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Mal ne etwas persöhnliche Frage

Für alles was sonst ( ML und Chat ) nicht gerne gesehen ist und trotzdem einer Klärung bedarf

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flunky
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von flunky » 19. Jul 2017 16:10

Ich hab absolut keine Angst vor dem Tod.

Das liegt zum einen damit, wie nah mir das Thema ist. Meine Mutter hatte als ich ca. 5/6 Jahre alt war eine Gehirnrinselblutung und danach zwei Schlaganfälle. Bis heute da auch ein erhöhtes Risiko. Bis jetzt ging alles gut und ich bin froh noch meine Mutter zu haben, auch wenn in ganz vielen Dingen mittlerweile ich stärker eine Mutterrolle eingenommen habe.
Meine Oma ist auch schon ganz schön alt und man merkt es ihr an, dass da der Tod sagen wir mal auf dem Weg ist.
Auch bin ich grad mit der Familie meines Erfreuendes relativ stark mit Tod konfrontiert. Die Schwester seiner Oma wurde ins Pflegeheim zum sterben gebracht. Im November ist sein Opa gestorben, den ich wirklich geliebt habe. Da war es für mich auch sehr hilfreich seien Leichnam nochmal zu sehen, er sah ganz anders aus, aber zufrieden.

Zum anderen hab ich keine Angst, weil ich sehr gläubige Christin bin. Ich weiß, dass Gott einen Plan hat und ich sterben werde, wenn meine Zeit gekommen ist. Sei es in 5sec, 5h, 5 Jahren oder später. Ich hab deshalb auch keine Angst vor Schmerzen oder Leiden, beides muss ja nicht nur negativ sein, ich weiß auch einfach, ich werde mit nichts konfrontiert, was ich nicht aushalten kann.
Ich lege da mein ganzes Vertrauen in eine größere Macht, mein himmlischer Vater weiß alles.
Dementsprechend mache ich mir wenig Gedanken über das was genau danach kommt. Ich hoffe ich habe nicht zu heftig gesündigt, aber ich weiß es geht weiter und das positiv.
Auch wenn ich mir da kaum etwas vorstellen kann, habe ich volles Vertrauen.
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xtrame90
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von xtrame90 » 19. Jul 2017 20:47

Ich steh sowie so mit einem Bein im Sarg und mit einem anderen im Knast. Du kannst nicht wissen was die nächsten Stunden passiert. Das
passiert auf einen Schlag, oft ohne Vorankündigung.

Und was nachdem tod passiert weiss eh keine sau, denn ich glaube weder an Gott oder Schicksal.

haudegen
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von haudegen » 24. Jul 2017 10:48

ich freue mich nicht auf den Tod... ich fänds auch bedenklich, wenn das hier jemand tun würde...

Angst nicht, aber Respekt habe ich..

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Blackfalcon
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von Blackfalcon » 28. Aug 2017 06:32

"Nichts im Leben ist umsonst - selbst der Tod kostet das Leben."

Der Tod wird irgendwann kommen. Ich habe einige wunderbare Menschen schon viel zu früh verloren. So what. Das härtet ab und Angst ist inzwischen nicht mehr wirklich da. Hatte auch schon das zweifelhafte Vergnügen ein Kind über den Tod seiner Mutter informieren zu "dürfen". War schon eher uncool, der Zod ist für mich inzwischen primär ein unangenehmer Teil unser aller Leben, nicht mehr und nicht weniger.
Ansonsten halte ich es wohl mit Paul Celan:" Der Tod ist ein Meister aus Deutschland."
Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.
~Theodor W. Adorno

Mitternacht
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von Mitternacht » 5. Sep 2017 17:15

pumpkin hat geschrieben:
16. Aug 2013 01:33
Heyhow,

wer mich kennt weis ja, dass ich Sani bin.
Jetzt kommt einem als Phylosophischer Mensch und erstrecht als Sani doch ab und an mal die Frage: " Wie ist eigentlich sterben? Und was kommt dann?"

