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Die Monster der Kindheit

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blacky_99
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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von blacky_99 » 22. Mär 2017 22:14

Ich kann mich ziemlich klar eigentlich an 3 "Monster" meiner Kindheit erinnern, wobei eines eigentlich mehr ein "Omen" war, wenn man es so betrachtet...

Das "älteste" Monster war für mich eine alte Holztruhe, da waren als Kind immer meine Spielsachen drin, doch im Traum war sie für mich Wohnort eines Monsters und selbst zugleich dieses Monster, hat Krach gemacht, gestöhnt, nach mir gerufen, sich geschüttelt, an mir und meinem Bett gerüttelt... Die wurde dann auch relativ bald aus meinem Zimmer entfernt, diente ab da dann als Aufbewahrung für die Auflagen für die Gartenmöbel :lol: mittlerweile ist die während irgendeines Umzugs weg gekommen.
Aber das war so ziemlich das erste wiederkehrende Monster meiner Kindheit.

Das zweite war eher ein Omen. Es fing an als ein kleines Elch-Stofftier, das ich damals noch in meinem Gitterbettchen hatte. Einmal habe ich dann geträumt es würde mich wecken, mitten in der Nacht, auf meiner Brust sitzen, mich ansprechen, angrinsen, ankeuchen, anfauchen, und auf mir drücken. Ich bin dann hochgeschreckt und habe es am nächsten Morgen von unserer Hündin zerpflücken lassen, sie hat mich davon befreit :angel:
Trotzdem kehrte es später ab und an in Träumen wieder, war aber selbst nie wirklich aktiv, sondern immer nur ein "Anzeiger" dafür, dass etwas schlimmes passieren würde, und hat einfach ein Gefühl der Angst bewirkt. Manchmal hat es in den Träumen auch telekinetisch für paranormale Ereignisse gesorgt, oder außerhalb meines Sichtfeldes Schaden verursacht, zum Beispiel Lärm machen, rumschreien, oder jemanden umbringen.
Dieses "Monster" kehrte dann meist in Form eines Plüschtieres wieder, entweder in irgendeiner Variante eines Elchs, oder, und das, obwohl ich ein solches Stofftier nie hatte oder gesehen habe, in Gestalt eines Plüschtiers, das man als Mischung aus Schimpanse und dem "Irgendwie Anders" aus dem gleichnamigen Kinderbuch beschreiben könnte...
Wie gesagt hat dieses "Monster" selbst eher wenig Gefahr verursacht, wenn, dann außerhalb meines Sichtbereichs, oder durch "Telekinese".

Am längsten war jedoch für mich mein größter Alptraum der bekannte Alien "Alf" - keine Ahnung wieso, aber ich hatte immer wieder Alpträume von dem. Sei es, dass meine Eltern sich auf der Rückfahrt von der Schule nach hause in den verwandeln, dass er mich jagt, nachts im Bett weckt um mich zu fressen, oder mir allgemein schadet, Angst macht oder mich verletzt. Auch träumte ich, er hätte einen Vertrag mit meinen Eltern, mich zu jagen, oder, dass er mein ganzes Leben manipuliert hätte, oder mich in ein Labyrinth gesperrt-
Das ging so weit dass ich auch außerhalb der Träume weder den Namen hören, lesen oder ihn sehen konnte, ohne Angst zu kriegen. Bis heute weiß ich nicht, warum ich vor dem so eine Angst hatte, vor allem, da ich mich nicht entsinnen kann, ihn je zuvor gesehen zu haben :shock:

Dann gab es natürlich verschiedene, eher sporadisch auftretende Monster, sei es das Hirsch-Elch-Humanoid-Monster in einer Höhle am Bach im Wald, oder die Werwölfe in der Hölle in die ich nachts gestürzt bin auf dem Weg ins Zimmer meiner Eltern weil meine Sicht verschwommen war, oder mich angreifende Hecken im Labyrinth des trimagischen Tuniers - solche Monster traten aber eher selten und unregelmäßig auf und hatten eigentlich immer den sehr simplen Charakter mich einfach jagen, verletzen und töten zu wollen.

In der Wirklichkeit bin ich dann den Wesen aus dem Weg gegangen, die mir im Traum das Leben zur Hölle gemacht hatten: besagtes Stofftier wurde vom Hund zerstört, die Truhe aus meinem Zimmer entfernt, und "Alf" habe ich so gut es ging versucht, aus dem Weg zu gehen.
Ansonsten waren Monster außerhalb des Traums eher weniger präsent... Gut, da war die Dunkelheit, von der ich nie wusste, was da lauert, und deswegen brauchte ich immer ein Nachtlicht, und da waren natürlich die weißen Gespenster-Gesichter über meinem Schrank gegenüber meines Bettes, was tatsächlich zwar nur Lichteffekte von eben diesem Nachtlicht waren, in meinem Kopf jedoch waren das weiße, schemenhafte, verzerrte Gesichter; und dann gab es noch das riesige Sparschwein-Schwein aus Ton im Schlafzimmer meiner Eltern - hatte ich da mich früher noch ab und an drauf gesetzen ("reiten"), so hatte ich doch irgendwann plötzlich Angst davor, vor seinem Blick und dem "Grinsen"...

