Vergewaltigung

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Kyo-vieh
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von Kyo-vieh »

Mir ist dergleichen nicht passiert, allerdings kann ich von geteilten Meinungen berichten.
Ich kenne mehrere junge Frauen und einen Mann die im Kindesalter (ca. 7) und im frühen Jugendalter mehrfach vergwewaltigt wurden und sie alle sind zwar nicht direkt traumatisiert (a la Alpträume, flashbacks, usw), jedoch haben sie dadurch unbewusst das Vetrauen in Ihre Mitmenschen verloren. Klar waren die Taten schlimm, aber die negativen Auswirkungen zeigen sich doch eher unterschwellig und nicht im direkten Zusammenhang mit den Missbräuchen.

Eine andere Bekannte von mir wurde im Alter von ca. 20 Jahren von gleich 2 jungen Männer vergewaltigt und - ich konnts selbst erstmal nicht glauben - sie fand es im Endeffekt sogar gut. Sie meinte, dass sie natürlich zuerst nicht wollte und die beiden ihr furchtbar wehgetan haben, sie es danach und sogar schon wärenddessen auch gleichzeitig als geil empfand, es sei beides gewesen. Ekel und Angst gepaart mit erregung.

Dass einem von den Medien suggeriert wird, dass man doch traumatisiert sein MUSS nach so einer Tat, finde ich auch ziemlich engstirnig und ich bin mittlerweile der Meinung, dass es durchaus ausnahmen gibt. Es kann sicherlich einerseits mit dem Alter bzw. der geistigen Reife zu tun haben, aber sicher auch an anderen Faktoren hängen wie z.B. sogar entsprechende Neigungen.

und jetzt mal ehrlich...ich will das thema nicht runterspielen, aber die vorstellung, dass mir soetwas passiert, finde ich nicht schlimmer als andere dinge, die mir passieren könnten oder bereits passiert sind. Natürlich wär es ekelhaft und auf negative art und weise schmerzhaft - aber ich hätte wohl mehr angst, dass der typ mich zusätzlich auchnoch umbringen könnte, als vor der Tat selbst. Ich stell es mir jedenfalls nicht schlimmer vor als bspw. verprügelt zu werden (und ich -weiß- wie das ist, war jahrelanges mobbingopfer)

im endeffekt...kommts wohl wirklich auf den menschen an. neigungen, vergangenheit, alter, unterstüzung durch andere...das kann quasi alles beeinflussen. Kann mir also auch durchaus gut vorstellen, dass es einige gibt, die so eine Tat als nicht SO schlimm ansehen.

dicentra
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von dicentra »

Albträume, beginnende Paranoi, gestörtes Vertrauen in die Männerwelt...
Bei mir war es "nicht am nächsten Tag gegessen", ist es wohl immer noch nicht. Einiges ist sehr, sehr viel besser geworden durch meine wunderbare Beziehung zu meinem Freund... aber Spuren werde ich davon mit Sicherheit mein Leben lang herumtragen.
In sofern gehe ich kaum Konform mit der TE, Vergewaltigung ist ein schlimmes Verbrechen.

Eine andere Frage? Ein paar Mädchen scheinen ja schon ähnliches erlebt zu haben..allerdings befinden wir uns ja hier in einem SM Forum.
Was sagt ihr zur doch garnicht so seltenen Vergewaltigungs-Fantasie? Findet ihr es schlimm, wenn Leute dies erleben wollen? Habt ihr sie vielleicht sogar selbst, vielleicht mit einem geliebten Partner? Wegen oder Trotz des Erlebten? Würde mich interessieren!

Egianor
WAS IST REALLIFE?
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von Egianor »

dicentra hat geschrieben:Findet ihr es schlimm, wenn Leute dies erleben wollen?
Ich glaube, so gut wie niemand mit Vergewaltigungsphantasien möchte eine reale Vergewaltigung erleben. Da sollte man dann differenzieren.
Genauso, wie hier niemand reale häussliche Gewalt gutheißt oder sich wünscht.
Das Murmeltier erwachte am Morgen und beschloss, ans Meer zu gehen. Alle waren dagegen, sein Vater, auch seine Mutter, die Tante und die Geschwister. "Am Meer ist die Freiheit" sagte das Murmeltier und brach auf.
Christoph Miethke Das Murmeltier, das Meer, die Freiheit & das Glück

skaddy
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von skaddy »

Ich geb zu, dass ich nicht den ganzen Fred durchgelesen hab.
Aber ich denke schon, dass es schlimmer ist vergewaltigt zu werden, als verprügelt zu werden. Auch ich war jahrelang Mobbingopfer und nichts hat mich in diser Zeit so sehr traumatisiert, wie die sexualisierte Gewalt. Und ich bin dabei nicht einmal wirklich vergewaltigt worden! Über das "Verprügelt-werden" hingegen bin ich gut hinweg gekommen. Klar war unangenehm, hat auch psychische Folgen gehabt, aber nicht in dem Ausmaß.