Jetzt wollte ich mal fragen wie Ihr den Tod seht. Habt Ihr Angst? freut Ihr Euch? Ignoriert Ihr es einfach?
Haut mal eure Meinung raus wenn Ihr wollt. :)

Also ich für meinen Teil, freue mich fast auf den Tod. Ich bin jetzt niht sonderlich depressiv aber ich bin unglaublich neugierig. Und was ist cooler als Etwas zu lernen, das noch niemand (der davon berichten könnte) gesehen hat. ^^
Allerdings habe ich auch etwas angst vor dem Ungewissen, aber das ist wohl menschliche Natur. :D
Nach dem Tod kommt, wenn man es mal realistisch sieht, einfach nichts.
Ob ich davor Angst habe? Nö. Ich habe ja auch keine Angst vor der Zeit vor meiner Geburt. Und das ist ja soziemlich das selbe.

Ich habe weniger Angst vom Tod an sich und mehr davor im sterben zu liegen mit dem Gedanken "Ach hätte ich doch nur...."
Wenn ich sterbe, dann sterbe ich auch verdammt nochmal gerne

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Echoes
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von Echoes » 28. Okt 2017 06:21

Bislang hatte ich auch nie Angst oder sowas in der Richtung vor dem Tod. Und das, obwohl ich nicht an ein "Leben nach dem Tod" glaube. Ich denke, man hört eben einfach auf zu existieren und da habe ich keine Angst vor, da man in dem Zustand sowieso keine Empfindungen mehr hat. Das ist natürlich immer abhängig von der individuellen Vorstellung wie das ist, wenn man tot ist. Ich stelle es mir so vor, wie die Zeit vor der Geburt. Da habe ich auch absolut keine Erinnerung dran...ich war halt einfach noch nicht da.
Das war zumindest meine bisherige Einschätzung.

Jetzt habe ich allerdings vor kurzem einen Artikel über Hirnforschung gelesen, in dem es um die Ergebnisse einiger Forscher ging, die herausgefunden haben, dass auch Stunden nach dem klinischen Tod winzig kleine Reste von Hirnaktivität gemessen werden können. Jetzt habe ich ein wenig Angst, dass sterben so ein ewig langer Prozess ist und man sich noch währenddessen bewusst werden könnte, dass man gerade stirbt. Das stelle ich mir echt nicht schön vor. Aber letztendlich kann man es nicht wissen bis es soweit ist, weshalb ich das erstmal von mir schiebe :)

Boy
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von Boy » 1. Nov 2017 19:45

Ich denke einfach dass nach dem tod genau dasselbe ist wie vor meiner geburt🤔

Satansweib
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Re: Mal ne etwas persöhnliche Frage

Beitrag von Satansweib » 5. Apr 2018 01:36

Ich habe eine etwas spezielle Beziehung zu diesem Thema, ich lebe nach der Philosophie ,,Leben ist schwer, Sterben ist leicht.''.

Ich habe eher Angst vor dem was im Leben noch vor mir liegt als davor dass mein Leben morgen zu ende sein könnte. Die Gefahr dass ich mir vielleicht ein Ziel setze und dieses nicht zu erreichen vermag oder dass mein größter Lebenstraum unerfüllt bleibt.

Tod kann vieles bedeuten in meinen Augen kann es auf der einen Seite Erlösung, einen Abschluss mit seinem Leben und eine Flucht bedeuten, andererseits auch die Chance Möglichkeiten die sich geboten hätten nicht wahr zu nehmen und etwas zu verlieren dass einen verändert hätte und das Risiko wie eine angefangene Geschichte einfach zu fallen, sie einfach mittendrin zu unterbrechen (Cliff-Hänger finde ich persönlich ganz schlimm!).

Man muss das jetzt nicht so deuten, dass mir Sterben lieber wäre als sich Herausforderungen zu stellen... aber manchmal kann das Gefühl an etwas wirklich Bedeutsamen für sich selbst zu scheitern schwerer wiegen als die Alternative eventuell viele kleine Freuden zu verpassen.
Endlich sind PNs möglich °^°!!!!

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