Wäre mal interessant herauszufinden woher man diese Monster-Ideen nimmt, und warum ausgerechnet solche Monster, und was das über die eigene Psyche sagt :D
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Echoes
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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von Echoes » 22. Apr 2017 14:29

Ich glaube, das ist das spannendste Thema, das ich in einem Forum je durchgelesen habe. :)
Dann hau' ich jetzt auch mal eine creepy Geschichte aus meiner Kindheit raus.

Früher, da war ich ungefähr 5 oder so, war mein Zimmer direkt an unserem Wintergarten. Verbunden waren die beiden Räume mit einer Glastür, mit einem einfachen Sonnen/Lichtschutz, den man auf- und abrollen konnte. Nachts war das immer unten, da es ansonsten zu hell in meinem Zimmer gewesen wäre aufgrund des Mondlichts usw. Nun kam es manchmal vor, dass ich nachts aufgewacht bin und auf der Lichtschutzmarkise hinter der Tür war ein runder Lichtkegel und darin die schwarze Silhouette von einem Hasen. Als ob die Markise von der anderen Seite aus mit einem starken Lichtsstrahl angestrahlt worden wäre und davor säße halt irgendwie ein Hase. Die Silhouette war extrem deutlich, da sie tiefschwarz und ganz scharf vom hellen Bereich abgetrennt war. Und es war hundertprozentig ein Hase oder Kaninchen, man konnte ganz deutlich die Ohren, Pfoten und sogar die Tasthaare erkennen. Er hat sich übrigens auch nicht bewegt, sondern saß einfach ganz still da. Aber es geht noch weiter. Wenn ich dann nämlich wieder eingeschlafen bin, hatte ich immer Albträume. Meistens habe ich geträumt, dass ich von einem fahrerlosen Auto (einem roten Smart^^) verfolgt wurde, mich aber nicht in Sicherheit bringen konnte, weil ich Luftballons auf der Straße einsammeln musste. Manchmal hatte ich auch andere Albträume, aber meistens das mit dem Auto. Und das ganze ist mir wirklich regelmäßig passiert. Manchmal kam es vor, dass anstatt des Hasen eine andere Silhouette abgebildet war, allerdings kann ich mich nicht mehr daran erinnern, was das war.
Jedenfalls kann ich mir bis heute nicht so richtig erklären, was das war. Meine momentane Theorie ist, dass der Teil mit dem Hasen ein luzider Traum war oder sowas ähnliches. Ich war nämlich zu der Zeit extrem traumatisiert von dem (alten) Watership Down-Film^^ Das würde dann auch den Hasen erklären :D Allerdings bin ich nach einiger Zeit, wenn der Hase wieder da war, immer vorsorgehalber zu meinen Eltern ins Bett gegangen (weil ich ja wusste, dass ich wieder Albträume bekommen würde) und dann auch da am nächsten Morgen aufgewacht, was gegen die Traumtheorie sprechen würde. ....alles äußerst mysteriös. Vielleicht war er ja auch wirklich da...ich müsste mal wieder in dem Raum schlafen^^

Soviel jedenfalls zu mir. Auf jedenfall ein sehr interessantes Thema :)

Liebe Grüße
Echoes^^

Satansweib
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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von Satansweib » 5. Apr 2018 01:44

Ich war als ich noch ganz klein war (ca. 5 Jahre), der festen Überzeugung dass sich in meinem Kleiderschrank das Tor nach Atlantis befindet und dass mich irgendwann nachts irgendwas holen könnte, wenn die Schranktür offen stand also hab ich vorm Schlafengehen immer kontrolliert ob sie richtig geschlossen war. :D

Und bis heute verfolgt mich meine Angst vor Puppen aller Art und vor einem für mich als Kind ziemlich gruselig erscheinenden Alf xD.
Ich gehe sogar große Bogen um Schaufensterpuppen und kann nicht mit einer Puppe im selben Raum/Stockwerk schlafen.
Auch wenn es schwachsinnig ist, ich habe immer das Gefühl sie würden mich beobachten und in der Nacht lebendig werden und sich dann grässliche Dinge ausdenken um die Menschen zu terrorisieren.

Ja, ich hab schon nen dezenten Klatsch weg xD.
Endlich sind PNs möglich °^°!!!!