Und ja, es gibt (zumindest für mich) einen himmelweiten Unterschied zwischen fantasierter, gespielter und realer Vergewaltigung. Wenn sich ein Spiel für mich nicht mehr wie ein Spiel anfühlt, stürze ich ab. Ich mag es, mit meinem Freund oder einem Spielpartner so-zu-tun-als-ob. Dabei weiß ich im Hinterkopf immer, dass ich sicher bin, dass ich jeder Zeit abbrechen kann. Und dann ist es geil, dann macht es mir Spaß. Aber wenn ich Nachts alleine an den Müllcontainern vorbeilaufe habe ich eine Heidenangst. Für mich hängen diese 2 Sachen überhaupt nicht zusammen! Und ja, ich habe manchmal auch Vergewaltigungs- und Nötigungsfantasien. Aber manche Fantasien sind einfach nur Fantasien und sollten es auch bleiben. Von 5 betrunkenen Männern im Park überfallen zu werden, wäre so ein klassisches Beispiel. Das ist ein irgendwie erregender Gedanke, aber das will ich ja nicht wirklich, natürlich nicht!

Zum Thema Neigung. Ich bin bisexuell und stehe auf BDSM. Trotzdem war es einfach NUR ekelig, schlimm und beschämend, von einer Frau vorgeführt und angefasst zu werden. Und ich finde im BDSM-Kontext gespielte Demütigungen und Nötigungen sehr sehr erregend. Mein Therapeut behauptet gerne, dass sei möglicherweise aufgrund dieser Ereignisse so. Halte ich aber für Schwachsinn, ist auch ein anderes Thema.

deidre
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von deidre »

Kyo-vieh hat geschrieben:Ich stell es mir jedenfalls nicht schlimmer vor als bspw. verprügelt zu werden (und ich -weiß- wie das ist, war jahrelanges mobbingopfer)
Jeder kann hier nur von seinem eigenen Empfinden und seinen Erfahrungen sprechen. Da ich meine ersten Suizidgedanken bereits im zarten Alter von 4 hatte, da ich quasi mit Pruegeln auf die Welt kam - und meinen ersten Missbrauch mit 8 erlebt habe - kann ich beides ganz gut vergleichen.

Wenn ich bei bei den Pruegeln Blut kotzte, hatte ich zwischendurch Angst zu sterben. Ab einem gewissen Punkt von Schmerzen, Adrenalin und Panik wünschte ich mir sogar die Erlösung - und hab zu meinem damaligen Bedauern überlebt.

Bei dem Missbrauch wurde ich nicht nur von außen beschmutzt, erniedrigt und gequält - sondern konnte die Täter auch noch in mir - näher an meiner Essenz, meinen Organen, meiner Seele spüren - und dissoziierte so schnell, so weit weg, dass ich fast gar nichts mehr mitbekam. Was es für mich hinterher nicht leichter machte - im Gegenteil.

Die Hilflosigkeit und Ohnmacht war in beiden Situationen sehr ähnlich. Bei dem Missbrauch fühlte ich mich jedoch nochmal wesentlich schmutziger, denn ich hatte nicht nur Blut und Schweiß an mir - sondern das fremde klebende triefende stinkende Sperma IN MIR. Den Unterschied in der Heftigkeit der damit verbundenen Gefühle - ich kann und will es nicht beschreiben. Es reicht zu wissen, dass ich NIEMANDEM solche Erfahrungen wünsche. Nicht umsonst mache ich _immernoch_ Therapie. [Dabei hätte ich bestimmt mehr als genug Ideen, wie ich diese Zeit anders nutzen könnte, wenn ich die Therapie nicht so dringend nötig hätte.]
dicentra hat geschrieben:Was sagt ihr zur doch garnicht so seltenen Vergewaltigungs-Fantasie?
Gerade in der Pubertät hatte ich diese Phantasien sehr häufig - vor allen Dingen mit einem Helden, der mich nach dem Missbrauch errettete. War wohl eine sehr kindische Form der Verarbeitung des Geschehens. Immer schön im mittelalterlichen Rahmen, wahlweise auch im Zusammenhang mit Piraten - aber niemals realitätsnah.
dicentra hat geschrieben:Findet ihr es schlimm, wenn Leute dies erleben wollen? Habt ihr sie vielleicht sogar selbst, vielleicht mit einem geliebten Partner? Wegen oder Trotz des Erlebten?!
Phantasien im geplanten Rahmen ausleben ist eine Sache, ein echter Missbrauch eine ganz andere. Dazu wurden bereits mehrere Diskussionen geführt, die trotz evtl älterem Datums trotzdem lesenswert sind:

- Vergewaltigungsphantasien
- Frauen und Vergewaltigungsphantasien
- Dom / Sub mit Missbrauchsvergangenheit

Scheinbar gibt es mehr als genug SMer mit Missbrauchsvergangenheit, die trotzdem ein mehr oder minder erfülltes Sexualleben haben. Nicht jedes Opfer wird automatisch SMer, nicht jeder SMer ist automatisch Täter oder Opfer, aber es gibt doch immer mal wieder Parallelen. Mir hat zB geholfen, zu wissen, dass ich mich meinem Mann _freiwillig_ hingebe, jederzeit NEIN sagen und abbrechen kann, wenn etwas nicht in Ordnung ist - und obwohl er größer und stärker ist als ich, dies nicht ausnutzt, sondern respektiert.

Lange Zeit fand ich mich überhaupt nicht attraktiv, da die gewaltvolle Vergangenheit mein Selbstbewusstsein mehr als mit Füßen getreten hat. Im Laufe der Jahre fing ich überhaupt erst an, zu akzeptieren, als Frau geboren worden zu sein. Da ich am Anfang sexuelle Nähe / Kontakt nicht ertragen habe, war SM eine gute Möglichkeit, meinem Partner trotzdem nahe zu sein, mich zu spüren, ihn zu spüren - außerhalb, ohne direkt an meine Vergangenheit zu denken...

Für jeden Betroffenen wünsche ich auch weiterhin Mut und Kraft, sich das ganze von der Seele zu reden / schreiben - und nach und nach den Ballast abzuwerfen. Mir fällt das im Forum zb leicht oberflächlich darüber zu reden. Bei meinem Partner bekomme ich das kalte Kotzen, auch nur zwei Sätze verbal in dem Kontext zu formulieren - und bei meinem Therapeuten kann ich auch noch nicht über Details sprechen. Manche Alpträume brauchen Zeit, um in Etappen verdaut zu werden. Jeder so, wie er kann. Alles Gute.

Neverendingwar

Re: Vergewaltigung

Beitrag von Neverendingwar »

Da ich am Anfang sexuelle Nähe / Kontakt nicht ertragen habe, war SM eine gute Möglichkeit, meinem Partner trotzdem nahe zu sein, mich zu spüren, ihn zu spüren - außerhalb, ohne direkt an meine Vergangenheit zu denken...
Deidre, magst du sagen, was du damit genau meinst, dass SM eine Möglichkeit ist dem Partner trotzdem nahe zu sein?
Ich habe das gleiche Problem. Ich kann körperliche Nähe auch nur bis zu einer gewissen Grenze zulassen (wegen Missbrauchserfahrungen).
Mein Partner wünscht sich natürlich viel mehr Nähe und leidet glaub ich auch darunter, dass ich sie ihm nicht geben kann. (auch wenn er es nicht zugeben will)

deidre
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von deidre »

Neverendingwar hat geschrieben:
Da ich am Anfang sexuelle Nähe / Kontakt nicht ertragen habe, war SM eine gute Möglichkeit, meinem Partner trotzdem nahe zu sein, mich zu spüren, ihn zu spüren - außerhalb, ohne direkt an meine Vergangenheit zu denken...
Deidre, magst du sagen, was du damit genau meinst, dass SM eine Möglichkeit ist dem Partner trotzdem nahe zu sein?
Viele Wege fuehren nach Rom.

