gelaber eigentlich sagen will ist "Think Positively and live will be your best friend".


Also, Nicht eure ziehle ändern sondern eure einstellung.


Ich weis das ist leichter gesagt als getahn, aber die psyche ist unglaublich mächtig. wenn ihr daran glaubt es zu schaffen, dan schafft ihr es auch. und umgekehrt...


Grüsse
Chris
"Dominanz ist eine Frage der Psyche. Nicht mit Schlägen formt man eine Sklavin, sondern indem man weiß, wie man die Schläge einsetzt."
"Du musst mich nicht lieben, Du musst mich nicht mögen. Aber Du wirst mich respektieren."

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