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blacky_99
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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von blacky_99 » 5. Okt 2018 23:12

Satansweib hat geschrieben:
5. Apr 2018 01:44
[...] bis heute verfolgt mich meine Angst [...] vor einem für mich als Kind ziemlich gruselig erscheinenden Alf xD. [...]
Du hattest auch Angst davor? :shock: ich dachte immer ich wäre damit der einzige gewesen :oops:
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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von Filuu » 9. Nov 2018 00:02

Hmm. Da kommen mir so spontan nur zwei in den Sinn.

Das erste Monster war ein altes Bild von irgend einem Künstler, der bei meiner Grossmutter zuhause hing. Sie wohnte ungefähr 5 Stunden von uns entfernt, wodurch wir dann immer einige Tage blieben und ich gleich bei ihr schlief. (In dem Zimmer mit dem Bild.) Der Mann hat einfach so böse dreingeschaut und war nur halb beleuchtet und ich habe mich jedes mal fast zu tode gefürchtet.

Das zweite Monster war die alte, jeweils beleuchtete Kirche vor unserem Fenster, auf welche ich von meinem und vom Badezimmer aus freie Sicht hatte. Mittlerweile geht es echt gut aber damals konnte ich nicht aus dem Fenster sehen, wenn ich inder Nacht oder auch bereits am Abend aufstand.

Lieben Gruss
Filuu
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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von The Thotbot » 9. Nov 2018 01:05

Eine Angst welche mich schon immer verfolgt ist die Furcht in der Dunkelheit. Als Kind habe ich mir immer die schlimmsten Horrrormoster vorgestellt, welche in den dunklen Ecken meines Zimmers lauern, nur den perfekten Moment abwartend meine Seele zu fressen und meinen Körper als leere Hülle zurückzulassen.
Wow, wenn ich das jetzt so austippe hört sich das ganz schön makaber an, da hatte ich wohl schon als Kind eine lebhafte Fantasie.
Diese Angst besteht übrigens immer noch, jedoch mittlerweile nicht mehr begründet mit der gräuslichen Kreatur auf meinem Kleiderhaufen sondern eher dem unwohlsein in einer Situation in welcher ich nicht genau weis, wer oder was um mich herum ist.
Zwar ist dies immer noch irrational, jedoch ändert dieser Fakt auch nichts daran.
Eine weitere Sache vor der ich als Kind Angst hatte (auch immernoch heutzutage, aber bei weitem nicht so schlimm) war Wasser, in welchem in den Grund nicht sehen oder spüren konnte (i.e alles tiefe Wasser, welches nicht in einem klaren Schwimmbad war).
Ausgelöst wurde diese Angst davon, dass ich mit 5 einen Tatort mit meiner Oma schaute, bei welchem mehrere Wasserleichen gezeigt wurden...
Don't dislocate that socket joint!
- https://www.youtube.com/watch?v=jDW2itdXEYU

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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von Ziks » 18. Mär 2019 17:43

Kann mich zum Glück an keine erinnern ;)

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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von bandi » 18. Mär 2019 18:06

Bei mir waren es die Stiefmütterchen Pflanzen :lol: Die sahen für mich als Kind wohl iwie Böse aus :lol:

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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von Dolgi25 » 22. Jul 2019 19:23

In einem gewissen Alter ist es ganz normal, wenn Kinder an Monster glauben :D Ich hatte an für sich keine Angst vor Monstern. Konnsten sich auch meine Eltern nicht dran erinnern. Ich weiß nur, dass ich erstmal Angst vor der Hexe in Hänsel und Gretel hatte. Als ich das erste mal mit dem Märchen in berührung kam, habe ich danach geträumt, dass sie Hexe in unserem Keller sei und meine Mutter in den Ofen geschubst hat :? Aber ansonsten habe ich das an für sich übersprungen mit den Monstern ^^

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Re: Die Monster der Kindheit

Beitrag von DeepSpace9 » 2. Sep 2019 18:48

Hallo liebe Alle,

ich hatte keine "Monster" im eigentlichen Sinne in meiner Kindheit. Ich war sehr rational und hatte somit viel mehr vor tatsächlichen Dingen Angst. Zum Beispiel giftige Insekten, die aus anderen Ländern eingeschleppt wurden und mich im Schlaf beißen/stechen und töten. Oder Psychopathen, die ihre opfer nicht einfach zusammenschlagen/töten oder so, sondern wirklich gerne Foltern und auch wissen, was sie tun, bevor sie mich töten.

Und nein, diese Art von Foltern war keine Fantasie, die mit meiner devoten Seite zu tun hat. Das waren Sachen, die ihr niemals erleben wollt.

LG DS9
Not all those who wander are lost.

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