Da ich mich gerade nicht besonders exhibitionistisch fuehle, habe ich dir eine PM geschrieben.

kitzeln
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von kitzeln »

Ich schreibe einmal über meine Erfahrungen mit dem Thema: Ich wurde als Kind zwei mal missbraucht und mich belastet das ganze auch nicht sehr stark, ich kann damit leben, naja ein bisschen geschockt bin ich schon noch davon, das heißt der Schockzustand ist leider jetzt nach so vielen Jahren nicht verschwunden und ich bin noch immer oft grundlos nervös, aber ich kann problemlos darüber schreiben, nur reden kann ich darüber nicht. Aber ich denke, dass geschlagen werden schlimmer ist als vergewaltigt zu werden und ich denke ich kann das nach meinen negativen Erfahrungen gut beurteilen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich nie geschlagen wurde. Ich habe auch Probleme mit Nähe zuzulassen und habe deshalb bis heute keine Freundin oder keinen Freund, bin bi. Bei mir ist es so, dass die Sexualität halt total durcheinander gekommen ist. Wenn mir jemand zu nahe kommt oder es zu sexuellen Kontakten kommt fühle ich mich immer wieder vom neuen missbraucht, wenn mich zum Beispiel jemand befriedigt fange ich an zu zittern und habe einen Blutdruck in Höhe von 155 - das weiß ich weil ich mal ein Doktorspiel mit mir machen lassen habe. Mein Körper reagiert halt heftig darauf. Manchmal habe ich auch körperliche Schmerzen aufgrund des Missbrauchs und stehe knapp vorm Heulen, aber trotzdem bin ich froh so komisch das klingt, dass ich "nur" missbraucht wurde und nicht geschlagen wurde. Trotzdem würde ich gerne die Erinnerung auslöschen, aber leider ist sowas nicht möglich. Ich war während dem Missbrauch noch sehr jung, im Volksschulalter oder vielleicht sogar davor. Habe es bis zu meinem 14 Lebensjahr verdrängt und habe nur gemerkt, dass ich etwas anders bin als die anderen. Wenn jemand über Missbrauch gesprochen hat bin ich innerlich immer total ausgerastet und nervös geworden. Naja das war halt meine Lebensgeschichte. Ist mir richtig unangenehm, das hier zu schreiben. :(

Laila
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Re: Vergewaltigung

Beitrag von Laila »

Ja, eine Vergewaltigung erlebt jede und jeder anders. Mir ging es wie der Threaderstellerin. Ich fand es nicht so cool, zum Sex gezwungen zu werden, weil ich den Zwang nicht mochte. Aber Sex generell machte mir ja Spaß, also hätte mich jemand zum Putzen gezwungen, hätte ich es in dem Moment schlimmer gefunden. Ich hatte sehr lange damit zu kämpfen, dass ich nicht traumatisiert und auch nicht übermäßig wütend auf den Täter war, eher habe ich ihn ein bisschen belächelt so von wegen "wie armselig, hätte er zwei, drei nette Worte gesagt und einen Moment abgewartet, wo meine Libido mit seiner korrespondiert, hätte er das ganze freiwillig haben können". Aber ich verstehe mich als Feministin und weiß, dass andere darunter unglaublich leiden - meine Freundin ist zum Beispiel ganz schlimm traumatisiert - und dass Männer dadurch ihre Macht sichern, weil traumatisierte Frauen sprachlos sind, und musste erst für mich lernen, dass zu akzeptieren, dass es für mich einfach nicht schlimm war, nicht bedeutet, dass ich mich mit Vergewaltigern verbünde. Und ja, schlagen wäre für mich auch schlimmer gewesen. Ich wurde noch nie geschlagen (außer freiwillig im sexuellen Kontext) und habe mich auch als Kind von jeglicher Prügelei ganz weit fern gehalten. Es kann belastend sein, zu denken, dass man die einzige ist, die dieses unglaubliche Verbrechen als harmlos wahrgenommen hat, vor allem, wenn das politisch-moralische Bewusstsein ein ganz anderes Erleben nahe legen würde. Deshalb finde ich es sehr gut, dass jemand das hier einmal angesprochen hat.

EinsameSeele
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Registriert: 12. Okt 2013 14:07

Re: Vergewaltigung

Beitrag von EinsameSeele »

Entschuldigung, aber irgendwie frage ich mich, was die TE dem geneigten Leser hier sagen will?! Vergewaltigung ist ja garnicht so schlimm? Leute stellt euch nicht so an, das muss man nicht so aufbauschen? Ist doch egal ob ein Vergewaltiger dafür bestraft wird?

Es ist doch schön, dass dieses Ereignis dich (scheinbar) nicht weiter belastet. Erfreue dich an deinem unbeschwerten (Sex-)Leben und sei glücklich. Warum suchst du Kontakt zu anderen "nichttraumatisierten" Opfer, wenn dich doch garnicht tangiert?! Brauchst du Bestätigung, dass du nicht traumatisiert bist?

Verzeih mir meine kritische Haltung, aber irgendwie wirkt das auf mich merkwürdig!

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